Die beliebtesten Blog-Artikel 2015

Als im Mai 2015 meine neue Website an den Start ging habe ich mir fest vorgenommen, regelmäßig zu bloggen. Und ich bin zugegebenermaßen ein bisschen stolz darauf, dass ich es auch durchgezogen habe.

Noch mehr stolz bin ich darauf, dass einige Blog-Artikel wirklich große Kreise gezogen und Reaktionen hervorgerufen haben. Denn was gibt es Schöneres, als nicht nur zu schreiben, sondern auch gelesen zu werden?!

Bewusst kommunizieren kommt an

Besonders gefreut hat mich, dass ein Artikel, den ich fast gar nicht veröffentlicht hätte, der meistgelesene Blog-Artikel im letzten Jahr wurde. Mit dem Thema „Bewusst kommunizieren, klare Aussagen treffen“ habe ich wohl einen Nerv getroffen. Kein anderer Artikel wurde so viel gelesen, kommentiert und geteilt. Ich habe immer noch ein breites Grinsen im Gesicht, wenn ich mir die Kommentare durchlese und freue mich über die Reaktionen.

Doch auch andere Artikel haben sich gut entwickelt und ich habe viele wunderbare Rückmeldungen bekommen. Die 5 beliebtesten Artikel 2015 waren diese hier:

  1. Bewusst kommunizieren, klare Aussagen treffen – ohne Einschränkung, Abwertung und Verkleinerung
  2. Rechtschreib-Tipp #1 – das und dass
  3. Blogparade: Finanzielle Freiheit – Geld spielt keine Rolle
  4. Blogparade: Zeigt her eure To do-Liste – so läuft das bei mir
  5. 4 Gründe, warum Zwischenüberschriften deinen Blog rocken

Weihnachtstexte und Aufforderung zum Lesen

Beliebt waren außerdem meine Tipps für wirkungsvolle Weihnachtstexte – ein Evergreen-Text, den man jedes Jahr aufs Neue wieder hervorkramen kann. Etwas benachteiligt, weil er so spät im Jahr und kurz vor Weihnachten veröffentlicht wurde, war der vorletzte Blog-Artikel „Du willst schreiben? – Dann lies!“ Zu einem besseren Zeitpunkt hätte er es mit Sicherheit auch in die Top 5 geschafft, daher möchte ich ihn zumindest hier noch erwähnen. Auch dieser Text ist sogenannter Evergreen-Content, der nicht an Aktualität verliert und daher sicherlich auch noch seine Leser finden wird.

Zwei Dinge schließe ich aus dem meistgelesenen Artikeln, die ich jedem Blogger gerne mit auf den Weg geben möchte: Blog-Paraden sind eine wunderbare Sache, die einem auch Leser bringen, die sonst vielleicht nie auf eurem Blog gelandet wären. Und Texte, die nicht an Aktualität verlieren, sind ebenfalls wunderbar – sie können immer wieder geteilt werden, auch wenn sie schon etwas älter sind.

Mit Motivation ins neue Jahr

Ich freue mich wirklich, dass meine Blog-Artikel so gut ankommen. Und es motiviert mich ungemein, auch 2016 dranzubleiben und euch weiterhin mit spannenden und nützlichen Artikeln zu versorgen. Der Redaktionsplan für die kommenden Wochen steht schon. Ich verspreche sicher nicht zu viel, wenn ich sage: Das wird gut! Das wird richtig gut! Für euch habe ich interessante Themen ausgesucht, auf die ich mich schon freue.

Viele tolle Dinge erwarten euch!

Auch sonst wird es in diesem Jahr ein paar tolle Neuerungen geben – macht euch auf was gefasst! Zum Jahresanfang bin ich bis in die Haarspitzen motiviert und freue mich auf alles, was da kommt. Übrigens habe ich es geschafft, meinen Redaktionsplan sehr flexibel zu gestalten – eine der größten Herausforderungen der letzten Monate. Wenn ihr also Themen habt, zu denen ihr hier gerne mehr lesen möchtet, dann lasst mir doch einen Kommentar hier.

federführend liest

Selten hat mir ein Artikel so aus der Seele gesprochen wie der von Elke Dola aka Lilli auf dem Blog Quovadix. Und darum möchte ich ihn euch nicht vorenthalten. Ich finde, es ist ein perfekter Jahresabschluss für den Blog und die Rubrik „Federführend liest“. In ihrem Artikel „Warum mich Reichweite, Traffic, Tribe, Tags, Keywords, SEO nicht interessieren!“ beschreibt Elke wunderbar authentisch, dass es nicht darauf ankommt, wie viele Leser man hat, sondern dass es die richtigen Leser sein müssen.

