Federführend liest – im Mai: Klauen ist nicht nett

Im Mai hab ich ein ganz heißes Thema, zu dem ich relativ viel gelesen hab in letzter Zeit, vor allem in den sozialen Netzwerken: Original und Fälschung, Plagiat, Kopie. Social Media Mutmacherin Frauke Schramm hat sich dazu ihre eigenen Gedanken gemacht, und den Artikel, der daraus entstanden ist, will ich dir nicht vorenthalten.  Weiterlesen

Federführend liest… im April: Fertig ist besser als perfekt

Tief im Inneren sind die Meisten von uns ja kleine Perfektionisten. Und wie oft passiert es uns, dass wir an etwas arbeiten und arbeiten und arbeiten, aber irgendwie doch nicht fertig werden. Weil der Blog-Artikel ja noch besser sein könnte, der Newsletter noch nicht bis ins kleinste Details ausgefeilt ist oder die neue Website an dieser und jener Stelle noch optimiert werden könnte. Weiterlesen

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Federführend liest… im Februar: 7 bärige Kreativitätskiller und -ausreden

Jaja, die Kreativität! Sie ist oft Segen und Fluch gleichzeitig. Segen, weil durch sie ganz viele wunderbare Ideen und Dinge entstehen und sich entwickeln. Fluch, weil sie manchmal einfach fehlt oder weil sie im falschen Moment kommt. Weiterlesen

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Federführend liest… im Januar: Seid nett zueinander und setzt Links!

Ein Beitrag, wie er passender für diese Rubrik nicht sein könnte! Auf dem Conterest-Blog bin ich auf einen Artikel von Sven Lennartz gestoßen, in dem er für mehr Links plädiert. Und damit ist nicht Linkbuilding zu SEO-Zwecken gemeint, sondern Links, die man als Blogger auf andere Blogs setzt.

Mit dem heutigen Artikel möchte ich dieses Plädoyer unterstützen, und zwar gleich aus mehreren Gründen. Das Internet lebt von Links, vielleicht gründet sich sogar das Erfolgsgeheimnis des WWW genau darauf, zumindest ein Teil davon.

Einfach mal nett sein

Einen Link zu einem anderen Blog in einen eigenen Artikel einzubauen ist zum einen mal einfach nur nett. Und ein bisschen mehr Nettigkeit schadet unserer Welt ganz gewiss nicht. Wenn ich irgendwo in den Weiten des Internets etwas finde, das zu einem Blog-Artikel passt, den ich grade schreibe, dann verlinke ich darauf. Damit bin ich nett zum anderen Blogger, aber auch zu meinen Lesern.

Denn ich gebe ihnen gleich noch was an die Hand, wo sie weiterlesen können, wenn sie wollen. Natürlich könnte ich die verlinkten Inhalte auch einfach selbst wiedergeben. (Natürlich mit Quellenangabe, sonst würde ich ja klauen!) In vielen Fällen würde das aber den Rahmen sprengen. Wie gut also, dass schon jemand darüber geschrieben hat und ich einfach nur einen Link setzen muss und alle sind glücklich: die Leser, der Verlinkte, ich.

Kontakte knüpfen leicht gemacht

Meine Erfahrung ist, dass sich diejenigen, die man verlinkt, ganz oft auch daraufhin melden und man so total unkompliziert Kontakte knüpfen kann. Gerade für Menschen wie mich, die da eher zurückhaltend sind, ist das eine ganz wunderbare Sache. Und wenn diejenigen, auf die ich verlinkt habe, meinen Beitrag auch noch über ihre Kanäle teilen, dann bekommt der Artikel ein viel größeres Publikum und es werden vielleicht Leute auf einen aufmerksam, die sonst nie bei uns gelandet wären. (Nein, ich erwarte das nicht. Aber ich freue mich immer, wenn sich jemand bei mir meldet, auf den ich verlinkt habe.)

Ich will gar nicht weiter auf die Gründe und die positive Auswirkung des Verlinkens eingehen, das macht Sven Lennartz schließlich ganz wunderbar in seinem Artikel. Und auch auf die Angst, dass man Leser verlieren könnte, wenn man verlinkt, geht er im Beitrag ein. (Ein kleiner Zusatz noch von mir: Wenn ihr euren Lesern einen Mehrwert bietet, dann müsst ihr euch auch keine Sorgen machen, Leser durch Links zu verlieren.)

