Schreibtipps

Du willst gute Texte schreiben, die deine Leser direkt ins Herz treffen? Aber du weißt nicht so recht, was du an deinen Texten noch besser machen kannst? Dann hab ich hier etwas für dich: Die Quick and Dirty Schreibtipps – mit Links zu ausführlicheren Artikeln, falls du etwas mehr in die Tiefe gehen willst. 

1.) Lesen

Wer schreiben will, muss lesen – so hab ich mal einen Blog-Artikel genannt. Wenn du viel liest, verbesserst du damit deinen Wortschatz und dein Sprachgefühl. Und das wirkt sich natürlich auch auf deine eigenen Texte aus. Aber ist das nicht großartig, dass du etwas tun kannst, was dir Spaß macht und dabei gleichzeitig noch was für dein Business tust? Also ich finde das absolut genial. Falls du Lesetipps brauchst oder wissen möchtest, was ich gerne lese, dann schau mal hier rein.

2.) Schreibroutine und Schreibstimme

Eine gewisse Schreibroutine ist die Grundlage für gute Texte. Damit will ich nicht sagen, dass du einen festen Tag brauchst, an dem du schreibst, sondern vielmehr, dass du regelmäßig schreiben solltest, um richtig in den Flow zu kommen. Das ist ein bisschen wie beim Sport: Wenn du das erste Mal joggen gehst, kommst du nicht weit und bist auch nicht schnell. Gehst du aber regelmäßig joggen, wirst du mit der Zeit schneller und ausdauernder. Warum eine Schreibroutine wichtig ist und wie du sie findest, habe ich hier beschrieben.

Auch die Schreibstimme ist ein Element für richtig gute Texte. Sie macht deine Texte authentisch und einzigartig. Wie du eine eigene Schreibstimme entwickelst bzw. sie aus ihrem Versteck holst (du hast sie nämlich in dir, sie muss nur den Weg nach draußen finden), verrät dir dieser Artikel.

3.) Konzept und Struktur

Manchmal mag es funktionieren, wenn man einfach so drauflos schreibt. Aber eben nicht immer. Für Website-Texte, für Flyer und auch für manche Blog-Artikel braucht es einfach ein Konzept. Nehmen wir mal diesen Artikel hier – ohne Konzept würde der gar nicht funktionieren oder ich hätte ungefähr dreimal so lang gebraucht, bis er fertig war. Aber ich hab mich hingesetzt, die einzelnen Tipps aufgeschrieben, dann entsprechende Artikel dazu rausgesucht. So hatte ich eine grobe Struktur und konnte dann wirklich drauflos schreiben. Warum ein Konzept so wichtig ist, kannst du hier nachlesen.

4.) Abwechslungsreiche Texte

Wie schaffst du es, dass deine Leser deine Texte auch bis zum Schluss lesen? Du musst sie fesseln – das tust du zum einen mit einem interessanten Thema, zum anderen aber auch, indem du abwechslungsreiche Texte schreibst, die man einfach gerne liest und bei denen man gar nicht aufhören KANN. Abwechslung bekommst du in deinen Text beispielsweise durch Synonyme, aber auch indem du beispielsweise Floskeln ganz gezielt und ja nicht zu häufig einsetzt. Aber auch mit Stilmitteln wie Alliteration oder Metaphern kannst du deine Texte aufpeppen.

5.) Kurz und verständlich

Be clear, not clever heißt eine Maxime unter Textern. So gerne wir clever rüberkommen wollen, so sehr kann das auch in die Hose gehen. Wichtig ist aber, dass du verständlich schreibst. Und wenn du dir sicher bist, dass deine Leser dich verstehen, dann darfst du natürlich auch clever sein. 😉

6.) Rechtschreibung und Grammatik

Das klingt zunächst total unsexy – aber Rechtschreibung ist sexy! Denn mit möglichst fehlerfreien Texten zeigst du auch, dass du was auf dem Kasten hast, dass du gebildet bist. Außerdem ist es eine Wertschätzung gegenüber deinen Lesern, du zeigst ihnen so auch, dass sie dir wichtig sind.

7.) Der rote Faden: Überschriften und Zwischenüberschriften

Egal welche Art von Text du schreibst: Besonders viel Zeit, Energie und Hirnschmalz solltest du in deine Überschriften und Zwischenüberschriften legen. Das gilt nicht nur für Web-Texte, sondern auch wenn du etwas schreibst, das gedruckt wird. Denn die Überschrift ist das Erste, was man von deinem Text sieht. Und wenn die nicht voll reinknallt, dann ist der Leser halt weg. Die Zwischenüberschriften hingegen bilden einen roten Faden, mit dem deine Leser auf einen Blick sehen können, worum es geht und ob der Artikel interessant ist.

8.) Korrekturlesen und Optimieren

Auch das klingt jetzt irgendwie banal und langweilig, aber Optimieren und Korrekturlesen sind die vielleicht wichtigsten Schritte beim Schreiben. Dabei geht’s nicht nur um Tippfehler, die sich zwangsläufig immer einschleichen. Nein, es geht auch um inhaltliche Schwachstellen und Gedankensprünge, die deine Leser verwirren. Worauf du beim Korrekturlesen achten solltest, habe ich dir hier beschrieben.

9.) Sei authentisch und ehrlich!

Das mag auf den ersten Blick nichts mit Schreiben zu tun haben, bei genauerem Hinsehen aber schon. Die meisten deiner Texte haben irgendwas mit Selbstdarstellung zu tun, auch die, bei denen man vielleicht nicht gleich daran denkt, wie beispielsweise E-Mails. Und weil du kein Fake sein willst, sondern echt und authentisch, muss das auch in deinen Texten rüberkommen. Versuch nicht, dich zu verstellen, denn das geht meistens schief, der Text wird dann einfach nicht gut. Sei du selbst, denn das ist deine beste Version. Wie du Text und Authentizität unter einen Hut bekommst, zeige ich dir hier.

10.) Lerne, wie es nicht geht

Auch das mag zunächst ein wenig schräg klingen. Aber wenn du weißt, wie du richtig schlechte Texte schreibst, dann fällt es dir auch viel leichter, zukünftig gute Texte zu schreiben. Du bist dann nämlich viel mehr drauf trainiert, was eigentlich schlecht ist. Obwohl vieles natürlich auch Geschmackssache ist, gibt’s doch ein paar Dinge, die einen schlechten Text ausmachen. Und wenn du die erkennst, passieren sie dir selbst nicht.

Jetzt hast du die wichtigsten Schreibtipps für tolle Texte in kurzer, knapper Form – mit Links zu ausführlicheren Infos. Warum gute Texte so wichtig sind verrate ich übrigens hier im Gespärch mit Eva Laspas von der Akademie Schreiben lernen.

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