federführend liest

Den Einstieg in einen Artikel zu finden, damit tun sich viele schwer. Jeder, der regelmäßig schreibt, kennt das Problem: Wie fange ich bloß an? Auch mir geht es ab und zu so, dass ich einfach nicht reinkomme. Zu diesem Thema hab ich gestern einen wunderbaren Artikel von Gitte Härter auf schreibnudel.de gefunden, den ich sofort für die Rubrik „Federführend liest“ verwursteln musste.

Im Artikel „Der Einstieg in deinen Artikel – in mehreren Einstiegen“ beschreibt Gitte Härter auf anschauliche Art und Weise und mit verschiedenen Beispielen, wie der Anfang eines Artikels aussehen kann. Der Text zeigt euch aber nicht nur einfach verschiedene Möglichkeiten, wie man einen Artikel beginnen kann, sondern ist auch eine wunderbare Inspiration. Mein Tipp an euch: Bookmarken und immer, wenn ihr Schwierigkeiten habt, einen passenden Einstieg zu finden, dann holt den Artikel hervor und lasst euch inspirieren.

Wie fange ich nur an?

Auch mir geht es immer mal wieder so, dass ich einfach den Einstieg in einen Artikel nicht finde. Erst heute habe ich auf techgeflüster einen Testbericht veröffentlicht, der seit einiger Zeit halb fertig auf der Festplatte herumlag. Der Inhalt stand eigentlich, bei einem Testbericht ist das ja auch nicht wirklich das Problem. Aber ich wusste einfach nicht, wie ich anfangen soll. Also hab ich den Artikel einfach mal eine Weile weggelegt – und ganz plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich hatte meinen Einstieg gefunden.

Den Anfang am Schluss schreiben

Und noch ein Tipp zum Thema Einstieg: Schreibt erst den Artikel und ganz zum Schluss, wenn alles fertig ist, die Einleitung. Das war eines der ersten Dinge, die ich an der Uni gelernt – und auch konsequent beherzigt – habe. Klar, man kann sich immer Notizen dazu machen, Ideen festhalten.

Wenn man aber einen Artikel in einem durch schreibt, dann kann folgendes Problem auftreten: Im Laufe des Schreibens entwickelt sich der Artikel in eine andere Richtung als ursprünglich geplant, weil man neue Ideen oder Erkenntnisse hat. Und dann muss man fast immer den Einstieg neu schreiben. Außerdem kommt einem die passende Idee für den Einstieg manchmal auch erst beim Schreiben.

Passen Anfang und Ende zusammen?

Klar, wenn ihr einen tollen Anfang habt, dann haltet den fest. Ich fange heute bei Blog-Artikeln auch meist mit der Einleitung an, weil ich so besser in den Flow komme und an einem Stück durchschreiben kann. (Bei längeren Texten, die über 10, 20 oder 100 Seiten gehen wäre das was anderes.) Aber auf jeden Fall müsst ihr, wenn alles fertig geschrieben ist noch einmal überprüfen, ob der Einstieg zum restlichen Artikel und zum Schluss passt. Sonst kann es passieren, dass der ganze Artikel inkonsistent ist, dass man sich selbst widerspricht. So, und jetzt freue ich mich auf ganz viele wunderbare Artikel-Anfänge von euch, haut rein!

Vor Kurzem habe ich darüber geschrieben, dass es gewisse Parallelen zwischen Schreiben und Kochen gibt. Wer den Artikel gelesen hat, der weiß jetzt auch, dass ich nicht nur leidenschaftlich gerne schreibe, sondern genauso gerne koche. Und darum kann ich ja fast nicht anders, als mich an der Blog-Parade von Nic Pinguet von Minimal-ist-Muss zu beteiligen – auch wenn das jetzt mit meinem eigentlichen Thema hier nicht viel zu tun hat.

