Beiträge

Ideen – davon kann man ja eigentlich nie genug haben! Es hat zwar eine Weile gedauert, bis ich an diesem Punkt angelangt war, aber inzwischen fühle ich mich mit meinen tausend Ideen wohl. Aber was ist denn der Wert von Ideen? Gitte Härter von schreibnudel.de hat zur Blog-Parade zu genau diesem Thema aufgerufen. Und weil’s so wunderbar zu meinem aktuellen Thema passt, muss ich da natürlich mitmachen. Weiterlesen

Letzte Woche hätte ich gerne den einen oder anderen Punkt im Blog-Artikel noch vertieft. Aber ich wollte dich nicht mit einem Roman erschlagen, deshalb hab ich mich da ein bisschen zurückgehalten. Aber bei meinen Gedanken zum Thema Authentizität geht mir eine Sache nicht mehr aus dem Kopf, die auch in Diskussionen (zu ganz anderen Themen) in letzter Zeit immer wieder aufkommt: Man muss seinen eigenen Weg gehen.  Weiterlesen

Rückblick 2015

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ausnahmsweise gehe ich auch mal mit dem Trend und schreibe einen Jahresrückblick. Schon allein deshalb, weil ich für mich selbst festhalten möchte, was ich in den letzten 12 Monaten alles erreicht habe. Denn wenn ich ehrlich bin: Ich bin schon ein kleines bisschen stolz!

Was für ein Ritt!

2015 war ein unglaublich aufregendes Jahr für mich, es hat sich richtig viel getan. Nachdem 2014 eher mittelmäßig gelaufen ist, wollte ich in diesem Jahr einiges ändern. Und im Rückblick kann ich sagen: Ich bin auf einem guten Weg. Vieles ist schon besser, vieles auf dem Weg zum Besseren.

Mit einem dicken Grinsen ins neue Jahr

Während ich diese Zeilen schreibe sitze ich hier mit einem großen Grinsen im Gesicht. Grade die letzten Wochen waren echt irre! Da war der Blog-Artikel, den ich erst gar nicht veröffentlichen wollte und der dann für Rekord-Zahlen auf dem Blog und vor allem für ganz tolle Rückmeldungen gesorgt hat. Da war das Video, das ich eigentlich nur zum Test gedreht hatte, nach einem spontanen Geistesblitz, das ebenfalls für großartige Rückmeldungen sorgte und das nun nur noch ein klein wenig angepasst und aufgehübscht werden muss (Will heißen: Ich muss zum Friseur, bevor ich mich hochoffiziell vor die Kamera traue, sodass ich das Ergebnis dann auch hier veröffentlichen kann.)

Wunderbare Menschen, spannende Projekte

Da waren die vielen tollen, interessanten, wertschätzenden Kontakte, die ich in den letzten Monaten geknüpft habe. Kontakte, die mich wirklich weiterbringen. Nicht, weil die jetzt alle Texte von mir wollen oder einen Online-Kurs buchen. Nein, sondern weil sie mich unterstützen, mir aufhelfen und pusten, wenn ich mir beim Fallen das Knie gestoßen habe. Weil sie mich in meinem Tun und auf meinem Weg bestärken.

Und natürlich gab’s auch tolle Projekte, die zwar zum Teil noch nicht ganz abgeschlossen sind, mir aber unheimlich viel Spaß gemacht haben – neue Website-Texte für einen Kunden, eine neue Website für einen anderen. Und ein Projekt mit einem alten Kunden, das nach langem Hin und Her endlich auf den Weg gebracht wurde.

Neuer Name, neuer Auftritt – alles neu!

Nicht zu vergessen: Meine eigene neue Website, inklusive neuem Logo, neuer Ausrichtung und neuem Schwung. Klar, eine Website ist nie fertig, und so gibt es auch hier noch einiges zu tun. Aber mit dem momentanen Stand kann ich gut leben, der Rest wird dann nach und nach integriert. Dazu kommt der neue Newsletter, der – auch für mich überraschend, aber einer spontanen Eingebung folgend – noch in diesem Jahr starten wird.

