Blog-Artikel Länge

Eine häufig gestellte Frage in Blogger-Gruppen und auch in meinem Kurs: Wie lange muss eigentlich ein Blog-Artikel sein? Und meine Antwort darauf ist ganz einfach: Er muss so lang sein, wie du brauchst, um kurz und knackig zum Punkt zu kommen! 

Es geht beim Bloggen nicht um die Länge!

Mir ist klar, dass ich da ein wenig provokativ bin. Aber ich möchte einfach den Druck von vielen Bloggern nehmen, immer möglichst lange Artikel schreiben zu müssen. Mir selbst geht‘s inzwischen oft so, wenn ich einen besonders langen Artikel sehe, dann speichere ich den oder lass den Browser-Tab offen, um den Artikel später zu lesen – und lese ihn dann tatsächlich nie. Für kurze Artikel hingegen nehme ich mir viel eher die Zeit, auch wenn ich grade eigentlich mit etwas anderem beschäftigt bin.

Deshalb mein Plädoyer an dich: Wenn du etwas zu sagen hast, dann sag es! Egal, ob mit 300 oder mit 3.000 Wörtern!

Wie lang muss ein Blog-Artikel sein? Wie siehst du das?

Lass mir doch einen Kommentar da, wie du das siehst. Muss man immer auf Teufel und komm raus an der 1.000-Wort-Marke kratzen oder darf‘s auch mal ein bisschen weniger sein? Verrate mir und den anderen Lesern gerne auch deine Erfahrungen zum Thema.

6 Kommentare
  1. Frauke
    Frauke sagte:

    Oh wie wahr !! Ich halte es gerne mit der Regel – so lang wie nötig, so kurz wie möglich. Klar mag ich längere Texte … aber wenn die Textlänge zum Selbstzweck wird, bin ich eher verstimmt denn begeistert 🙂

    Antworten
    • Elke
      Elke sagte:

      Liebe Frauke, so sieht’s aus! Kurz und knackig auf den Punkt gebracht – warum hab ich da jetzt im Video so lang dafür gebraucht? 😉
      Liebe Grüße
      Elke

      Antworten
  2. Dr. Gabriele Frings, Schreibcoach
    Dr. Gabriele Frings, Schreibcoach sagte:

    Tja, bei mir ist es umgekehrt – ich habe manchmal die Befürchtung, dass meine Artikel zu lang sein könnten. Allerdings arbeite ich in jedem Beitrag mit vielen Beispielen als Anschauungsmaterial. Das lässt sich beim Thema Schreibstil auch nicht anders machen. Meine Erfahrung mit den Views hat aber gezeigt, dass die Artikel, die IMMER aus mehr als 1.000 Wörter bestehen, nicht zu lang sind. 🙂 User, die wirklich Interesse am Thema haben, bleiben auch dran an der Lektüre. So ist die Artikellänge für mich auch ein Filter, die Leser-Spreu vom Leser-Weizen zu trennen.
    Viele Grüße
    Gabriele Frings

    Antworten
    • Elke
      Elke sagte:

      Hallo Gabriele,
      diese Erfahrung hab ich auch gemacht, meine Artikel sind ja auch eher länger als kurz und ich frage mich dann: Liest das überhaupt jemand bis zum Schluss? Und tatsächlich, die Artikel werden ganz gelesen.
      Im Video ging es mir vor allem darum, denjenigen die Angst bzw. den Druck zu nehmen, bei denen das Schreiben (noch) nicht so fluffig von der Hand geht oder bei denen es vielleicht auch themenbedingt eher kurze Artikel sind. Wenn ein Thema 1.000 Wörter und mehr hergibt – wunderbar. Wenn man aber mit 300 Wörtern alles sagen kann, warum dann künstlich auf 1.000 aufblähen? Das liest dann nämlich wirklich keiner mehr.
      Liebe Grüße
      Elke

      Antworten
  3. Carina
    Carina sagte:

    Liebe Elke,

    wie toll, dass du dieses Thema ansprichst! Ich war anfangs auch sehr verunsichert, als ich mit meinem Blog an den Start ging. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass 1.000 Worte überhaupt kein Problem für mich sind – ich hab also doch was zu sagen 😉 Aber es geht auch in weniger Worten. Ich finde, es kommt ganz auf das Thema und die Zielgruppe an. Ganz persönlich stehe ich aber eher auf kurz und knackig 🙂

    Liebe Grüße
    Carina

    Antworten

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