Schnell muss es gehen, lecker muss es sein, und gesund

Aber der Auslöser für die Blog-Parade hat mich total angesprochen: Die liebe Zeit, die eben irgendwie immer knapp ist. Und auch wenn ich liebend gerne den halben Tag in der Küche verbringen würde, das ist meistens einfach nicht drin. Also müssen Gerichte her, die nicht nur lecker sind – und nach Möglichkeit auch nicht völlig ungesund – sondern die sich auch noch schnell zubereiten lassen.

Ich mache es ja oft so, dass ich gleich die doppelte Menge koche und wir dann zwei Tage davon essen können. Das spart auf jeden Fall viel Zeit. Und in meinem Rezepte-Repertoire gibt es inzwischen auch viele Gerichte, die schnell gemacht sind. Allerdings so viele, dass mir die Auswahl für die Blog-Parade richtig schwer fällt. Hach, immer diese Entscheidungen.

Mediterranes Gemüse-Hähnchen

Nachdem ich eine Münze geworfen habe, bin ich nun bei meinem mediterranen Gemüse-Hähnchen gelandet. Warum ich in der Überschrift schreibe „Für Fleischesser, Vegetarier und Low Carb-Fans“, das verrate ich euch am Ende des Artikels, nach dem Rezept. Ein bisschen Spannung muss schließlich sein, auch beim Kochen! Total gerne würde ich das Original-Rezept hier verlinken, allerdings finde ich das gar nicht mehr, weil ich dieses Gericht inzwischen ganz ohne Rezept koche.

Abwechslung muss auf den Tisch!

Bei uns kommt nämlich äußerst selten mal was auf den Tisch, bei dem ich das Rezept nicht angepasst habe – entweder an den Inhalt des Kühlschranks oder an den, nun ja, sagen wir mal: Erlesenen Geschmack meines Gatten. Auf gut deutsch – er ist extrem schleckig! Das kann manchmal eine echte Herausforderung sein, aber im Laufe der Jahre bin ich da auch echt kreativ geworden. Davon mal abgesehen: Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß! 😉

Also, für das Gericht, das übrigens im Ofen zubereitet wird, braucht ihr Folgendes:

Hähnchen-Schlegel, einen pro Portion (ich nehme auch gerne mal welche, bei denen noch mehr als der Schlegel dran ist, je nachdem, was eben grade da ist

Kartoffeln

Gemüse – hier gilt: Nehmt, was gefällt und schmeckt. Bei mir sind das meistens Karotten, Paprika und Tomaten, aber auch Zucchini oder Pilze passen wunderbar.

Zwiebeln (könnte man aber auch weglassen, viele mögen ja keine Zwiebeln – das Schöne an diesem Rezept ist aber, dass man auch wunderbar das herauspicken kann, was man nicht so mag)

Olivenöl

Kräuter (frisch oder getrocknet, welche ihr nehmt, das entscheidet euer Geschmack und euer Gewürzregal – ich nehme entweder Kräuter der Provence oder frischen Rosmarin, Thymian und Majoran, gelegentlich auch etwas Basilikum)

Knoblauch – entweder frisch oder auch als Granulat, das lässt sich besser dosieren

Salz & Pfeffer

Auf genaue Mengenangaben verzichte ich bewusst, denn das Rezept lässt sich so toll variieren und mit dem zubereiten, was man grade da hat. Bei mir ist zur Zeit das meiste aus dem eigenen Garten, bis auf die Zwiebeln und die Hähnchen-Schlegel natürlich.

Die Zubereitung

Als erstes schäle ich die Kartoffeln und schneide sie in Würfel oder in Spalten. Sie dürfen dann ein bisschen in einer Marinade aus Kräutern, Olivenöl, ein wenig Knoblauch und Salz und Pfeffer ziehen. In der Zwischenzeit wird das Fleisch gewaschen und abgetupft und ebenfalls mit der Kräuter-Marinade eingerieben. (Kann man auch schon vorbereiten und ein wenig marinieren lassen, dann geht das Kochen noch schneller.) Während das Fleisch auch noch kurz durchziehen darf, reibe ich eine feuerfeste Form oder ein sehr tiefes Backblech mit ein wenig Olivenöl oder Butter ein. Jetzt kommt das Hähnchen hinein und ab damit in den Ofen, bei ca. 180 bis 190 Grad (vorgeheizt) auf der mittleren Schiene.

