Wir wissen es nicht erst seit dem Erfolg von Instagram: Menschen sind visuelle Wesen, sie sprechen besonders auf Bilder an. Das ist auch einer der Gründe, warum Bilder für deinen Blog ein ganz essentielles Kriterium sind. Falls du noch nicht überzeugt bist, warum du dir die Arbeit mit den Bildern überhaupt machen solltest, habe ich dir in diesem Artikel drei Gründe, warum Bilder für deinen Blog wichtig sind.  

Ein echter Blickfang…

Ja, es geht auch beim Bloggen darum, die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen. Und auf den ersten Blick gelingt das eben mit guten Bildern. Dabei ist natürlich zunächst das Titelbild im Blog wichtig, denn wenn das stimmig ist und neugierig macht, ist die Chance, dass jemand den Artikel dazu lesen möchte, gleich viel größer. Dieses Titelbild erscheint aber beispielsweise auch, wenn du deinen Artikel auf Facebook teilst. Und vielleicht nutzt du es auch in deinem Newsletter oder auf Instagram oder Pinterest oder sonst wo. Egal wo du deinen Artikel teilst, das Bild, das dabei erscheint, ist ein Blickfang und soll Aufmerksamkeit erregen.

Ein Bild sagt mehr…

Ja, der Spruch ist total abgedroschen, ich weiß! Aber da ist einfach was dran. Mit Bildern kannst du das, was du schreibst, veranschaulichen. Je nach Thema ist das mehr oder weniger wichtig. Ich finde es bei meinem Thema hier zum Beispiel immer schwer, deshalb nutze ich nur sehr selten Bilder innerhalb eines Blogartikels, vom Titelbild abgesehen. Denn natürlich will ich die Ladezeit eines Artikels nicht unnötig verlängern. Wenn du aber beispielsweise Grafiker bist und über die Wirkung von Farben schreibst, dann brauchst du dazu Bilder, um das Geschriebene zu veranschaulichen.

Auf meinem Technik-Blog techgeflüster nutze ich Bilder beispielsweise, wenn ich etwas erkläre. Zum Beispiel hier in dieser Anleitung zur Nutzung von WhatsApp im Browser. Hier sind Bilder einfach prima geeignet, um dem Leser zu zeigen, was er tun muss und wie das jeweils aussieht. Das macht das Nachmachen gleich um vieles leichter als nur eine Beschreibung.

Auf den ersten Blick…

Was haben große Marken gemeinsam? Sie haben alle eine Wiedererkennungswert. Nehmen wir mal Coca-Cola – schon an der Schriftart erkennt man, um welche Marke es geht. Oder die Telekom mit ihrem Pink, man weiß sofort, welcher Konzern hier wirbt. Auch für uns „Kleine“ ist es natürlich das Ziel, einen solchen Wiedererkennungswert zu haben. Es soll Menschen geben, die beim Anblick einer Feder direkt an mich denken – perfekt, oder?

Bilder sind wichtig für deine Marke

Für die Markenbildung mitverantwortlich sind unter anderem – ich wollte schon „vor allem“ schreiben, aber das trifft es nicht ganz, es ist eher das „auf den ersten Blick“ – visuelle Merkmale. Also Farben, Schriftarten, dein Logo, bestimmte Bilder wie meine Feder. Im Optimalfall bringt man das Titelbild deines Blog-Artikels direkt mit dir in Verbindung, ohne mehr zu sehen.

Ich achte beispielsweise immer drauf, dass die Schriftart „meine“ Schriftart ist, dass der Text auf dem Bild in „meiner“ Farbe geschrieben ist und wenn es passt, dass die Feder auf dem Bild auftaucht. Die Bilder in deinem Blog tragen also auch zur Markenbildung bei. Noch vielmehr, wenn du diese Bilder auch z.B. für Pinterest und Instagram nutzt. Für Pinterest hab ich mir beispielsweise Vorlagen erstellt, dass ich da eine einheitliche Linie reinbringe. (Und weil meine Titelbilder im Blog das falsche Format für Pinterest haben.)

Abwechslung trotz Wiedererkennungswert

Immer das gleiche Titelbild finde ich übrigens doof – das ist langweilig, damit lockst du keinen Hund hinter dem Ofen vor. Aber bestimmte Merkmale wie zum Beispiel dein Logo dürfen immer wieder erscheinen. Ich nutze beispielsweise oft den selben Hintergrund, versuche aber, das möglichst nicht bei zwei direkt aufeinander folgenden Artikeln zu machen.

In den kommenden Wochen gibt es übrigens noch einen weiteren Artikel zum Thema Bilder für den Blog, darin gebe ich dir Tipps, was du beachten musst. Jetzt bist aber erst mal du an der Reihe: Achtest du bei deinen Bildern auf den Wiedererkennungswert, gibt es bestimmte Merkmale, die immer wieder vorkommen? Wie machst du mit Hilfe von Bildern deine Leser neugierig?

3 Kommentare
  1. Silke Steigerwald
    Silke Steigerwald sagte:

    Hallo Elke,
    danke für den tollen Artikel. Ich achte – zumindest was die Farbe/Schrift angeht – schon viel intensiver auf den Wiedererkennungswert. Irgendwo ist immer “mein Türkis” versteckt. Nach einem passenden Logo suche ich allerdings schon ewig 😉
    Dafür wiederholt sich in meinen Beiträgen und Posts und NL häufig der Satz “weil du wichtig bist”. Das ist aber nicht nur irgendein Slogan für mich, sondern ich stehe auch zu 100% hinter dieser Aussage.

    Ich bin gespannt auf deinen nächsten Beitrag zu diesem Thema.
    Herzliche Grüße Silke

    Antworten
    • Elke
      Elke sagte:

      Liebe Silke, bei dir ist der Wiedererkennungswert absolut gegeben! Wenn ich irgendwo unterwegs bin und sehe “dein” Türkis, dann denk ich sofort an dich. Also alles richtig gemacht! 🙂 Und ich freue mich immer, “weil du wichtig bist” zu lesen – zum einen, weil ich weiß, dass du’s auch genauso meinst und das lebst, zum anderen, weil es einfach schön ist, wenn man das immer mal wieder gesagt bekommt. (Die guten Dinge gehen im Alltag ja doch oft unter, sollte man viel öfter und viel bewusster auch mal sagen.)

      Liebe Grüße
      Elke

      Antworten

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  1. […] vorletzten Blogartikel habe ich dir schon erzählt, warum Bilder für deinen Blog so wichtig sind. Heute soll es darum gehen, woher du Bilder bekommst und was du dabei beachten musst. Achtung, das […]

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