Okay, das ist jetzt wirklich sehr verknappt auf den Punkt gebracht. Daher bitte ich euch heute darum, euch den Artikel selbst durchzulesen. Denn es ist doch wirklich so: Was bringt mir eine große Reichweite? Was bringen mir 1.000 Besucher auf meiner Website, wenn sie sich nicht für mich, für mein Produkt interessieren? Was bringt es mir, bei Google an erster Stelle zu stehen, wenn trotzdem keiner bei mir kauft? Was bringen mir 1.000 Twitter-Follower, wenn sie null Interesse daran haben, was ich so zwitschere? Und was bringen mir 1.000 Facebook-Fans, wenn sie nicht interagieren?

Es geht nicht nur um Leser und Fans, es geht um die RICHTIGEN!

Die Antwort ist einfach: So gut wie gar nichts. Beim Bloggen und in den sozialen Netzwerken sollte es uns nicht darum gehen, möglichst viele Leser, Fans und Follower zu haben. Das ist zwar „nice to have“, sollte aber nicht unser oberstes Ziel sein. Wenn wir gute Arbeit leisten, dann kommen die Leser, die Fans, die Follower irgendwann von selbst. Aber das muss wachsen, das dauert einfach seine Zeit. Was aber sollte dann unser Ziel sein?

Das Ziel beim Bloggen und in den sozialen Netzwerken

Die Antwort darauf ist auch ganz einfach: Unser Ziel beim Bloggen und in den sozialen Netzen sollte sein, Nützliches zu verbreiten. Damit ist nicht nur der eigene Content gemeint, sondern auch nützliche Inhalte von anderen. Wenn wir die Dinge teilen und über die Dinge schreiben, die unsere Zielgruppe interessiert, dann ist das nützlich. Dann hilft uns das beim Aufbau einer Community. Die Interaktion ist nur der logische nächste Schritt. Und was man natürlich auch nicht vergessen darf: Wenn wir nützliche Inhalte weitersagen, wenn wir mit einem Blog-Artikel ein Problem lösen oder Hilfestellung geben, dann können wir damit wunderbar zeigen, dass wir wissen, was wir tun, wovon wir schreiben – wir werden als Experten wahrgenommen.

Ehrliche Texte statt Marketing-Geschwafel

Ich bin kein Fan von überkandideltem Marketing-Geschwafel. Ich stehe auf ehrliche Texte, die die Dinge auf den Punkt und den Leser weiterbringen. Und ich rege mich in letzter Zeit immer wieder darüber auf, dass ich auf Facebook ständig eingeladen werde, irgendwelche Seiten zu liken, die mich nicht die Bohne interessieren, die mir nichts bringen und bei denen ich noch nicht einmal die Menschen dahinter kenne. Das ist eine Masche, ähnlich wie es auch in bestimmten Gruppen bei Xing läuft: XXX Kontakte in kürzester Zeit, XXX Likes in kürzester Zeit. Ja, und dann?

Hach, ich könnte ewig so weitermachen. Will ich aber gar nicht. Ich denke, euch ist auch so klar, worauf ich raus will. Und an dieser Stelle noch einmal die Bitte: Schaut euch den oben verlinkten Artikel von Elke Dola an, er ist absolut lesenswert – und herrlich erfrischend geschrieben! In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch, kommt gut rüber nach 2016 – und wir sehen uns dann im Januar in alter Frische. Ich hab schon ein paar tolle Schmankerl für euch in Vorbereitung!

Wenn ich mich so durchs Netz klicke, dann sträuben sich mir oftmals die Haare. Was man auf manchen Websites und Blogs so an Texten vorgesetzt bekommt, das gehört teilweise echt unter Strafe gestellt.

Grammatik und Rechtschreibung sind kein Verbrechen

Den Schreibern mangelt es häufig nicht nur an Grammatik- und Rechtschreib-Kenntnissen, das ist noch das kleinste Vergehen. Die Artikel sind oft schlampig recherchiert, ganz offensichtlich nur für Suchmaschinen geschrieben, lassen jegliche Struktur vermissen. Und nicht selten frage ich mich am Ende eines Artikels – wenn ich es überhaupt so weit geschafft habe – was mir der Autor damit eigentlich sagen wollte.