Immer schön eins nach dem anderen

Jetzt ist das Gemüse an der Reihe. Und zwar in der Reihenfolge, wie lange es im Ofen braucht. Ich fange immer mit den Karotten an, schäle sie und schneide sie in etwas dickere Scheiben. Dann die Paprika und die Zwiebeln. Auch das kommt in die Kräuter-Marinade. Nach ca. 15 Minuten kommen die Kartoffeln und die Karotten zum Hähnchen in den Ofen, nach weiteren 15 Minuten kommen Paprika und Zwiebeln dazu. Und ganz zum Schluss, so ca. 10 Minuten bevor es fertig ist, dürfen auch die Tomaten mit in den Ofen. So zumindest im Optimalfall – wenn man wenig Zeit hat, und nebenher noch andere Dinge erledigen will, dann kann auch alles zusammen in den Ofen schieben, nur die Hähnchen-Schlegel brauchen ca. 15 Minuten Vorlauf. Die Hähnchen brauchen im Backofen ca. 45 Minuten, durch die Marinade werden sie auch nicht so schnell trocken. Die genaue Zeit müsst ihr individuell ausprobieren, meiner Erfahrung nach ist jeder Backofen anders und vor allem unser Backofen absolut nicht das Maß aller Dinge. Davon mal abgesehen nimmt einem das Gericht es nicht krumm, wenn es mal ein paar Minuten länger im Ofen ist – vorausgesetzt, die Temepratur ist nicht zu hoch.

Rezept für Fleisch-Fans, Vegetarier und für die Low Carb-Diät

Zugegeben, es ist kein Essen für eine Diät. Aber wer mich kennt weiß, dass man mir ein Low Carb-Rezept (ich kann es nicht mehr hören!) auch nicht abnehmen würde. Abgesehen davon macht man sowas ja auch nicht jeden Tag. Essen ist für mich ein ganz großes Stück Lebensqualität. Vor allem in stressigen Zeiten, in denen man aufs Wesentliche reduziert. Gerade dann darf der Genuss bei mir nicht zu kurz kommen. Wer auf Kohlehydrate verzichten will, der kann natürlich auch einfach die Kartoffeln weglassen und dafür mehr Gemüse nehmen. Und Vegetarier lassen einfach das Fleisch weg und machen das Ganze nur mit Gemüse.

Variabel, lecker, vielfach verwendbar

An diesem Rezept mag ich, dass es super-variabel ist und dass da für jeden etwas dabei ist. Es ist zum Beispiel das einzige Rezept, bei dem ich Zucchini verwenden kann, ohne dass mein Göttergatte meckert – er mag sie nämlich nicht, kann sie aber leicht aussortieren bzw. bekommt sie schon gar nicht auf den Teller. Die größte Arbeit machen hier das Gemüse und die Kartoffeln, bis das mal gewaschen, teils geschält und geschnitten ist, das dauert eben seine Zeit. Die lässt sich auch nicht wegdiskutieren. Je nachdem, wie man zu Tiefkühl-Gemüse steht, kann man natürlich auch das dafür nehmen (z.B. Karotten, Blumenkohl). Dann geht’s deutlich schneller. Übrigens hebe ich die Reste vom Olivenöl in der Backform gerne mal auf und nehme sie nochmal zum Kochen, als Grundlage für eine Sauce, oder als natürlicher Geschmacksverstärker in einer Suppe oder einem Eintopf, oder zum Braten von Fleisch. Und das Gericht lässt sich auch wunderbar zwei Tage hintereinander essen, man braucht es dann nur im Backofen nochmal warm machen.