So ganz nebenbei habe ich im Sommer eine Festschrift für meinen Musikverein erstellt, mehr oder weniger im Alleingang. Will heißen: Ich habe nicht nur die Texte selbst geschrieben (klar), sondern auch Konzeption und Layout stammen vor mir. Auch wenn es sehr viel Arbeit war und viele Dinge in dieser Zeit liegengeblieben sind, es war spannend, ein so großes Projekt von Anfang bis Schluss zu begleiten und ich habe sehr viel dabei gelernt.

Man lernt nie aus – aber manchmal besonders viel

Zu guter Letzt und vor allen Dingen, um den letzten Punkt noch einmal aufzugreifen: Ich habe generell unglaublich viel gelernt in diesem Jahr. Fachlich und persönlich, ich bin gewachsen, habe mich entwickelt. Vielleicht mehr als in all den Jahren zuvor. Grade auf der persönlichen Ebene habe ich den Eindruck, dass ich viel Ballast aus den letzten Jahren hinter mir gelassen habe. Und heute in vielerlei Hinsicht entspannter bin als noch vor einem Jahr – oder wie der Kölner sagen würde „Et kütt wie et kütt“. Beruflich habe ich meinem Business eine neue, klarere Linie gegeben, die meinen Talenten und Fähigkeiten entspricht, mit der ich mich wohl fühle.

Auf in ein zauberhaftes 2016!

Beste Voraussetzungen also für 2016. Und auch da wird es spannend weitergehen. Aber ich verrate an dieser Stelle noch nicht mehr – dazu gibt’s nämlich extra nochmal einen Beitrag. Wenigstens einmal im Jahr will ich euch nicht mit meinen furchtbar langen Artikeln erschlagen, sondern es halbwegs kurz und knackig halten. Daher nur noch eins zum Abschluss: Danke an all diejenigen, die mich auf meinem Weg in den letzten 12 Monaten begleitet haben und die das auch im neuen Jahr tun werden. Danke an meine wunderbaren Kunden, die mir mit spannenden Aufträgen und so mancher Herausforderung das Jahr versüßt haben. Und ein spezielles Dankeschön an meine Mastermind-Mädels – ihr seid der Wahnsinn!

Dolphin Inn Cocoa Beach

Es ist ein Gedanke, den wir sicherlich alle schon mal hatten: Was wäre, wenn Geld keine Rolle spielte? Linda Benninghoff von MyMoneyMind hat zur Blogparade aufgerufen, und auch wenn es thematisch vielleicht nicht hundertprozentig passt – ich bin dabei! Hier im Blog möchte ich immer wieder auch Einblicke geben in „meine Schreibe“. Außerdem schreibe ich auf der Über mich-Seite, ich sei eine Über-den-Tellerrand-Blickerin. Genau das möchte ich mit diesem Beitrag auch tun, einfach mal über den Tellerrand schauen, meinen Gedanken freien Lauf lassen. Viel Spaß beim Lesen!

Was wäre, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Diese Frage zu beantworten fällt mir nicht schwer. Mich dabei kurz zu fassen aber schon. Denn ich habe ja immer tausende Ideen, für die mir leider meist die Zeit und manchmal auch das Geld fehlt. Aber vielleicht ändert sich das ja eines Tages. Nein: Es wird sich eines Tages ändern, denn man soll ja immer Ziele haben, auf die man hinarbeitet. Also:

Schaffen, sparen, Häusle bauen – oder so ähnlich

Als allererstes würde ich monatlich einen bestimmten Betrag zur Seite legen – für schlechte Zeiten, die ja immer mal kommen können. Für besondere Anschaffungen. Und einfach, weil man eben doch ein gewisses Sicherheitsbedürfnis hat. Davon mal abgesehen macht Sparen ja auch Spaß und es ist toll zu sehen, wie der gesparte Betrag jeden Monat wächst. Und vielleicht bin ich auch einfach zu sehr Schwäbin, um ganz darauf zu verzichten. (Selbst in schlechten Zeiten habe ich ein kleines Sparschwein, in das Kleingeld wandert, für Notfälle, für Urlaub, für besondere Anschaffungen.)

