meine Arbeit ist wertvoll

In nächster Zeit wird es hier die eine oder andere Neuerung geben. Das neue Logo und Website-Design ist dir ja sicher schon aufgefallen. Eine viel wichtigere Neuerung sind aber ein paar Änderungen an meinem Umgang mit kostenlosem und kostenpflichtigem Content. Warum? Weil meine Arbeit wertvoll ist und ich nicht mehr alles verschenken mag.

Ich helfe gerne und gebe auch gerne kostenlose Ratschläge und Tipps. Aber nur bis zu einem gewissen Grad. Über die Jahre habe ich einen unglaublichen Wissens- und Erfahrungsschatz zusammengetragen. Und ich freue mich, wenn ich anderen damit helfen kann. Dafür habe ich viel Zeit, Geld und Energie investiert, um dieses Wissen zu erlangen. Und das darf man sich auch bezahlen lassen. 

Keine Sorge, diesen Blog wird es weiterhin geben und du wirst hier wie gewohnt wertvolle Tipps und Tricks von mir bekommen. Daran ändert sich gar nichts. Wenn du etwas mehr Hilfestellung benötigst, buchst du einfach meinen Text-Joker – das muss übrigens nicht im Abo sein, wenn du nur einmalig Hilfe brauchst, buchst du dir halt nur einen Monat. Und wenn dir meine Blog-Artikel gefallen und du mehr von mir lesen möchtest, weil du meine Tipps so gut findest, dann ist die Bibliothek genau das Richtige für dich.

Aus Gründen…

Warum ich mich für diesen Weg entschieden habe? Nun, das hat verschiedene Gründe. Zum einen wurde mir in einem Gespräch bewusst, wie wertvoll meine Arbeit (also die Arbeit abseits des Textens) eigentlich ist und dass sie deshalb mehr als nur ein Dankeschön kosten darf. Und zum anderen bin ich genervt von Menschen, die meine Großzügigkeit schamlos ausnutzen. Das ist nicht die Regel, kam aber in letzter Zeit häufiger vor.

Aus dem Alltag einer Texterin

Ich habe kein Problem damit, wenn ein Kunde mich anruft und eine Frage hat, die sich nicht in ein, zwei Sätzen beantworten lässt. Dass ich da auch gerne weiterhin helfe, wenn ich kann, ist selbstverständlich und hat auch etwas mit Kundenbindung zu tun. Und mit Wertschätzung gegenüber meinen Kunden.

Was mich aber nervt und mich wertvolle Zeit und Energie kostet sind diejenigen, die noch nie etwas bei mir in Auftrag gegeben haben, aber ständig mit einer Frage wie „Ist das richtig geschrieben?“ oder „Kommt da ein Komma hin?“ oder „Schau mal bitte den Satz an, ist das so verständlich?“ um die Ecke kommen.

Kannst du mal eben…?

Klar, diese Fragen sind meist schnell beantwortet. Und wenn sowas mal vorkommt, sage ich auch gar nichts. Wenn’s aber immer wieder passiert, nervt es. Daraus habe ich ein Angebot gestrickt, und deshalb gibt’s jetzt den Text-Joker. So haben auch diejenigen die Möglichkeit, mir Fragen zu stellen, die es sich sonst vielleicht nicht trauen, weil sie nicht schmarotzen wollen. Und diejenigen, die häufiger fragen, kann ich freundlich darauf verweisen. (Das ist übrigens nur ein Beispiel von vielen, ich könnte sicherlich ein ganzes Buch mit solchen „Kannst du mal eben…“-Geschichten füllen.)

Ich denke, wenn du meine Tipps zu schätzen weißt, dann ist dir das auch ein paar Euro wert. Und wenn nicht, dann kannst du auf meine Tipps verzichten, weil sie dir nicht wichtig genug sind. Mir stellt sich nämlich in letzterem Fall die (berechtigte) Frage: Warum sollte es mir also wichtig genug sein, meine wertvolle Zeit dafür zu investieren?

