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Text ist Kommunikation. Und ein guter Text hängt davon ab, wie gut wir – also Texter und Auftraggeber – miteinander kommunizieren. Ich möchte dir meine Stimme verleihen, wenn ich für dich schreibe. Das kann ich aber nur, wenn wir entsprechend auch miteinander kommunizieren. Bevor ich mit der Arbeit beginnen kann, steht das Briefing. Warum das wichtig ist und wie du dich vorbereiten kannst, will ich dir heute mal darlegen. Dann weißt du, was auf dich zukommt, wenn du mit mir arbeiten möchtest. Und was eine essentielle Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist.  Weiterlesen

Eine Blogparade zum Thema Schreiben, da muss ich einfach dabei sein! Eva Laspas von der Akademie Schreiben lernen hat dazu aufgerufen und ich folge nur zu gerne ihrem Ruf. Zumal es mir die Gelegenheit gibt, dir einen Blick hinter meine Kulissen zu ermöglichen und so meine Arbeit – und vielleicht die Art und Weise unserer Zusammenarbeit – besser zu verstehen. Deshalb nehme ich dich heute mit an meinen Schreibtisch und zeige dir: So schreibe ich! Weiterlesen

Was kostet ein Text?

Hast du dich schon gefragt, ob es sich lohnt, Texte von einem professionellen Texter erstellen zu lassen? Da kommt dann immer auch die Frage auf: Was kostet ein Text? Und natürlich ist die Frage berechtigt. Vielleicht hast du sogar schon ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass die Unterschiede da so richtig krass sind. Von Texten für eine Handvoll Euro bis hin zu Texten, die mittlere dreistellige Beträge kosten ist so ziemlich alles dabei. Warum das so ist und warum ein Text von mir kostet, was er kostet, möchte ich heute beantworten.  Weiterlesen

Loslassen – ein perfektes Thema für eine Blogparade zum Jahreswechsel, findest du nicht? Die Idee zu dieser Blogparade ist während meiner Artikel-Ideen-Challenge entstanden, aus einer überaus interessanten Diskussion heraus. Wir stellten fest, dass jeder so sein eigenes Thema mit dem Loslassen hat – und die Idee der Blogparade war geboren. Die wunderbare Silke Steigerwald hat sich dann auch gleich daran gemacht und ihre erste Blogparade ins Leben gerufen. Ich freu mich riesig, dass ich dabei sein darf.  Weiterlesen

Gestern Abend gab es eine – zumindest aus meiner Sicht – recht witzige Begebenheit, die mich zu dieser neuen Rubrik veranlasst hat. Ich hatte mir ja ohnehin vorgenommen, hier im Blog auch mal Einblicke in meine Arbeit zu geben. Da passt das doch ganz gut. Hier kann ich von aktuellen Projekten berichten, Anekdoten erzählen und dergleichen. Einen festen Rhythmus wird es dafür nicht geben, ich schiebe diese Artikel einfach immer dann ein, wenn sie passen.

Schreiben kann doch jeder – oder?

Gestern Abend saß ich mit meinem Mann beim Abendessen, wir haben uns darüber unterhalten, wie unser Tag so war. Als ich von einem neuen Kunden erzählten, für den ich die Texte der Website überarbeiten und optimieren werde, kam von meinem Göttergatten die Frage „Ja wie, können die nicht selbst schreiben?“ Und auch wenn ich im ersten Moment vor Lachen fast unter dem Tisch lag, so ganz unberechtigt ist die Frage für einen Außenstehenden natürlich nicht. Viele Menschen denken so: Schreiben kann doch jeder. Als Texterin hört man das natürlich nicht gern – aber man kann’s ja erklären.

Sprache ist nicht Jedermanns Sache

Klar, wenn damit das Aneinanderreihen von Buchstaben und Worten gemeint ist, dann trifft das natürlich zu. Aber schreiben ist eben nicht gleich schreiben. Es sind die Feinheiten, auf die es ankommt, die eben nicht jeder kennt und vor allem, die nicht jeder umsetzen kann. Das fängt beim Stil an und hört bei Rechtschreibung und Grammatik auf. Und so wie ein Buchhalter (hoffentlich) super mit Zahlen umgehen kann, so kann ein Texter eben prima mit Worten umgehen. Ich für meinen Teil hab’s dafür nicht so mit Zahlen. Im aktuellen Fall bin ich total froh über die Einstellung des Kunden: “Jeder hat sein Spezialgebiet, auf dem er Experte ist und sich auskennt. Deshalb machen Sie ja auch die Texte für uns.”

Unglückliche Formulierung

Natürlich habe ich meinem Mann dann erklärt, worauf es bei Texten fürs Internet ankommt. Und er konnte das anhand seines eigenen Nutzerverhaltens dann auch sofort nachvollziehen. Er hatte sogar noch ein Beispiel parat, über das er sich ein paar Stunden zuvor aufgeregt hatte: In einem Artikel über einen Unfall war zu lesen „Die Feuerwehr blockierte die Einfahrt.“ Ihm als Feuerwehrmann fällt das natürlich sofort ins Auge. „Ein Einsatzfahrzeug blockiert nicht, das steht grundsätzlich immer strategisch günstig.“ Mir als aufmerksamer Leserin von Berufs wegen fällt so etwas auch auf. Der Leser, der einfach nur schnell die neuesten Nachrichten konsumieren will, merkt das in den meisten Fällen nicht.

Schreiben kann jeder – aber der Texter kann’s besser

Meine Vermutung war: Da hat man einfach die Pressemeldung der Polizei übernommen, ohne vorher nochmal gegenzulesen. Denn sonst wäre es dem verantwortlichen Redakteur sicherlich auch aufgefallen, dass der Begriff „blockieren“ hier sehr unglücklich gewählt ist. So konnte ich ihm an einem ganz konkreten Beispiel nochmal prima zeigen, warum es Leute wie mich gibt, die sprachlich geübt sind, aufmerksamer als der normale Leser, geschult, solche kleinen Missgeschicke zu erkennen. Und er hat dann auch verstanden, warum es sinnvoll ist, dass ein Unternehmen einen Texter beauftragt, um Texte für die Website zu schreiben oder zu überarbeiten. Die Frage „Können die nicht schreiben?“ wird er nie wieder stellen 😉