So, ich hoffe, das war jetzt nicht zu verwirrend. Ihr habt hier ein wunderbares Rezept an die Hand bekommen, das man in sehr vielen verschiedenen Variationen machen kann und bei dem für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Danke an Nic für die tolle Blog-Parade – da ich furchtbar gerne Neues ausprobiere, bin ich natürlich auch schon riesig gespannt auf die anderen Rezepte, die noch vorgestellt werden! Sollte jemand von euch das mediterrane Gemüse-Hähnchen nachkochen freu ich mich natürlich über einen Kommentar darüber, wie’s euch geschmeckt hat.

„Wie finde ich nur Themen und Ideen für Blog-Artikel?“ – eine Frage, die sich viele Blogger vor allem am Anfang oft stellen. Und wenn man diese Frage nicht irgendwann adäquat beantworten kann, dann bleibt es beim Bloggen auch oft bei den Anfängen. Daher verrate ich euch in dieser Artikel-Serie, wie ich bei der Ideenfindung für Blog-Artikel vorgehe. Und heute gibt’s auch endlich die in Teil 1 und Teil 2 schon versprochene Linksammlung mit weiterführenden Beiträgen zum Thema.

Der Blick hinter die Kulissen

Für viele Firmenblogs bieten sich auch Artikel an, die einen Blick hinter die Kulissen bieten. Stellt Mitarbeiter vor, zeigt euren Arbeitsplatz, berichtet aus dem Arbeitsalltag. All diese Dinge machen einen Blog persönlicher, die Person(en) dahinter greifbarer, eine Firma weniger abstrakt. Auch Umstrukturierungen, neue Mitarbeiter, neue Räumlichkeiten etc. sind oftmals einen Blog-Artikel wert. Ich habe dazu zum Beispiel auch einen Artikel in der Hinterhand, falls ich mal auf die Schnelle etwas brauche. Außerdem werde ich auch irgendwann im Herbst noch einen Artikel veröffentlichen, in dem ich euch die Tools vorstelle, mit denen ich arbeite. Auch der Beitrag zur Blog-Parade von Selbständig im Netz zum Thema „Welche Technik steht in eurem Büro?“ ist ein Blick hinter die Kulissen.

Lasst die Leser zu Wort kommen – Q&A-Artikel

Und zu guter Letzt finde ich Q&A-Artikel toll – also wenn Leser Fragen stellen können, die man dann mit einem Blog-Artikel beantwortet. Ich habe das neulich ja mit Periscope so gemacht, bei meinem ersten Scope habe ich einfach mal gefragt, welche Themen denn noch interessant wären. Und alle beide genannten Themen stehen jetzt auf meinem Periscope-Redaktionsplan. Bei dieser Herangehensweise könnt ihr sicher sein, dass ihr ein konkretes Problem löst, dass ihr echten Mehrwert bietet.

Keyword-Recherche und ein Tool

Das war jetzt nur eine kleine Auswahl der schier unbegrenzten Möglichkeiten, um sich für neue Blog-Artikel inspirieren zu lassen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die Keyword-Recherche, aber die wäre schon fast wieder einen eigenen Artikel wert. Dazu möchte ich euch noch das Tool Content Ideator ans Herz legen, das ich kürzlich entdeckt habe und gar nicht schlecht finde – weniger für tatsächliche Überschriften als vielmehr als Inspirationsquelle. Ein weiterer Tipp: Wenn mal gar nichts mehr geht, dann hilft oftmals auch ein Wechsel der Perspektive. Geht raus, eine Runde spazieren oder schwimmen, macht etwas ganz anderes – Fenster putzen ist bei mir so eine Aufgabe, das mache ich meistens dann, wenn ich merke, es geht arbeitstechnisch gar nicht voran. Und dann kommen auch meistens wieder die Ideen.