Wer schreiben will muss lesen

Daher möchte ich heute mal eine These in den Ring werfen, von der ich überzeugt bin, dass sie zu besseren Texten führt: Du willst schreiben? Dann lies! Und damit meine ich nicht nur die eigenen Texte, bevor sie veröffentlicht werden – das bitte sowieso immer. Nein, wer gut schreiben will, der muss lesen. Und zwar nicht irgendetwas, sondern etwas Gutes. Woher soll man denn sonst wissen, was eine gute Schreibe, ein guter Text ist?

Gute Texte führen zu besseren Texten

Mach ich auch so, und ich merke auch an meinen eigenen Texten, wenn ich längere Zeit mal nicht oder nur ganz wenig gelesen habe. Und ich meine damit nicht nur Fachartikel oder – bücher, sondern ich spreche auch und vor allem von Romanen. Von guten Romanen. Wer also über Weihnachten endlich mal „Shades of Grey“ lesen will, dem lege ich ans Herz: Such dir einen sinnvolleren Zeitvertreib. Oder zumindest ein besseres Buch. (Pssst, Lese-Tipps gibt’s ganz bald in meinem Newsletter, der in Kürze an den Start gehen wird.) Ich habe nach gut der Hälfte aufgegeben, weil mich der Schreibstil bzw. die ständigen Wiederholungen genervt haben. Guter Stil ist was Anderes.

Mehr Qualität als Quantität

Wer im Internet mit einer Website oder einem Blog erfolgreich sein, sich einen Namen machen will, der muss vor allem eines: Guten Content liefern. Denn eine Website, die super aussieht, ist zwar eine tolle Sache. Wenn aber die Inhalte nicht stimmen, dann bringt das langfristig herzlich wenig. Die Leser merken sich das und kommen dann nicht wieder. Während aus SEO-Sicht häufig mehr Wert auf Quantität als auf Qualität gelegt wird, sagt die Texterin in mir: Lieber weniger und bessere Texte als mit aller Gewalt jede Woche fünf Artikel, die kein Mensch lesen kann oder will.

Denn letztlich geht es bei allem nur um eines: Um den Mehrwert für den Leser. Je nach Medium kann das bedeuten, dass der Leser gut unterhalten wird oder dass er wichtige Informationen erhält, dass er etwas lernt oder dass er ein Problem lösen kann. All das ist aber nur dann der Fall, wenn die Texte auch gut geschrieben und leserfreundlich sind. Denn der beste Inhalt ist nutzlos, wenn man sich quälen muss, ihn zu lesen.

Mein Lieblingstipp für bessere Texte

Ihr findet mit einer kurzen Recherche im Netz zahllose Artikel mit Tipps zum Schreiben. Mein persönlicher Lieblingstipps an euch ist aber der: Lest! Viel! Gutes! Denn das ist nicht nur eine angenehme Art und Weise, an sich selbst und seiner Schreibe zu arbeiten, es hilft tatsächlich auch ungemein. Man ist inspiriert, man erweitert nicht nur den Horizont, sondern unter Umständen auch noch den (aktiven) Wortschatz. So kann man also das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Und so ganz nebenbei bildet Lesen ja auch, unabhängig vom Schreiben.

Was ihr lest, ist für mich in diesem Fall zweitrangig, so lange es gut ist. Das kann eine qualitativ gute Zeitung sein (also bitte nicht die mit den vier großen Buchstaben, die ist stilistisch ungefähr auf dem Niveau von Shades of Grey), ein schönes Magazin, ein guter Blog oder natürlich ein guter Roman. Jetzt wollt ihr sicherlich eine Lese-Empfehlung von mir. Die bekommt ihr – bald, ganz bald. Denn ich habe für meinen Newsletter eine Rubrik geplant, in der ich euch regelmäßig guten Lesestoff empfehle. Heute fange ich mal mit einem Blog-Beitrag von Andreas Quinkert bei Zielbar an. Der ist nämlich nicht nur mit mir einer Meinung was das Lesen und den Zusammenhang zwischen Lesen und Schreiben angeht, ich mag auch seinen Schreibstil sehr gerne und finde ihn sehr inspirierend. Schaut mal rein, was er zum Thema „Warum Texter und Autoren viel lesen sollten“ zu sagen hat.

