Endlich mal wieder ein Blog-Artikel von mir! Ja, ich habe eine kleine Blog-Pause eingelegt. Ungeplant. Denn ich habe mich nicht an meine eigenen Tipps gehalten bzw. einen meiner eigenen Tipps: Hab für schlechte Zeiten immer mindestens ein bis zwei Artikel vorbereitet, falls es zeitlich (oder mit der Inspiration oder der Lust – oder allem zusammen) mal eng wird. Nun ja… Da aber zum Jahresende hin sowieso alle beschäftigt und dann hoffentlich in der verdienten Weihnachtspause sind bzw. waren, ist das wahrscheinlich kaum aufgefallen. 

Jetzt geht’s wieder los hier auf dem Blog und ich werde wieder fleißig bloggen. Ideen dafür hab ich mehr als genug. Nur der Redaktionsplan, der steht noch nicht. Kommt aber bald. Deshalb gibt’s heute auch kein super-geheimes Geheimnis, das ich ganz exklusiv dir verrate (glaubt eigentlich wirklich jemand so einen Schmarrn??), sondern schlicht einen kleinen Erfahrungsbericht, aus dem du für dich aber auch etwas mitnehmen kannst. Prädikat: Mindestens so lesenswert wie die super-geheimen Geheimtipps von selbsternannten Experten. Es geht um Blog-Pausen, zeitliche Engpässe, kreative Blockaden und warum gut geplant halb gewonnen ist.

Ungeplante Pause und Trick 17

Wie schon gesagt: Geplant war die Blog-Pause zum Jahresende hin nicht. Ich war mit einem größeren Kundenprojekt aber so beschäftigt, dass einfach keine Zeit mehr blieb fürs Bloggen, Social Media etc. Eigentlich sollte man für solche Fälle immer ein oder zwei Artikel in der Hinterhand haben. Hatte ich aber nicht. Also hab ich irgendwo man einen etwas älteren Artikel recycled, ein paar Kleinigkeiten überarbeiten und mit neuem Datum nochmal veröffentlicht. Ein guter Trick, um zeitliche Engpässe zu überbrücken.

Normalerweise hätte ich mir irgendwann an einem Wochenende oder auch mal nachts zwischen zwei und drei (meine kreativste Zeit übrigens) sicher mal die Zeit zum Bloggen nehmen können. Da gab es aber noch ein anderes Problem: Mein Redaktionsplan war weg. Den hatte ich im Zuge eines ganz dunklen Moments gemeinsam mit dem Rest meiner Festplatte (und dem Backup) gelöscht. Und mit dem Redaktionsplan war auch meine Kreativität und Schreiblust irgendwie gelöscht worden. Die ersten Wochen hab ich mich noch irgendwie über Wasser gehalten. Als es zeitlich enger wurde, hatte ich schlicht nicht mehr den Nerv, um mir auch noch schlaue Artikel-Themen auszudenken.

Der eigene Qualitätsanspruch

Nach einem Artikel, den ich mit halbem Herz und Hirn geschrieben hatte, und der irgendwie auch nicht so richtig befriedigend war, habe ich beschlossen, einfach so lange zu Pausieren, bis ich wieder einen Redaktionsplan und Muse zum schreiben habe. Schon meinem eigenen Qualitätsanspruch zuliebe. Denn ganz ehrlich: Bevor ich irgendeinen Bockmist in die Welt hinausposaune, halt ich lieber den Ball still und die Füße flach.

Also hab ich mich auf meine Arbeit konzentriert und mich nicht ums Bloggen geschert. Okay, normalerweise hätte ich da echt ein schlechtes Gewissen gehabt, aber ich war so beschäftigt, dass ich nicht einmal daran gedacht hab. Asche auf mein Haupt!

Wie dem auch sei, jetzt bastle ich fleißig an meinem Redaktionsplan, der in den letzten Wochen auch zu kurz gekommen ist und freue mich schon auf ein wunderbares, inspirierendes Blog-Jahr 2018! Ich hab ein paar tolle Ideen und freue mich schon darauf, sie in den kommenden Monaten umzusetzen. Wie ist das bei dir? Hast du schon mal eine Blog-Pause gemacht? Und wenn ja: Bewusst oder unfreiwillig?