Für alle, die jetzt so brav diesen langen Text bis zum Schluss gelesen haben, habe ich heute noch ein ganz besonderes Goodie parat: Ihr hängt beim Thema Ideenfindung für Blog-Artikel und kommt einfach nicht weiter? Ihr braucht mal einen Blick von Außen? Dann hinterlasst mir hier einen Kommentar oder schreibt mir eine E-Mail mit Link zu eurem Blog und vielleicht noch ein paar Worten zu euch und eurem Thema. Dann gibt’s von mir drei tolle Ideen für Blog-Artikel, speziell für euch!

Linksammlung – Artikel-Ideen finden

Blogprojekt: 22 Tipps um regelmäßig neue Artikel-Ideen zu finden – ein wie immer sehr guter und ausführlicher Artikel von Peer Wandinger

Katharina Lewald: 10 schnelle Tipps für mehr Artikel-Ideen – wenn’s mal schnell gehen muss, aber natürlich gilt das auch, wenn man’s nicht eilig hat

Schreibnudel: Formular: XX-Artikel Mix & Match – damit entwickelt ihr einen schier unerschöpflichen Fundus an Artikel-Themen

Selbständig im Netz: 31 Artikel-Ideen für Firmenblogs – nochmal Peer Wandinger, diesmal aber mit ganz klarem Bezug auf Firmenblogs. Jede Wette, auf einige seiner Vorschläge wärt ihr im Leben nicht gekommen! (Zumindest ging’s mir so, aber wenn ich drüber nachdenke, dann frage ich mich, wieso eigentlich nicht…)

Inconet Tagebuch: Blogartikel-Ideen? Hier ein paar Anregungen – Auch Frank Obels hat Tipps, die sich wunderbar umsetzen lassen, manche kurzfristig, für andere braucht es ein wenig Planung.

Sozial PR: Woher kommt deine Inspiration – Ein ganz spannender Artikel von Christian Müller zum Thema Ideenfindung, Inspiration, Quellen und Plagiate, den wirklich jeder Blogger gelesen haben sollte!

Affenblog: 41 Blogartikel-Ideen, die dir reichlich Besucher bringen – Natürlich gibt’s auch von Vladislav Melnik vom Affenblog was zum Thema Ideenfindung. Hier finde ich besonders toll, dass er auch gleich Beispiele dafür liefert.

Markus Cerenak: 77 Ideen für Blogartikel – Wem die oben geannten 31 und 41 Ideen noch nicht ausreichen, für den gibt’s von Markus Cerenak gleich 77 Ideen für Blogartikel

Tolle Ideen für Blog-Artikel kommen manchmal im Schlaf – und manchmal auch gar nicht. Viele verzweifeln regelmäßig daran, immer wieder stoße ich auf Fragen, wo man sich Inspiration holt oder wie man die besten Ideen findet. Dem gehe ich in dieser Artikel-Serie auf den Grund. Und weil das Thema an sich viel zu umfangreich ist bzw. es viel zu viele Möglichkeiten gibt, beschränke ich mich darauf, euch zu erzählen, wie ich an die Ideenfindung herangehe. Es ist also, wie bereits im ersten Teil der Artikel-Serie erwähnt, eine Art Best Practice-Beispiel.

Und damit wären wir auch schon bei Kategorie Nummer 2, der Ideenfindung über die Art des Artikels. Es gibt ja zig verschiedene Artikel-Arten – von den Tipps & Tricks über Interviews bis hin zu Listen. Ich habe ein paar davon, die ich besonders gerne schreibe oder besonders gut finde – wobei jede Art von Artikel seine Berechtigung hat. Welche letztlich für euch die besten sind, das müsst ihr selbst ausloten und auch ein Stück weit durch Ausprobieren herausfinden. Meiner Erfahrung nach ziehen z.B. Tipps & Tricks-Artikel wie dieser hier auf meinem Tech-Blog techgeflüster immer sehr gut.

