Selbst bloggen – warum Freiberufler und Unternehmer das Bloggen nicht auslagern sollten

Als Unternehmer stellt man sich immer wieder die Frage, was man auslagern kann. Denn zunächst einmal ist man so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau – von der Buchhaltung übers Backoffice bis hin zu Marketing und Vertrieb liegt erst einmal alles bei einem selbst. Am Anfang mag das funktionieren, auf Dauer aber nicht. Vieles kann man im Laufe der Zeit auslagern, aber eben nicht alles. Das Bloggen zum Beispiel ist etwas, was du als Unternehmer, als Freelancer unbedingt selbst in die Hand nehmen solltest. 

Warum? Nun, das ist ganz einfach. Du bist das Gesicht deines Unternehmens. Und egal, wie gut ein Texter ist, er ist einfach nicht du! Niemand außer dir kann deinem Blog deine ganz persönliche Note verleihen. Wenn du das Bloggen outsourcen würdest, dann würdest du damit eine ganz große Chance verspielen, dich selbst einer breiten Öffentlichkeit und damit auch potentiellen Kunden zu präsentieren. Denn die wollen dich – nicht irgendeinen Texter, der zwar tolle Blog-Artikel verfasst, aber eben nicht deine Persönlichkeit, deine Schreibstimme hat.

Blog statt Anzeigen

Dein Blog ist ein großartiges Marketing-Instrument, das dich und dein Unternehmen repräsentiert. Für Viele eignet sich ein Blog viel besser als beispielsweise Flyer oder Werbeanzeigen in der Zeitung. Nehmen wir mal mich als Beispiel: Meine Kunden sind über ganz Deutschland verteilt. Mit einer Anzeige erreiche ich zwar vielleicht viele, die die Anzeige sehen – aber eben nur lokal beschränkt. Mit meinem Blog kann ich jeden auf der ganzen Welt erreichen.

Zielgruppe nicht lokal eingegrenzt

Da meine Zielgruppe nicht auf lokale Unternehmen beschränkt ist, erreiche ich sie mit einem Blog besser als mit einer Anzeige. Wenn du also nicht nur lokal tätig bist, sondern deutschlandweit oder gar weltweit, dann ist ein Blog ein großartiges Marketing-Instrument. Das gilt für alle, die übers Internet Kunden gewinnen wollen.

Vertrauen schaffen und die richtigen Kunden gewinnen

Über meinen Blog kann ich zeigen, dass ich Ahnung habe, wovon ich spreche. Das schafft Vertrauen – eine gute Grundlage, um Kunden zu gewinnen. Und meine Leser erfahren hier auch schon ziemlich gut, wie ich so ticke. Ich habe es letzte Woche bereits erwähnt: Wer meinen Schreibstil hier nicht mag, der wird auch nicht mit mir zusammenarbeiten wollen. Und das ist vollkommen in Ordnung so. Ich will ja nicht Everybodys Darling sein, sondern ich möchte ganz gezielt die ansprechen, die mit meiner Art umgehen können, die mich mögen und die genauso Spaß an der Zusammenarbeit haben wie ich. So kann Großes entstehen!

Deshalb denke ich, dass du dir gut überlegen solltest, ob der Blog eine Aufgabe ist, die du auslagern kannst oder nicht. Versteht mich nicht falsch, es gibt großartige Unternehmensblogs (mein Lieblingsblog ist der von Ritter Sport, die machen einen richtig tollen Job), bei denen mehrere Blogger schreiben und die diese persönliche Note nicht haben, nicht brauchen. In der Regel sind das größere Unternehmen, bei denen nicht eine Person im Vordergrund steht, sondern die Marke selbst. Wenn du aber beispielsweise Coach bist oder als Dienstleister so wie ich oder wie ein Grafiker, Webdesigner etc. in der Regel den eins zu eins Kontakt zu deinen Kunden hast, dann bist du das Gesicht deines Unternehmens und solltest dieses Gesicht auch im Blog zeigen.

Darüber hinaus bringt ein Blog noch weitere Vorteile mit, die man in meinen Augen am besten für sich nutzen kann, wenn man selbst bloggt – bedingt natürlich auch, wenn man jemand anderen schreiben lässt, aber nur bedingt. Dank der Kommentarfunktion kann man zum Beispiel den direkten Dialog mit dem potentiellen Kunden schaffen. Klar, das geht auch, wenn die Blog-Artikel von einem Texter kommen. Aber auch hier finde ich es einfach sinnvoller, wenn man das selbst macht.

Der direkte Draht zum potentiellen Kunden

Also, nochmal kurz zusammengefasst: Als Unternehmer – und ich meine hier vor allem Freiberufler und Einzelunternehmer oder ganz kleine Unternehmen – ist ein Blog ein richtig tolles Marketing-Instrument. Bloggen kostet vor allem Zeit, dafür aber wenig bis gar kein Geld. Ein Blog macht dich sichtbar, greifbar, er schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit und den direkten Draht zu deinen potentiellen Kunden. Du bekommst für sie ein Gesicht und eine Stimme.

Herausforderung Bloggen

Mir ist klar, dass Bloggen für viele aber eine echte Herausforderung ist. Da wollen Themen gefunden werden, man muss recherchieren und regelmäßig Artikel schreiben und veröffentlichen und dann auch noch die Welt wissen lassen, dass es diese Artikel gibt. Wenn all das für dich ein Thema ist, dann hab ich was für dich. Ich habe nämlich in den letzten Wochen den Online-Kurs „Beeindruckende Blog-Artikel – In 10 Lektionen zu begeisterten Lesern“ entwickelt. Und in wenigen Tagen ist es soweit, der Kurs kann gebucht werden. Interessiert? Dann trag dich hier ein, um zu erfahren, wann’s los geht!

3 Kommentare
  1. Tina Gallinaro
    Tina Gallinaro says:

    Hallo Elke, vielen Dank für diesen Beitrag, der genau veranschaulicht, wie wichtig es ist, dass Unternehmen ihren eigenen Stil entwickeln sollen. Gerade beim Thema Blog und die Beiträge dazu ist es wichtig, selber „Hand an zu legen“. Niemand kann die Gedankengänge so gut nachvollziehen, wie der jeweilige Blogger selbst, alles andere klingt einfach nur falsch! Das merken auch die Leser.
    Wenn man jemand anderes bloggen lassen würde, lässt man zu, dass dieser Schreib-Stil als der eigene präsentiert wird.
    Logo, bloggen kostet Zeit – aber wie sagt man so schön? Von Nichts kommt Nichts.

    Ich persönlich lasse mich immer von der Offline-Welt inspirieren, vergrabe mich dazu irre gerne in der Klatschzeitung Petra. Hier sind so viel erfrischende Beiträge zu finden, die man auch dann lesen sollte, wenn diese so rein gar nicht mit dem eigenen Interesse in Verbindung stehen. Alleine die Art und Weise, wie die Beiträge aufgebaut sind, wie locker flockig mit den einzelnen Worten gespielt wird und mich als Leser in das Geschehen einbeziehen, helfen meinen grauen Hirnzellen oftmals zu einer völlig neuen Denk- und Sichtweise.
    LG Tina

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