Das Jahr 2015 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Zwar habe ich momentan das Gefühl, bis zum 1. Januar 2016 ist es noch ewig hin, aber tatsächlich sind es nur noch 46 Tage. Es ist also Zeit, sich über das kommende Jahr Gedanken zu machen – und in diesem Zug auch mit der Marketing-Planung, dem PR-Plan oder der Social Media-Strategie für 2016 endlich anzufangen, falls nicht schon geschehen. Dazu gibt’s heute ein paar Tipps von mir.

Einige von euch werden jetzt wahrscheinlich stöhnen und sich fragen: „Muss ich wirklich alles so genau planen? Kann ich das nicht auch spotan oder zumindest etwas kurzfristiger machen?“ Die Antwort: Jein. Manches lässt sich mit Sicherheit kurzfristig planen und auch über den Haufen werfen. Aber einen groben Plan solltet ihr schon haben, wenigstens für die nächsten paar Wochen. Das heißt ja nicht, dass man den nicht auch mal anpassen könnte, wenn man eine tolle Idee hat oder ein aktuelles Thema aufgreifen möchte.

Ein Plan für Marketing, PR und Social Media gibt euch außerdem eine Struktur. Es ist viel leichter, regelmäßig zu bloggen, Beiträge bei Facebook, Twitter oder Instagram zu posten, wenn man einen Plan hat und nicht immer bei Null anfängt. Und was die PR anbelangt, die ist sowieso mittel- bis langfristig angelegt, kurzfristige Aktionen sind in den meisten Fällen Zeit- und Geldverschwendung.

Tipp 1 – Feiertage, Gedenktage und andere besondere Tage einbeziehen

Weihnachten, Valentinstag oder der Weltkindertag sind ganz wunderbare Aufhänger für Social Media-Postings oder Blog-Artikel. Und glaubt mir, egal wie abgefahren euer Thema auch sein mag, für jeden Bereich gibt es diese besonderen Tage, die man als Aufhänger nutzen kann. Heute zum Beispiel (16. November) ist der internationale Tag der Toleranz. Und morgen der Weltstudententag. Verschafft euch einen Überblick – über die Gedenktage zum Beispiel auf dertagdes.de und über die Feiertage zum Beispiel auf weltzeituhr.com.

Tipp 2 – Mediadaten, Sonderveröffentlichungen und Themenschwerpunkte beachten

Für die klassische PR ist eine langfristige Planung enorm wichtig. Denn zum Beispiel Zeitschriften haben ihre Themen oft weitgehend schon lange im Vorfeld geplant. Wenn ihr also mit einer Veröffentlichung zum Beispiel in der Brigitte landen wollt, dann solltet ihr eure Pressemitteilung nicht erst zwei Wochen vor Erscheinungstermin versenden, sondern eher zwei Monate vorher. Auch Zeitungen haben oft Themenspecials, die lange im Vorfeld geplant und bearbeitet werden.

Um Themenschwerpunkte und -specials herauszufinden schaut euch am besten die Mediadaten des Printmediums an, dort sind meist auch thematische Schwerpunkte, Sonderveröffentlichungen und dergleichen festgehalten – und zwar schon lange im Voraus. So könnt ihr z.B. eine PR-Aktion auch ganz gezielt darauf ausrichten. Abgesehen davon sind diese Themen-Specials oft auch saisonal angepasst und erleichtern euch die Arbeit bei der Suche nach passenden Themen für euren Marketing-Plan.

Tipp 3 – Messen, Konferenzen und andere Veranstaltungen

Ihr geht auf eine Messe, ein Barcamp oder eine Konferenz? Auch das ist ein wunderbarer Aufhänger! Wenn ihr als Aussteller auf eine Messe geht, dann kann das unter Umständen sogar einen Zeitungsartikel wert sein. Auch die Social Media-Kanäle sind hier wunderbar geeignet, sei es für Impressionen von unterwegs, kurze Status-Updates oder im Vorfeld die Ankündigung, dass ihr an diesem und jenem Tag auf einer bestimmten Veranstaltung sein werden, verbunden mit dem Aufruf, euch zu kontaktieren, wenn man euch treffen möchte. Als Nachbereitung einer Messe oder einer sonstigen Veranstaltung könnt ihr dann noch einen Blog-Artikel schreiben, der dann natürlich auch wieder über Social Media weiterverbreitet wird. Ich habe das beispielsweise beim Barcamp Stuttgart so gemacht und die Veranstaltung zum Anlass für einen Blog-Artikel genommen.