Daher fasse ich mich heute mal verhältnismäßig kurz (nette Abwechslung, oder? 😉 ) und lasse es dabei bewenden. Also, los jetzt, rüber mit euch zum Artikel auf conterest.de!

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Federführend liest… im Dezember: Warum es nicht immer nur um Reichweite, Traffic und SEO geht

Selten hat mir ein Artikel so aus der Seele gesprochen wie der von Elke Dola aka Lilli auf dem Blog Quovadix. Und darum möchte ich ihn euch nicht vorenthalten. Ich finde, es ist ein perfekter Jahresabschluss für den Blog und die Rubrik „Federführend liest“. In ihrem Artikel „Warum mich Reichweite, Traffic, Tribe, Tags, Keywords, SEO nicht interessieren!“ beschreibt Elke wunderbar authentisch, dass es nicht darauf ankommt, wie viele Leser man hat, sondern dass es die richtigen Leser sein müssen.

Okay, das ist jetzt wirklich sehr verknappt auf den Punkt gebracht. Daher bitte ich euch heute darum, euch den Artikel selbst durchzulesen. Denn es ist doch wirklich so: Was bringt mir eine große Reichweite? Was bringen mir 1.000 Besucher auf meiner Website, wenn sie sich nicht für mich, für mein Produkt interessieren? Was bringt es mir, bei Google an erster Stelle zu stehen, wenn trotzdem keiner bei mir kauft? Was bringen mir 1.000 Twitter-Follower, wenn sie null Interesse daran haben, was ich so zwitschere? Und was bringen mir 1.000 Facebook-Fans, wenn sie nicht interagieren?

Es geht nicht nur um Leser und Fans, es geht um die RICHTIGEN!

Die Antwort ist einfach: So gut wie gar nichts. Beim Bloggen und in den sozialen Netzwerken sollte es uns nicht darum gehen, möglichst viele Leser, Fans und Follower zu haben. Das ist zwar „nice to have“, sollte aber nicht unser oberstes Ziel sein. Wenn wir gute Arbeit leisten, dann kommen die Leser, die Fans, die Follower irgendwann von selbst. Aber das muss wachsen, das dauert einfach seine Zeit. Was aber sollte dann unser Ziel sein?

Das Ziel beim Bloggen und in den sozialen Netzwerken

Die Antwort darauf ist auch ganz einfach: Unser Ziel beim Bloggen und in den sozialen Netzen sollte sein, Nützliches zu verbreiten. Damit ist nicht nur der eigene Content gemeint, sondern auch nützliche Inhalte von anderen. Wenn wir die Dinge teilen und über die Dinge schreiben, die unsere Zielgruppe interessiert, dann ist das nützlich. Dann hilft uns das beim Aufbau einer Community. Die Interaktion ist nur der logische nächste Schritt. Und was man natürlich auch nicht vergessen darf: Wenn wir nützliche Inhalte weitersagen, wenn wir mit einem Blog-Artikel ein Problem lösen oder Hilfestellung geben, dann können wir damit wunderbar zeigen, dass wir wissen, was wir tun, wovon wir schreiben – wir werden als Experten wahrgenommen.

Ehrliche Texte statt Marketing-Geschwafel

Ich bin kein Fan von überkandideltem Marketing-Geschwafel. Ich stehe auf ehrliche Texte, die die Dinge auf den Punkt und den Leser weiterbringen. Und ich rege mich in letzter Zeit immer wieder darüber auf, dass ich auf Facebook ständig eingeladen werde, irgendwelche Seiten zu liken, die mich nicht die Bohne interessieren, die mir nichts bringen und bei denen ich noch nicht einmal die Menschen dahinter kenne. Das ist eine Masche, ähnlich wie es auch in bestimmten Gruppen bei Xing läuft: XXX Kontakte in kürzester Zeit, XXX Likes in kürzester Zeit. Ja, und dann?

Hach, ich könnte ewig so weitermachen. Will ich aber gar nicht. Ich denke, euch ist auch so klar, worauf ich raus will. Und an dieser Stelle noch einmal die Bitte: Schaut euch den oben verlinkten Artikel von Elke Dola an, er ist absolut lesenswert – und herrlich erfrischend geschrieben! In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch, kommt gut rüber nach 2016 – und wir sehen uns dann im Januar in alter Frische. Ich hab schon ein paar tolle Schmankerl für euch in Vorbereitung!