… und was du dabei beachten musst

Im vorletzten Blogartikel habe ich dir schon erzählt, warum Bilder für deinen Blog so wichtig sind. Heute soll es darum gehen, woher du Bilder bekommst und was du dabei beachten musst. Achtung, das ist keine Rechtsberatung, sondern ich gebe dir lediglich Tipps!

Am schönsten ist es natürlich, wenn man die Bilder, die man im Blog verwendet, selbst macht. Wenn du also gerne fotografierst, dann hau rein und mach’s einfach selbst. Ja, das ist ein bisschen zeitaufwändig. Aber du bist auf der sicheren Seite, was die Bildrechte anbelangt. Du sparst viel Zeit für die Recherche nach passenden Bildern. 

Selbstgemacht ist am schönsten!

Weil es mindestens einen eigenen Artikel füllen würde, dir Tipps für gute, selbstgemachte Blog-Fotos zu geben, verweise ich hier einfach mal auf drei Artikel, die ich selbst für gut und teilenswert befunden habe: Daniela Sprung von bloggerabc hat in ihrem Artikel zehn Tipps für Blog-Fotos parat, Sven Lennartz von Conterest hat eine Art Rundumschlag geschrieben, randvoll mit Tipps und weiterführenden Links. Und Jenny von Tulpentag gibt hier richtig geniale Tipps für selbstgemachte Fotohintergründe – sehr empfehlenswert!

Ich fotografiere einfach nicht gern!

Nun fotografiert aber nicht jeder Blogger auch automatisch gerne selbst. Fehlendes Equipment ist übrigens keine Ausrede, denn für den Blog kann man auch wunderbar mit dem Smartphone fotografieren. „Ich hab aber keine gescheite Kamera“ zählt also nicht! 😉 Wer aber einfach keine Freude am Fotografieren hat, dem werden auch keine wirklich guten Bilder gelingen. Doch dafür gibt’s ja Stockfotos.

Beim Stichwort Stockfotos fallen den meisten als erstes istockphoto und fotolia ein. Wenn du ein paar Euros in die Hand nehmen willst, sind diese beiden Portale gute Anlaufstellen für dich. Ans Herz legen möchte ich dir auch die Bilddatenbank pictures and more von Petra Kress. Die Datenbank ist noch recht klein, aber die Nutzungsbedingungen sind mehr als fair und vor allem verständlich! Und wie Petra mir verraten hat, gibt’s demnächst auch Bild-Nachschub.

Was du beim Verwenden von Bilddatenbanken unbedingt tun solltest

Natürlich gibt es auch kostenlose Alternativen. Ich nutze beispielsweise gerne Bilder von Unsplash oder pixabay. Hier ist es wichtig, dass du genau schaust, unter welcher Lizenz die Bilder angeboten werden.

Ganz, ganz wichtig, wenn du Bilddatenbanken nutzt – und zwar egal, ob kostenlos oder kostenpflichtig: Schau dir die Lizenzen der einzelnen Fotos (ja, wirklich von jedem Foto einzeln, denn die können verschieden sein) genau an.

Du solltest zum einen darauf achten, wo du das Bild verwenden darfst. Manchmal darf man Fotos nicht in den sozialen Medien verwenden oder muss dafür eine andere Lizenz erwerben. Manchmal gibt es auch Lizenzen nur für die Online-Nutzung, dann darfst du die Fotos nicht in einem Flyer nutzen. Also schau genau hin!

Wer hat’s gemacht? – Die Sache mit der Nennung des Urhebers

Gleiches gilt für die Nennung des Urhebers, auch da musst du (und ich verwende das Wörtchen „musst“ echt ungern, aber hier geht’s nicht anders) genau hinschauen, ob und wie und wo der Urheber genannt werden muss.

Weil ich zum einen kein Jurist bin und es zum anderen hier auch viel zu weit führen würde, auf die ganzen rechtlichen Aspekte in Sachen Bilder für den Blog einzugehen, verweise ich an dieser Stelle mal auf den Beitrag bei eRecht24, in dem übersichtlich und verständlich erklärt wird, was man darf und was nicht und worauf man achten muss. Bitte lies dir den Artikel genau durch und verinnerliche ihn!

Recht am eigenen Bild – was ist das schon wieder?

Ein paar Worte noch für diejenigen unter euch, die selbst fotografieren. Das ist zunächst mal sehr löblich. Denkt aber bitte dran, wenn ihr Menschen fotografiert, dass ihr diese Bilder nicht einfach so veröffentlichen dürft. Ihr braucht das Einverständnis der Menschen, die ihr fotografiert habt – und zwar am besten schriftlich. Auch hier nochmal die Anmerkung, dass ich natürlich keine Juristin bin und das hier auch keine Rechtsberatung sein soll. Ich will dich nur sensibilisieren für das Thema, dass hinterher keiner sagen kann, er oder sie hätte es nicht gewusst. Deshalb verweise ich auch hier wieder auf einen anderen Beitrag, und zwar den der Rechtsanwältinnen Janke & Schult, die erklären, was es mit dem Recht am eigenen Bild auf sich hat.

Profi-Tipp: Screenshots machen

Und ich hab noch einen supertollen Tipp von Birgit Schultz von Marketing-Zauber für dich, den ich dir unbedingt weitergeben möchte: Wenn du ein Bild aus einer Bilddatenbank (egal aus welcher) herunterlädst, mach dir einen Screenshot davon, auf dem auch die Lizenz zu sehen ist.

Sollte der Anbieter nämlich irgendwann auf die Idee kommen, die Lizenz dafür zu ändern, kannst du nachweisen, dass als du das Bild heruntergeladen hast, die Lizenz noch anders war. Ich habe dafür inzwischen extra einen Ordner, in dem ich alle diese Screenshots speichere. Natürlich, hundertprozentig auf der sicheren Seite ist man nie, aber zumindest weitgehend.

Das soll’s dann auch schon gewesen sein zum Thema Bilder für deinen Blog. Hast du noch Fragen dazu? Dann ab damit in die Kommentare!

1 Antwort
  1. Silke Steigerwald
    Silke Steigerwald sagte:

    Super Artikel liebe Elke. Und wieder sehr hilfreich. Ich hab da gleich noch ne Frage: Also Bildernachweis, prüfen etc. alles klar, nur: was passiert mit “alten” Bildern z.B. von früheren Blog-Beiträgen, die zwar damals (!!!) lizenzfrei waren und jetzt vielleicht mittlerweile kosten…. Macht es Sinn, sämtliche Blogbeitrags-Bilder (gerade die älteren) vorsichtshalber zu erneuern ??? Screenshot werd ich in Zukunft machen….aber die “alten” Bilder ???

    Liebe Grüße
    Silke

    Antworten

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