Ein Problem lösen – mit Tipps & Tricks und Anleitungen

Mir ging es schon ein paar Mal so, dass ich irgendein Technik-Problem hatte, das ich lösen konnte – so kann ich dann im Blog-Artikel aus erster Hand berichten und eine Anleitung dazu schreiben. Gerade Anleitungen bieten oftmals viel Stoff zum Schreiben, in fast jeden Bereich. Und sie eignen sich auch wunderbar für Unternehmensblogs. Hier auf dem Federführend-Blog könnte ich mir zum Beispiel einen Artikel vorstellen zum Thema „Der ultimative Guide für die perfekte Überschrift“. Sowohl bei Tipps & Tricks als auch bei Anleitungen löst man ein konkretes Problem und liefert somit echten Mehrwert – eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Blog-Artikel.

Ehrliche Beurteilung und Empfehlungen

Ebenfalls gut finde ich Reviews und Test-Berichte – vorausgesetzt, sie sind ehrlich und authentisch. Ihr habt erst einen Online-Kurs besucht, der euch weitergebracht hat oder ein interessantes Buch gelesen? Dann schreibt darüber. Aus eurer Sicht, und ruhig auch ganz persönlich. Solche Artikel geben euch ein Gesicht, lassen euch menschlich wirken- und sie sind glaubhaft. In eine ähnliche Richtung gehen Empfehlungen, zum Beispiel von anderen Blogs. Ich mache das hier ja auch, einmal im Monat gibt’s „Federführend liest“ mit einer Empfehlung für einen Blog-Artikel. Denn ich lese so viel tolle Blog-Artikel, dass ich die unmöglich nur für mich behalten kann.

Checklisten und Lexikon-Artikel

Kurz und knapp auf den Punkt bringen kann man ein Thema mit einer Checkliste. Klar, nicht jedes Thema eignet sich dafür – für diesen Blog-Artikel hätte es aber zum Beispiel wunderbar funktioniert. Ebenfalls gut finde ich Lexikon-Artikel. Zum einen, weil sie in fast jedem Themengebiet funktionieren, zum anderen weil sie eben auch wieder Mehrwert bieten. Denn oftmals fehlt es an Begriffserklärungen, die auch tatsächlich verstanden werden. Für techgeflüster habe ich beispielsweise eine eigene Kategorie „Lexikon“. Und die Klickzahlen geben mir recht, diese Artikel gehören zu den meistgelesenen auf dem Blog. Aber Achtung, solche Artikel machen mehr Arbeit, als man denken mag. Denn man muss sich extrem in die Zielgruppe hineinversetzen und auch höllisch aufpassen, dass man einen Begriff nicht mit einem anderen erklärungsbedürftigen Begriff erklärt.

So viel für heute, nächste Woche geht’s dann weiter mit Teil 3. Da gibt’s noch ein paar mehr Tipps für Artikel und eine Linkliste für diejenigen, die gerne noch mehr zum Thema lesen möchten.

Immer wieder höre oder lese ich „Ich würde ja schon gerne bloggen, aber mir fällt einfach nichts ein!“ Oder auch „Ich habe mir vorgenommen, regelmäßig zu bloggen, aber woher soll ich bloß die Ideen für die Blog-Artikel nehmen?“ In dieser kleinen Artikel-Serie verrate ich euch, wie ihr zukünftig nicht mehr um Artikel-Ideen verlegen seid.

Fehlende Ideen für Artikel-Themen sind jetzt keine Ausrede mehr!

Ja, die Ideenfindung für Blog-Artikel ist manchmal gar nicht so einfach. Ich weiß das aus eigener Erfahrung – der Blog auf meiner alten Website ist unter anderem deswegen eingeschlafen. Aber inzwischen blogge ich ja schon recht lange zu den verschiedensten Themen und habe einiges an Erfahrung dazu gewonnen. Und die möchte ich heute mit euch teilen, vielleicht hilft es euch ja weiter oder es bringt euch dazu, endlich den inneren Schweinehund zu überwinden und mit dem Bloggen zu beginnen.