Musik liegt in der Luft

Natürlich würde ich mich auch sozial engagieren. Das tue ich ja ohnehin schon, zum einen ehrenamtlich als stellvertretende Schriftführerin im Musikverein, zum anderen auch bei meiner Theatergruppe. Dort werden alle Einnahmen für den guten Zweck gespendet. Über die Jahre ist so ein stolzes Sümmchen zusammengekommen. Weil ich finde, dass Musik einfach zum Leben gehört, weil es der Seele gut tut, weil sie Türen öffnet und weil es einfach schön ist, wenn man ein Instrument beherrscht würde ich gerne Musikunterricht für Kinder ermöglichen, deren Eltern sich das sonst nicht leisten könnten. Mir hat die Musik als Jugendliche (und bis heute) so viel Tolles gebracht, die Gemeinschaft in den diversen Orchestern, den Spaß, den das Musizieren macht. Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt. Ganz zu schweigen von großartigen (Konzert-)Reisen in die USA, nach Ungarn, nach Italien, nach Bonn. Diese Erlebnisse möchte ich nicht missen. Ich hatte aber auch das Glück, dass meine Eltern mich dabei voll unterstützt haben und mir das ermöglichen konnten. (Als Einzelkind hat man in dieser Hinsicht einen klaren Vorteil.) Ach ja, und wenn mein Patenkind mal alt genug ist, dann würde sie natürlich auch den Musikunterricht von ihrer Tante bekommen!

Und ja, wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich natürlich auch an mich denken und mir den einen oder anderen Traum erfüllen – einfach, weil ich’s könnte! Über die Stränge schlagen ist aber nicht so mein Ding, und ganz ohne Arbeiten kann ich mir ein Leben ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Außerdem müsste es etwas sein, von dem auch mein Mann was hätte. Denn zu zweit macht’s einfach mehr Spaß!

This must be paradise!

Ich würde mir das Paradies kaufen! Okay, das klingt jetzt ziemlich großkotzig. Hatte ich nicht gesagt, ich will nicht über die Stränge schlagen? Lasst mich das erläutern. Als wir 2013 in den USA unterwegs waren, da kamen wir in Cocoa Beach (Florida) in unserer Unterkunft an und mein erster Gedanke, den ich die folgenden Tage nicht mehr los wurde war: Das hier ist das Paradies! Also: Ich würde das Dolphin Inn in Cocoa Beach kaufen, ein süßes, kleines Hotel mit schnuckeligen Zimmern, direkt am Banana River gelegen (eine Art Seitenarm des Atlantiks, kein Fluss im eigentlichen Sinne), mit Steg. Zum Meer sind’s nur ein paar Schritte über die Straße, der Strand dort scheint endlos und ist nicht überfüllt – in unserem Fall hatten wir sogar das Gefühl, ganz alleine dort zu sein. Wenn ihr euch die Fotos hier im Artikel anschaut, dann wisst ihr, was ich meine und warum ich mich in dieses Fleckchen Erde so verliebt habe.

Den Hotelbetrieb würde ich natürlich aufrecht erhalten, da müsste man dann jemanden einstellen, der das übernimmt. Da es dort kein Frühstück gibt, sondern nur die Zimmer, ist der Aufwand relativ überschaubar und mit zwei Mitarbeitern (plus Gärtner, die den wunderschönen Garten in Schuss halten) ist das gut zu machen. Ums Marketing kann ich mich selbst kümmern, ist ja schließlich mein Metier. Wenn man da nur ein bisschen was macht, den Gästen im Hotel ein freundliches Willkommen bereitet, dann ist das Dolphin Inn eine echte Goldgrube, weil es einfach einen unglaublichen Charme hat. Ein Zimmer würde ich immer freihalten für meinen Vater – ich bin mir sicher, dass es ihm dort auch richtig gut gefallen würde. Freunde und Familie wären natürlich generell immer herzlich willkommen.

