Rant

Man hat dir gesagt, du sollst bloggen. Weil das gut fürs Marketing und für die Sichtbarkeit ist. Weil es Vertrauen zu deinen potentiellen Kunden aufbaut und weil du zeigen kannst, dass du Experte auf deinem Gebiet bist. Und weil „man“ das eben macht. Und deshalb bloggst du jetzt. Nicht, weil‘s du Bock drauf hast, sondern weil du musst. Jetzt hab ich eine ganz schlechte Nachricht für dich: Das ist vergebene Liebesmüh‘! 

Wie jetzt? Erzählt sie mir allen Ernstes, dass bloggen Quatsch ist und ich mir die Zeit dafür sparen kann? Ja genau, das erzähle ich dir. Zumindest so in etwa. Natürlich ist es nicht generell Quatsch. Es ist nur Quatsch, wenn es dir keinen Spaß macht. Wenn es die reine Pflichterfüllung ist und du es nur machst, weil es vergleichsweise günstig ist und dein Budget für eine einseitige Werbeanzeige in der Süddeutschen noch nicht ausreicht.

Hab verdammt nochmal Spaß am Bloggen!

Okay, du merkst schon: In diesem Beitrag schwingt ein bisschen Sarkasmus mit. Was ich dir aber eigentlich sagen will, ist folgendes: Bloggen ist total geil, ein verdammt günstiges Marketing-Instrument, das dich sichtbar macht, den Kontakt zu potentiellen Kunden herstellen und Vertrauen aufbauen kann. Und mit dem du zeigen kannst, dass du Ahnung von dem hast, was du tust und verkaufst. Nur wenn du keinen Spaß dran hast, dann liest man das eben auch in deinen Artikeln.

Bloggen als lästige Pflicht? Das merkt der Leser!

Vielleicht denkt der Leser nicht spontan: Oh, die oder der hat da gar keine Lust drauf und macht das nur, weil man es soll. Aber er spürt, dass irgendwas nicht ganz rund ist. Dass das Tüpfelchen auf dem I fehlt. Dass die Begeisterung nicht überspringt. Aber wie soll sie auch überspringen, wenn du selbst keine Begeisterung empfindest? Egal, wie toll du dein Produkt oder deine Dienstleistung findest, wenn du Bloggen nur als Pflichtfach ansiehst, dann wirst du es schwer haben, diese Begeisterung auch rüberzubringen. Und das kommt – wenngleich meist nur zwischen den Zeilen – beim Leser an. Der ist dann schneller weg, also du „Blog“ sagen kannst.

Wie man den Spaß am Bloggen findet – 3 Tipps

Jetzt stellst du dir wahrscheinlich die Frage: Wie kann ich Spaß am Bloggen finden? Und wie transportiere ich die Begeisterung von meinem Kopf über meine Blog-Artikel zu meinen Lesern? So ganz pauschal lässt sich das nicht beantworten, weil jeder seine eigenen Gründe hat, warum das Bloggen nicht so recht Spaß macht oder was einem den Spaß verdirbt. Aber es wird für viele deutlich einfacher, wenn das Schreiben leichter von der Hand geht. Und da gibt es natürlich Tricks und Kniffe.

Tipp 1: Kein weißes Blatt

Zum Beispiel hilft es ungemein, wenn du nicht vor einem komplett weißen Blatt Papier sitzt, sondern dir schon vor dem Schreiben Gedanken über Inhalt und Struktur eines Artikels machst. Notiere dir deine eigenen Gedanken, die Kernaussage, die dein Artikel haben soll, recherchiere. Und dann bau ein Grundgerüst für deinen Artikel, bring Struktur rein. So hast du schon etwas geschrieben und kannst um das Gerüst herum deinen Artikel bauen. Es ist übrigens gar nicht schlimm, wenn dann beim Schreiben der eine oder andere Punkt wieder rausfällt.

Tipp 2: Erzähl‘s der Freundin

Viele schreiben viel zu verkopft. Du musst keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben und auch keinen offiziellen Brief an deine Versicherung. Nein, du kommunizierst mit Menschen, du erzählst deinen Lesern etwas. Stell dir vor, du würdest deiner besten Freundin, deinem besten Kumpel etwas erzählen. Und so schreibst du dann. Statt der besten Freundin kann das übrigens auch deine Persona, dein Avatar sein.

Tipp 3: Lies! Viel! Gutes!

Das Schreiben geht auch deutlich leichter von der Hand, wenn man viel liest. Das tut nicht nur dem Wortschatz gut, sondern man kommt einfach auch leichter in den Flow. Warum das so ist, könnte sicherlich ein Psychologe oder ein Sprachwissenschaftler genauer erklären. Ist aber eigentlich gar nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass du selbst auch immer wieder liest. Und damit meine ich nicht die geschäftliche Korrespondenz, sondern gute Zeitschriften, Romane oder auch andere Blog-Artikel von Bloggern, deren Stil du magst und deren Artikel du einfach gerne liest. Einen tollen Lese-Tipp gibt‘s übrigens im neuen Newsletter nächste Woche.

Wenn du diese drei Tipps beherzigst, wirst du merken, dass dir das Schreiben schon deutlich leichter fällt und auch gleich viel mehr Spaß macht. Und dieser Spaß ist die Grundlage dafür, dass du deine eigene Begeisterung auch an deine Leser weitergeben kannst.

Unterstützung beim Bloggen

Hast du das Gefühl, du brauchst dabei noch etwas mehr Unterstützung? Oder willst du mehr Tricks kennenlernen, wie du den Spaß am Schreiben findest und beim Bloggen so richtig in Fahrt kommst? Dann ist mein Online-Kurs „Rock your Blog – Beeindruckende Blog-Artikel für begeisterte Leser“ genau das richtige für dich. Aber du musst dich etwas beeilen, denn Anmeldeschluss ist der 31. Januar 2017, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Los geht‘s dann am 7. Februar. Ach, und noch was: Den Kurs gibt‘s nur jetzt einmalig zum absoluten Schnäppchenpreis von 197,- Euro.

Jetzt zugreifen!

Das ist kein billiger Marketing-Trick, sondern tatsächlich ein echtes Schnäppchen. Denn im Kurs lernst du, wie du deine Leser mit deinen Artikeln begeistern kannst. Du bekommst praktische Übungen und Aufgaben an die Hand, mit denen du das Gelernte sofort umsetzen kannst. Außerdem gibt‘s zwei Feedback-Gespräche mit mir, in denen wir deine Artikel genau unter die Lupe nehmen. Und zusätzlich dazu bekommst du zwei Webinare und drei Live-Fragerunden mit mir sowie drei Expertengespräche zu verwandten Themen (Social Media, Sicherheit für deinen Blog, Online-Marketing). Also, worauf wartest du noch? Melde dich schnell an und sichere dir deinen Platz im Kurs zum günstigen Einführungspreis!

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  1. […] oder die Frage zu beantworten. Darauf kannst du schon in der Überschrift eingehen. Zum Beispiel „Wie du garantiert deine Leser vergraulst“ oder „Warum die Über mich-Seite so wichtig ist und was du dort erzählen kannst“. Du kannst […]

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