Tipp 4 – Monatsthemen

Eine Idee, die mir vor Kurzem kam: Wenn ich für jeden Monat im neuen Jahr ein Oberthema aussuche, dann hab ich eine Grundlage für alle meine Kanäle – vom Blog über Facebook und Twitter bis Xing – geschaffen. Das heißt nicht, dass sich in diesem Monat dann alles nur um das eine Thema drehen muss. Aber es erleichtert die Suche und Recherche nach passenden Beiträgen, Postings etc. Und es gibt allen Aktivitäten eine gewisse Struktur.

Ich kann ab dem Moment, in dem der Plan steht, damit anfangen, passende Links zu sammeln und in einem Dokument festzuhalten. Dann muss ich in dem Monat, in dem das jeweilige Thema dran ist, nur noch auf meine Liste zugreifen, spare mir langwierige Recherche bzw. es geht dann eben entsprechend schneller.

Tipp 5 – Kein Plan ist in Stein gemeißelt!

Planen schön und gut, ich merke, dass es mir gut tut, wenn ich zumindest einen groben Plan habe und nicht völlig planlos drauflos poste und schreibe. Aber kein Plan ist so gut oder so wichtig, dass er nicht auch mal über den Haufen geworfen werden könnte. Immer wieder kann es aktuelle Ereignisse geben, die Anlass für euch sind, darüber zu bloggen, eine Pressemitteilung zu verfassen oder euch in den sozialen Netzwerken zu äußern.

Das alles kann man dann entweder zusätzlich zu dem tun, was man ohnehin vorhatte, oder aber ihr werft dann einfach den Plan über den Haufen und baut eben um. Alles kein Beinbruch. Und selbst wenn ihr das regelmäßig macht, ihr werden trotzdem feststellen, dass euer Plan euch dabei hilft, zielgerichteter, strukturierter und vielleicht sogar motivierter zu sein.

Gute Planung ist halb gewonnene Vorbereitung

Der Vorteil am Planen ist: Ihr könnt wunderbar vorarbeiten und vorbereiten. So könnt ihr euch ganz gezielt z.B. einen Nachmittag Zeit nehmen, um all eure Social Media-Aktivitäten für den kommenden Monat zu planen. Das nimmt dann wesentlich weniger Zeit in Anspruch, wie wenn ihr für jedes einzelne Posting separat anfangt.

Wenn ihr jemand damit beauftragt, eine Pressemitteilung für euch zu schreiben, dann kann das auch so frühzeitig im Vorfeld passieren, dass ihr weder unnötig viel zahlen müsst, noch der Schreiberling unnötig viel Stress hat. Und wenn ihr zum Beispiel Blog-Artikel vorbereitet und einen immer in der Hinterhand habt, dann seid ihr auch gegen eine Schreibblockade gewappnet.

Schafft euch Freiraum im Urlaub!

Abgesehen davon kann es ja immer mal wieder zeitliche Engpässe geben. Die müssen aber weder eure Blog-Leser noch eure Fans bei Facebook mitbekommen. Denn wenn ihr dank eures Marketing-Plans gut vorbereitet seid, dann ist das alles kein Problem und ihr könnt auch besonders stressige Zeiten überbrücken, ohne dass ihr im Social Web abstinent sein müsst. Praktisch ist das auch, wenn ihr mal Urlaub macht – und da solltet ihr schließlich wirklich Urlaub machen, und nicht ständig mit eurem Business beschäftigt sein! Einen spannenden und sehr ausführlichen Artikel zum Weiterlesen hab ich heute zufällig noch auf dem Blog von VersaCommerce entdeckt.

In diesem Sinne, legt los, plant was das Zeug hält. Habt ihr schon Ideen für euren Marketing-Plan? Oder weitere Tipps? Dann teilt sie doch mit uns in den Kommentaren!

Im Artikel letzte Woche ging es darum, warum Offline-Texte im Internet nicht funktionieren. Und darin ging es unter anderem auch um Zwischenüberschriften. Sie sind einer der wichtigsten Punkte, die es beim Bloggen zu beachten gilt. Warum Zwischenüberschriften so wichtig sind und deine Blog-Artikel gleich um so viel besser machen, das verrate ich euch heute.