Zugegeben, viele Ideen für Blog-Artikel habe ich oft eher zufällig – unter der Dusche oder beim Kochen. Aber trotzdem gibt es Phasen, an denen ich am Schreibtisch sitze und grüble: „Worüber könnte ich nur schreiben?“ Inzwischen habe ich zweierlei Herangehensweisen entwickelt, wenn die Ideen für spannende Themen mal ausbleiben. Ich nenne sie jetzt einfach mal „Ideenfindung durch Recherche“ und „Ideenfindung über die Art des Artikels“ – letzteres klingt ein bisschen komisch, ich weiß, aber mir fällt dazu einfach nichts passenderes ein. Ich denke aber, es wird nachher noch klar, was damit gemeint ist.

Recherche als Grundlage – Pressemitteilungen

Ideenfindung durch Recherche ist wohl selbsterklärend. Hier nutze ich beispielsweise Pressemitteilungen, die in meinem Postfach landen. Ich schaue, welches Thema interessant sein könnte und schreibe dann etwas dazu. Hat den Vorteil, dass ich mir sicher sein kann, dass die Informationen in der Pressemitteilung auch tatsächlich stimmen. Aber natürlich kann man diesen Weg nicht immer nutzen – für den Federführend-Blog geht das zum Beispiel auch nicht. Wer jedoch die Möglichkeit hat, in relevante Presseverteiler aufgenommen zu werden, der sollte das auf jeden Fall nutzen.

Recherche in Blogs, Websites und mit Hilfe von Suchmaschinen

Doch natürlich gibt es noch weitere Optionen. Ich habe zum Beispiel jede Menge Newsletter abonniert, die mich auch immer wieder inspirieren. Außerdem lese ich viele andere Blogs – das sollten Blogger grundsätzlich tun – und dann nutze ich natürlich auch schlicht und ergreifend die Google-Suche (manchmal auch Bing). Über all diese Wege finde ich immer wieder spannende Themen, manchmal auch Diskussionen, die weitere Fragen aufwerfen und die man dann zum Beispiel beantworten kann. Oder man liest einen Artikel und denkt sich: „Also dem stimme ich ja überhaupt nicht zu!“ Wenn man das vernünftig begründen kann, dann ist das ebenfalls ein tolles Artikel-Thema.

Inspirationsquelle Social Media

Eine meiner wichtigsten Inspirationsquellen sind inzwischen die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+. Denn in meinen Streams und Timelines finden sich oftmals auch ganz wunderbare Artikel-Ideen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Und ich meine damit nicht, dass ich einfach nur Artikel von anderen umschreibe. Man bekommt aber so mit, was die Leute interessiert, worüber die diskutieren, was vielleicht noch vertieft oder ergänzt werden sollte.

Sagt es auf eure Art, mit euren Worten!

Natürlich kämpfe auch ich immer wieder mit dem Gedanken „Eigentlich wurde dazu doch schon alles gesagt…“ Das mag ja stimmen, aber nicht von mir und nicht mit meinen Worten. Es gibt zig Artikel darüber, wie man die besten Ideen für Blog-Artikel hat. Aber ich erzähle euch heute, wie ich es mache und welche Artikel ich besonders gerne mag – Möglichkeiten gibt es viel mehr, daher gibt’s am Ende der Artikel-Serie auch noch eine kleine Liste weiterführender Links. Dieser Artikel ist also ein Best Practice-Artikel, wenn man so will. Das führt auch schon direkt weiter zu Kategorie Nummer 2, der Ideenfindung aufgrund der Art des Artikels. Was genau man sich darunter vorstellen kann, das verrate ich euch im zweiten Teil der Artikel-Serie.

Und ein kleines Goodie hab ich noch für euch: Ihr seid wirklich total blockiert und wisst nicht so recht, wo ihr anfangen sollt? Dann hinterlasst mir einen Kommentar mit dem Link zu euren Blog – ich finde mindestens zwei Artikel-Ideen für euch!