Content Ideen

Oft heißt es ja, man soll groß denken, und so ganz generell stimme ich dem auch zu. Wenn’s um Themen für Blog-Artikel geht, sehe ich das allerdings ein bisschen anders. Da darf man schon auch groß denken, aber dann ist es durchaus sinnvoll, auch mal klein zu denken. Wie ich das meine, erkläre ich dir in diesem Artikel genauer. 

Wir haben alle ein Oberthema für unseren Blog. Bei mir hier ist das Schreiben, bei dir vielleicht Coaching oder Reisen oder Finanzen. Und zu jedem dieser Oberthemen gibt es viele Teilbereiche. Aus solchen Teilbereichen entwickle ich viele meiner Ideen. Ich versuche, im Blog eine gesunde Mischung aus Rechtschreibung, besser schreiben, Tipps für bestimmte Texte oder für die Konzeption von Texten etc. zu erreichen.

Ein großes Thema, viele kleine Themen

Wenn ich die Planung meiner Monatsthemen angehe, dann mische ich diese Themenbereiche durch und überlege mir dann, welche weiteren Unterthemen dazu interessant wären. Einige hab ich auch im Laufe der Zeit schon gesammelt. Also nehmen wir mal das Thema Rechtschreibung. Da gibt’s ja ganz viel dazu zu sagen. Wenn ich jetzt die Kommasetzung als Monatsthema nehme, dann ist mein erster Gedanke: Ach jeh, da könnte ich ja ein ganzes Buch dazu schreiben!

Häppchen statt riesiger Portionen

Und jetzt sind wir an dem Punkt, auf den ich hinaus will: Entweder, ich gebe gleich auf, weil das Thema viel zu groß ist. Oder aber ich setze mich hin und überlege, welche kleinen Häppchen ich dazu anbieten kann. Da wäre dann beispielsweise ein Artikel mit den Grundregeln sinnvoll, bzw. vielleicht sogar zwei, weil’s sonst zu lang wird. Und dann noch ein Artikel mit den Ausnahmen und Besonderheiten. Und schon hab ich drei Artikel zum Thema Kommasetzung. Man könnte sogar noch weiter in die Tiefe gehen und das Thema in noch kleinere Unterbereiche unterteilen. Beispielsweise ein Artikel zu Kommas bei Partizip- und Infinitivgruppen oder auch einer zu den Unterschieden zwischen alter und neuer Rechtschreibung.

Von allgemein zu sehr konkret

Überlege dir, wie konkret zu werden möchtest und kannst. Bei vielen Themen kann man auch erst einen ganz allgemeinen Artikel zum Thema machen, sozusagen als Einführung und mit dem Hinweis versehen, dass weitere Artikel dazu folgen. Und dann geht man mit diesen weiteren Artikeln in die Tiefe. Gitte Härter nennt das Ganze Plankton – ein grenzgenialer Vergleich, wie ich finde. Und sie ist wie ich der Meinung, dass einem so die Themen niemals ausgehen.

Sortiert oder gemischt?

Natürlich musst du es nicht so machen wie ich mit den Monatsthemen. Auch wenn du deine Oberthemen ganz bunt mischst, wie das viele machen, kannst du ein großes Thema nehmen und in viele kleine herunterbrechen. Aus manchen wird dann eine Artikel-Serie, weil es einfach sinnvoll ist, sie in aufeinanderfolgenden Artikeln zu behandeln. Und andere kleine Themen kannst du übers ganze Jahr streuen.

So, ich hab die Vorarbeit geleistet, hab erklärt, dass man beim Bloggen manchmal klein denken muss und dir auch ein Beispiel dafür geliefert. Jetzt darfst du dich dran machen und das für dich umsetzen. Erzähl mir gerne darüber in den Kommentaren!

1 Antwort
  1. Carina
    Carina sagte:

    Liebe Elke,

    danke für diesen tollen Artikel, der mir mal wieder zeigt: den größten Druck mache ich mir selbst – dabei geht es doch sooo viel einfacher:-)

    Klasse finde ich auch die Idee mit den Monatsthemen. Das werde ich mir eventuell abschauen. Ich habe bis jetzt mit Wochenthemen gearbeitet, das ist doch manchmal etwas stressig…

    Liebe Grüße
    Carina

    Antworten

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