Wie wichtig sind dir gute Texte?

Wenn es dir wirklich ernst ist und du bessere Texte schreiben willst, dann wirst du darauf nicht verzichten wollen bzw. solltest es nicht. Das ist eine Sache der Prioritäten. Du kannst beispielsweise stundenlang an einer knackigen Überschrift feilen oder du buchst dir den Text-Joker, meldest dich bei mir und hast mit sehr geringem Aufwand eine geniale Überschrift für deinen nächsten Blog-Artikel. Du kannst den vielversprechenden neuen Kunden vergraulen, weil deine Mail an ihn zu viele Rechtschreibfehler enthält. Oder du buchst dir den Text-Joker und ich helfe dir, diese Fehler zu eliminieren. Höchstwahrscheinlich wirst du mit dem gewonnenen neuen Kunden um ein Vielfaches mehr verdienen, als du in den Text-Joker investieren musst. Zeit und Nerven sparst du dabei auch noch.

Die Bibliothek – Wissensschatz

Ähnlich ist es mit der Bibliothek. Die Bibliothek ist eine Wissenssammlung, in die ich jede Menge Herzblut, Zeit und natürlich Wissen und Erfahrung stecke. Als allererstes kommen dort meine bisherigen Freebies rein. Ich fand das Prinzip „Freebie gegen E-Mail-Adresse für den Newsletter“ schon immer nicht so toll, sicher auch ein Grund dafür, dass ich mich nie so richtig mit dem Newsletter anfreunden konnte. Und deshalb schaffe ich ihn jetzt einfach ab. Kostenlosen Content gibt’s hier im Blog, Hilfestellung für Blogger gibt’s in meiner Facebook-Gruppe. Und alles, was darüber hinaus geht, ist so wertvoll, dass ich es nicht mehr verschenken werde. Hey, ich hab schließlich hart dafür gearbeitet!

Neben den Freebies habe ich schon jede Menge andere Ideen für die Bibliothek. Zwei sehr ausführliche Texte sind schon fertig und warten nur auf den Feinschliff, weitere sind in Arbeit. In der Bibliothek wird es also immer wieder neue, lesenswerte Informationen geben, die du nur dort bekommst. Damit die ganze Arbeit nicht umsonst war, wird die Bibliothek kostenpflichtig. Für ein paar Euro monatlich erhältst du Zugriff auf sie. Und wenn dich ein Thema ganz besonders interessiert, es aber noch nicht in der Bibliothek zu finden ist, dann verrate mir das und ich schaue, was ich daraus zaubern kann. Klingt das nicht toll?

Die Idee hinter der Bibliothek

Die Idee für die Bibliothek kam mir vor ein paar Wochen. Da dachte ich mir: Ich weiß so viel und ich möchte mein Wissen so gern weitergeben. Aber ich möchte auch, dass sich jeder das leisten kann. Denn natürlich kannst du mich auch für Beratungen, Brainstormings und Hilfestellung buchen. Nur hat das je nach Zeitaufwand einen Preis, den manche scheuen. Wenn du aber trotz kleinem Budget von meinem Wissen lernen und profitieren willst, dann ist die Bibliothek für dich optimal!

Gute Texte für alle!

Mir ist es wichtig, dass jeder, dem gute Texte wichtig sind, auch die Möglichkeit, in diesem Bereich zu lernen und weiterzukommen – das soll nicht an der Kohle scheitern. Und zwar weder bei dir, noch bei mir. Ist doch klar: Wenn ich alles verschenke, kann ich von meiner Arbeit nicht mehr leben.

Lass mich nochmal kurz zusammenfassen: Ich verschenke weiterhin kostenlose Tipps, Tricks, Ideen und Ratschläge. Aber die richtigen Kracher, die gibt’s zukünftig nicht mehr für lau. Weil Bezahlung auch etwas mit Respekt und Wertschätzung zu tun hat und weil meine Zeit und mein Wissen kostbar sind. Für dich – und für mich!