Arbeiten weil’s Spaß macht

Außerdem würde ich natürlich trotzdem noch arbeiten. Allerdings hätte ich jetzt die Möglichkeit, mich an all die Projekte zu machen, auf die ich schon immer Lust habe (ihr glaubt nicht, was für Ideen hier in meinem Schatzkästchen schlummern!) und für die mir einfach die Zeit fehlt. Für techgeflüster würde ich mir noch drei, vier Leute suchen, die dafür schreiben und mich unterstützen. Die anderen Projekte könnte ich selbst stemmen, da es dabei nicht darauf ankommt, das da jede Woche zwei, drei Artikel veröffentlicht werden, Aktualität wäre auch nicht das ganz große Thema. Das könnte ich also nach und nach und ganz in Ruhe angehen. Und ich bin ja auch der Meinung, dass in dieser Umgebung (Paradies, Garten, Meer) die Kreativität nur so sprudelt. Da es nicht aufs Geld verdienen ankommt könnte ich ja auch entsprechend viel experimentieren und ausprobieren.

Ein kleiner, grüner Flitzer

Um mobil zu sein – in den USA ganz wichtig, da wird es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig – würde ich mir einen weiteren Traum erfüllen: Ein Mini Cooper von John Cooper Works. Also nicht die Standard-Version, die jeder hat. Sondern schon ein bisschen was Besonderes. Ich bin schon immer ein großer Mini-Fan. Aber inzwischen fahren so viele davon rum, dass ich meinen Mini schon stark individualisieren würde. British Racing Green, Verchromte Spiegel, John Cooper Works Streifen auf der Motorhaube, den Union Jack auf dem Dach und was man sich sonst noch so alles vorstellen kann. Oder alternativ ein Cooper S Cabrio. Da müsste ich wohl ein paar Nächte drüber schlafen. Und mein Mann würde einen schönen „Truck“ (wie er es immer nennt) bekommen, einen Ford F150 oder einen Dodge Ram oder sowas. Was Großes halt, auf amerikanischen Straßen geht das ja. Und zum Mini wäre das ein netter Kontrast. (Ist das jetzt Ironie des Schicksals, dass während ich diese Zeilen schreibe vor meinem Fenster ein Dodge Ram parkt?) Für meinen Vater würde ich einen schönen Oldtimer suchen und ihm damit hoffentlich eine Freude machen.

Neues entdecken!

Auch von Paradies braucht man mal Urlaub. Das wäre ein fester Bestandteil unseres Lebens. Wir hätten also auch noch ein kleines Häuschen irgendwo auf den britischen Inseln, vermutlich in Schottland, in Oban. Oder in Irland, in Galway oder Killarney oder in Kinsale. Ja, das Meer würde eine große Rolle spielen. Ich glaube ja, ich könnte an fast jedem Ort der Welt glücklich sein, wenn ich nur die/den richtigen Menschen um mich rum und das Meer vor der Haustür hab. (Ich bin auch ohne Meer glücklich, aber das wäre eben das Tüpfelchen auf dem i.) Und einmal im Jahr würden wir in ein Land fahren, das wir noch nicht kennen, denn man will ja auch Neues entdecken und kennenlernen. Auf jeden Fall würde ich Linda auf ihrer Finca besuchen!

Ein Instrument lernen

Und last, but not least – um wieder auf die Musik zurückzukommen, da schließt sich dann wohl der Kreis: Ich würde Fagott spielen lernen. Ein wunderschönes Instrument, das leider viel zu oft ein stiefmütterliches Dasein fristet, weil es nicht so viele gibt, die Fagott spielen. Die tiefen Instrumente haben es mir ja schon immer irgendwie angetan. Wenn ich die Zeit dazu hätte, dann würde ich mit Sicherheit auch noch andere Dinge ausprobieren, aber da wäre die Frage: Wo anfangen? Es gibt ja so Vieles, was ich gerne mal machen würde…

Und was sind eure Träume?

So weit meine Gedankenspielerei zum Thema „Finanzielle Freiheit: Geld spielt (k)eine Rolle“. Mir ist klar, dass Vieles davon Wunschtraum bleiben wird. Aber ich weiß auch nicht, wohin die Reise führt und welche Träume ich irgendwann vielleicht doch verwirklichen kann. Der eine oder andere wird auf jeden Fall dabei sein, dessen bin ich mir sicher. Wie ist das denn bei euch? Welche Träume würdet ihr euch erfüllen, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Arbeitet ihr daran, sie zu verwirklichen? Ihr wisst ja: „Träum’ groß oder lass es bleiben!“ Ich freue mich auf eure Kommentare!