Manchmal ist es echt witzig. Ich hatte gerade darüber nachgedacht, dass ich mal einen Artikel über Synonyme machen sollte, da stolpere ich – rein zufällig und nicht, weil ich dahingehend recherchiert hätte – über den Artikel von Sven Lennartz von conterest.de. Ich hab mich gefreut, dass es zu diesem Thema schon einen klasse Artikel gibt und ich ihn also nicht mehr schreiben muss 😉 

Sven erklärt ganz wunderbar, was Synonyme sind, wie man sie einsetzt und was man beachten sollte. Außerdem hat er Links integriert, die dich zu Synonym-Wörterbüchern bzw. Websites führen. Deshalb spare ich mir das alles und verweise schlicht auf seinen Beitrag. Man muss schließlich nicht immer alles zweimal sagen.

Keine zwei Mal das gleiche Wort

Lass mich aber noch ein paar Worte dazu verlieren, warum ich Synonyme so toll finde. Während meiner Weiterbildung hatte ich eine gestandene Journalistin als Dozentin, die darüber hinaus auch Autorin mehrerer Drei ???-Romane ist. Sie hat uns beigebracht, dass man in einem Text nach Möglichkeit kein Wort zweimal verwenden sollte. Wir mussten sogar zur Übung Texte schreiben, in denen wir wirklich jedes Mal ein Synonym oder ähnliches benutzen mussten.

Synonyme bringen Leben in den Text

Das ist natürlich bei Texten fürs Internet ein wenig anders. Aber dennoch sollte man darauf achten, dass man nicht bestimmte Wörter zu oft benutzt. Das ist nicht leserfreundlich – und langweilig ist es obendrein! Deshalb sind auch hier Synonyme angebracht. Zum einen machen sie den Text lebendiger und abwechslungsreicher, zum anderen ist es wirklich eine gute Übung, wenn wir beim Schreiben uns Gedanken darüber machen, mit welchen anderen Worten man etwas auch sagen kann, vielleicht sogar viel treffender. Und es ist gut fürs eigene Sprachgefühl, sich über solche Dinge einfach mal Gedanken zu machen.

Nun aber genug von mir, hüpf rüber zu Sven und lest seinen Artikel! Ich wünsche dir schon mal ein zauberhaftes Wochenende und einen klasse Start in den Juli!

4 Kommentare
  1. Sven Lennartz
    Sven Lennartz sagte:

    Hallo Elke,

    dankeschön für deine Artikelempfehlung. Es ist wirklich schade, dass nicht mehr Gebrauch von Synonymen gemacht wird. Sprache hat Tiefe. Da liegen Schätze drin. Die kann man rausholen, polieren und funkeln lassen. Solange man es nicht übertreibt. So viele Wortschönheiten sind schon verstaubt, weil sie niemand mehr gebraucht. Auf auf die Gefahr hin, dass der Leser mal nachschlagen muss. Aber man findet immer wieder etwas Interessantes und lernt auch selbst dazu. Mal abseits des Weges gucken. Ich finde es spannend.

    Antworten
  2. Elke
    Elke sagte:

    Hallo Sven,
    ach, du sprichst mir so aus dem Herzen, den Artikel musste ich einfach empfehlen! 🙂

    Was mir in letzter Zeit immer wieder auffällt ist, dass sich die Menschen einfach gar keine Mühe geben, sondern oftmals einfach schlampig vor sich hin schreiben. So schade, weil dabei so viel verloren geht – Inhalt, Tiefe, Sprachkultur, Wortwitz, Klang… Und bei mir wundern sich die Leute dann, wenn ich sage, ich brauche für einen Text so und so lang, bis ich ihn fertig habe 😉
    Es freut mich aber, dass es Menschen wie dich gibt, die die Sprache schätzen und sich ihrer Vielfalt und Schönheit bewusst sind!

    Sonnige Grüße
    Elke

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] und bei denen man gar nicht aufhören KANN. Abwechslung bekommst du in deinen Text beispielsweise durch Synonyme, aber auch indem du beispielsweise Floskeln ganz gezielt und ja nicht zu häufig einsetzt. Aber […]

  2. […] einiger Zeit hab ich ja schon mal darüber geschrieben, dass man mit Hilfe von Synonymen lebendiger schreiben kann. Und weil mir das nicht genug war, hab ich mir gedacht, ich nehme einfach mal ein Wörtchen etwas […]

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