Zwischenüberschriften – Das Schweizer Taschenmesser für Blogger

Zwischenüberschriften sind für Blogger so etwas wie ein Schweizer Taschenmesser, weil sie gleich mehrere Funktionen auf einmal erfüllen. Wie ich letzte Woche schon geschrieben habe, werden Texte im Internet meistens überflogen. Dazu gibt es sogar eine Studie von Jakob Nielsen, die ihr hier nachlesen könnt.

Zwischenüberschriften machen neugierig

Im Prinzip ist es mit der Zwischenüberschrift wie mit der großen Überschrift zum Artikel: Sie macht neugierig. Ich werde dazu auch demnächst noch einen Artikel machen, wie man denn gute Überschriften schreibt. Eine gute Überschrift – und natürlich auch eine gute Zwischenüberschrift – weckt im Leser den Wunsch, mehr wissen zu wollen, den Text lesen zu wollen.

Sie ist aber auch ein Versprechen an den Leser, das der Text dann halten muss. Denn nicht enttäuscht einen mehr, als ein nicht eingehaltenes Versprechen. Man muss also auch ein bisschen vorsichtig sein und sollte nicht zu reißerisch formulieren. Denn ein nicht gehaltenes Versprechen kann im Zweifelsfall dem eigenen Ruf schaden – noch nicht beim ersten Mal, aber wenn das häufiger vorkommt, dann erweckt das nicht grade den Eindruck von Seriosität.

Zwischenüberschriften führen den Leser durch den Text

Wie aber kommt man beim Überfliegen an die wirklich wichtigen Informationen? Genau – durch die Zwischenüberschriften. Denn sie führen den Leser auch beim Überfliegen durch den Text. Sie zeigen ihm, was er vom nächsten Absatz erwarten darf. Sie geben ein Versprechen ab, das dann natürlich auch gehalten werden muss.

Ich schreibe meine Zwischenüberschriften immer so: Ganz am Schluss, wenn der komplette Text steht, gehe ich jeden einzelnen Abschnitt durch und überlege mir: „Was ist die Quintessenz?“ Und das formuliere ich dann als Zwischenüberschrift aus. Es gibt dann nicht immer für jeden Absatz eine, das wäre oftmals doch zu viel des Guten. Meistens fasse ich zwei Abschnitte unter einer Überschrift zusammen. Aber das kann man ganz individuell handhaben.

Zwischenüberschriften schaffen Struktur

Durch das Zusammenfassen des Inhalts in der Überschrift, bringt man mit Hilfe der Zwischenüberschriften auch Struktur in den Text. Und zwar nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich. Für mich ist das auch immer nochmal eine Art Test, ob meine Texte inhaltlich stimmig und richtig aufgebaut sind. Da kann es auch mal vorkommen, dass ich Absätze nochmal vertausche oder noch einen Übergang dazu schreibe.

Optisch sieht man natürlich auf den ersten Blick gleich, dass der Artikel strukturiert ist, er wirkt aufgeräumter mit Zwischenüberschriften. Bei Artikeln, die ganz auf die Überschriften verzichten, fühlt man sich als Leser schnell erschlagen, weil es so viel Text scheint. Durch die Überschriften bekommt man kleinere Häppchen vorgesetzt. Und obwohl der Text ja deswegen nicht kürzer wird, kommt es einem überschaubarer vor.

Zwischenüberschriften erleichtern das Lesen

Somit sind Zwischenüberschriften eines der Elemente, die das Lesen erleichtern und die Lesbarkeit erhöhen. Für mich sind sie sogar DAS Element, welches das Lesen erleichtert. Andere Formatierungs-Elemente wie beispielsweise fette oder kursive Schrift ist zwar nice to have, aber Zwischenüberschriften sind ein Must Have!

Denn all die oben genannten Punkte sorgen dafür, dass die Leser auf eurem Blog bzw. beim Artikel bleiben, ihn bis zum Schluss lesen, ihn vielleicht sogar kommentieren und teilen. Und im Idealfall sorgen die Zwischenüberschriften sogar dafür, dass die Leser wiederkommen – weil sie wissen, dass sie hier gut aufbereitete Inhalte vorfinden. Und genau das ist es ja, was du beim Bloggen willst: Leser, die wiederkommen, die deine Inhalte teilen und somit auch dich bekannter machen.