federführend liest

Selten hat mir ein Artikel so aus der Seele gesprochen wie der von Elke Dola aka Lilli auf dem Blog Quovadix. Und darum möchte ich ihn euch nicht vorenthalten. Ich finde, es ist ein perfekter Jahresabschluss für den Blog und die Rubrik „Federführend liest“. In ihrem Artikel „Warum mich Reichweite, Traffic, Tribe, Tags, Keywords, SEO nicht interessieren!“ beschreibt Elke wunderbar authentisch, dass es nicht darauf ankommt, wie viele Leser man hat, sondern dass es die richtigen Leser sein müssen.

Okay, das ist jetzt wirklich sehr verknappt auf den Punkt gebracht. Daher bitte ich euch heute darum, euch den Artikel selbst durchzulesen. Denn es ist doch wirklich so: Was bringt mir eine große Reichweite? Was bringen mir 1.000 Besucher auf meiner Website, wenn sie sich nicht für mich, für mein Produkt interessieren? Was bringt es mir, bei Google an erster Stelle zu stehen, wenn trotzdem keiner bei mir kauft? Was bringen mir 1.000 Twitter-Follower, wenn sie null Interesse daran haben, was ich so zwitschere? Und was bringen mir 1.000 Facebook-Fans, wenn sie nicht interagieren?

Es geht nicht nur um Leser und Fans, es geht um die RICHTIGEN!

Die Antwort ist einfach: So gut wie gar nichts. Beim Bloggen und in den sozialen Netzwerken sollte es uns nicht darum gehen, möglichst viele Leser, Fans und Follower zu haben. Das ist zwar „nice to have“, sollte aber nicht unser oberstes Ziel sein. Wenn wir gute Arbeit leisten, dann kommen die Leser, die Fans, die Follower irgendwann von selbst. Aber das muss wachsen, das dauert einfach seine Zeit. Was aber sollte dann unser Ziel sein?

Das Ziel beim Bloggen und in den sozialen Netzwerken

Die Antwort darauf ist auch ganz einfach: Unser Ziel beim Bloggen und in den sozialen Netzen sollte sein, Nützliches zu verbreiten. Damit ist nicht nur der eigene Content gemeint, sondern auch nützliche Inhalte von anderen. Wenn wir die Dinge teilen und über die Dinge schreiben, die unsere Zielgruppe interessiert, dann ist das nützlich. Dann hilft uns das beim Aufbau einer Community. Die Interaktion ist nur der logische nächste Schritt. Und was man natürlich auch nicht vergessen darf: Wenn wir nützliche Inhalte weitersagen, wenn wir mit einem Blog-Artikel ein Problem lösen oder Hilfestellung geben, dann können wir damit wunderbar zeigen, dass wir wissen, was wir tun, wovon wir schreiben – wir werden als Experten wahrgenommen.

Ehrliche Texte statt Marketing-Geschwafel

Ich bin kein Fan von überkandideltem Marketing-Geschwafel. Ich stehe auf ehrliche Texte, die die Dinge auf den Punkt und den Leser weiterbringen. Und ich rege mich in letzter Zeit immer wieder darüber auf, dass ich auf Facebook ständig eingeladen werde, irgendwelche Seiten zu liken, die mich nicht die Bohne interessieren, die mir nichts bringen und bei denen ich noch nicht einmal die Menschen dahinter kenne. Das ist eine Masche, ähnlich wie es auch in bestimmten Gruppen bei Xing läuft: XXX Kontakte in kürzester Zeit, XXX Likes in kürzester Zeit. Ja, und dann?

Hach, ich könnte ewig so weitermachen. Will ich aber gar nicht. Ich denke, euch ist auch so klar, worauf ich raus will. Und an dieser Stelle noch einmal die Bitte: Schaut euch den oben verlinkten Artikel von Elke Dola an, er ist absolut lesenswert – und herrlich erfrischend geschrieben! In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch, kommt gut rüber nach 2016 – und wir sehen uns dann im Januar in alter Frische. Ich hab schon ein paar tolle Schmankerl für euch in Vorbereitung!

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