Muttersprache

Es gibt ja wirklich teilweise kuriose Gedenk- und Aktionstage – den Tag des deutschen Schlagers zum Beispiel, oder den Tag der Minzschokolade. Ein paar sind aber auch wirklich gut. Zum Beispiel der internationale Tag der Muttersprache. Dieser Gedenktag wurde von der UNESCO ausgerufen und wird seit dem Jahr 2000 am 21. Februar begangen. 

Okay, auch das mag sich ein Stück weit kurios anhören, aber ich finde den Gedanken dahinter einfach großartig: Der internationale Tag der Muttersprache soll laut UNESCO „die Sprachenvielfalt und den Gebrauch der Muttersprache fördern und das Bewusstsein für sprachliche und kulturelle Traditionen stärken.“

Die Muttersprache ist ein Teil von uns

Und weil ich diesen Gedanken ganz großartig finde, wollte ich euch einfach mal davon erzählen. Die Muttersprache ist etwas ganz Besonderes, sie prägt uns, sie ist Teil von uns, unserer Identität, unserer Persönlichkeit. Und ich finde es oft ganz traurig, was wir damit alles anstellen.

Sprache ist lebendig

Nein, mir geht es nicht darum, dass man immer an alten Zöpfen festhalten soll. Sprache ist lebendig, da ist es nur natürlich, dass sie sich im Laufe der Zeit verändert. Diese Veränderungen mögen uns nicht immer gefallen, aber sie gehören einfach dazu und wir müssen sie akzeptieren. Die Sprache in der Zeit von Goethe war eine ganz andere als unsere heute – und ganz ehrlich, sehr ich den guten alten Johann Wolfgang von und zu mag und gerne lese: So sprechen möchte ich dann doch nicht!

Worauf ich mit diesem kleinen Beitrag eigentlich hinaus will: Ich möchte einfach nur an all diejenigen appellieren, die sich öffentlich – vor allem schriftlich natürlich – äußern, dass sie ihrer Sprache ein klein wenig Respekt entgegenbringen.

Applaus für unsere Muttersprache!

Die Muttersprache ist auch deswegen etwas ganz Besonderes, weil sie von frühester Kindheit an (genau genommen sogar schon im Mutterleib) so fest in unserem Gehirn verankert wird, dass sie uns ganz selbstverständlich erscheint. Selbst jemand, der in Deutsch keine Leuchte war, kann sich (theoretisch zumindest) in seiner Muttersprache vernünftig äußern. Ohne sie jemals bewusst gelernt zu haben. Und jetzt überlegt euch mal, wie mühsam es war, eine Fremdsprache zu erlernen. Merkt ihr was? 😉

In diesem Sinne: Ein Hoch auf unsere Muttersprache!

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