5 Kommentare
  1. Frauke Schramm
    Frauke Schramm sagte:

    Liebe Elke, soooooo wahr. Wir helfen alle gerne – aber wir wollen alle auch gerne ein bisle Butter aufs Brot 😉
    Dein Ansatz ist spannend, und ich drück Dir alle Daumen, dass der Textjoker gut angenommen wird.

    Antworten
    • Elke
      Elke sagte:

      Liebe Frauke, danke dir fürs Ermutigen und Drüberlesen, ohne Anita und dich hätte ich die Kurve für diesen Artikel nicht gekriegt, obwohl er unbedingt raus wollte.

      Antworten
  2. Birgit Schultz
    Birgit Schultz sagte:

    Liebe Elke,
    richtige Entscheidung!

    Mir geht es ja ähnlich, viele Fragen erreichen mich per PN auf Facebook oder per Mail. Auf diesen Kanälen stehe ich aber nur meinen zahlenden Kunden im Rahmen meines Nur Du & ich Mentoring und meiner Stundenpakete zur Verfügung.

    Weil das nicht jeder wissen kann, hat jeder quasi einen Schuss frei und wird in der Antwort von mir freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen. Klappt prima und die Wertschätzung steigt.

    Also: Viel Erfolg für Deine neuen Angebote!

    Zauberhafte Grüße
    Birgit

    Antworten
  3. Silke Steigerwald
    Silke Steigerwald sagte:

    Hallo liebe Elke,
    du sprichst mir aus der Herzen. Endlich ist es mal auf den Punkt gebracht!!! DANKE !!! Die von dir beschriebenen “kannst du mal schnell”, oder “ich hab nur ganz kurz eine Frage” kenne ich selbst nur zu gut aus meinem Coaching.

    Unterstützung … ja, von Herzen gerne, aber nicht ständig für eine Nullrunde.

    Unterstützung kostet Zeit. Und Zeit ist eines unseren kostbarsten Güter.
    Das gleiche gilt für unser Wissen. Sich Wissen anzueignen kostet Zeit und Geld.
    Von der Zeit und dem Wissen von anderen zu profitieren, bedarf einem fairen Ausgleich.

    Ich frage mich oft, warum Wissen und Zeit nicht selbstverständlich bezahlt wird, bzw. bezahlt werden WILL. Schließlich geht auch keiner von uns auf den Wochenmarkt und sagt: “ich brauch nur kurz ein bißchen Gemüse”, um es dann einzupacken und sich ein kostenloses Süppchen zu kochen.
    Keiner von uns holt sich mal eben ein Brötchen für ein bißchen Frühstück und verschwindet dann, ohne zu bezahlen, aus der Bäckerei.
    Keiner von uns steigt aus dem Taxi mit den Worten “ach, das war ja nur eine ganz kurze Fahrt!”
    Es gibt Tausende von Beispielen, in denen ganz selbstverständlich der Geldbeutel gezückt wird, aber bei Dienstleistungs-Preisen wird gezuckt (und wenn’s nur mit der Schulter ist !!!)

    Deine Idee mit den Text-Joker finde ich super klasse, da kannst mich gleich fix einbuchen. DEN bezahle ich von Herzen gerne.

    Danke für deinen genialen Blogartikel. Und DANKE, dass es dich gibt.WEIL DU WICHTIG BIST !!!!!
    Liebe Grüße
    SIlke

    Antworten
  4. Michael Melchinger
    Michael Melchinger sagte:

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer, dass das alles auch für Grafikdesign gilt.
    Tipps & Tricks für schönere Urlaubsbilder gebe ich gerne, aber kostenlos »mal eben schnell« ein Signet entwerfen oder stundenlang Bilder mit Photoshop bearbeiten kann ich mir nicht leisten.

    Antworten

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