federführend liest

Heute habe ich für euch eine Artikel-Empfehlung für euch, die sich prima mit meinem Artikel zum Thema Weihnachtspost ergänzt. Genau deswegen wollte ich ihn euch natürlich nicht vorenthalten. Meine Texter-Kollegin Jutta Rodriguez von Text-Treffer hat in ihrem Artikel „Text-Ideen für die Weihnachtspost“ wunderbare Anregungen und Inspirationen für eure Weihnachtspost.

Jetzt’s wird aber wirklich Zeit für die Weihnachtspost

Solltet ihr den Punkt „Weihnachtspost“ also so wie ich immer noch auf eurer To Do-Liste haben, dann lege ich euch heute den Artikel von Jutta ans Herz. Mit diesem Artikel und mit meinem Blog-Beitrag von neulich seid ihr für die weihnachtlichen Grüße an Kunden und Geschäftspartner bestens gerüstet. Und das eine oder andere kann man natürlich auch für die private Weihnachtspost umsetzen.

Inspiration fürs weihnachtliche Gedankenfeuerwerk

Was ich euch damit übrigens nicht sagen will ist, dass ihr die Text-Ideen von Jutta einfach abschreibt – aber so langweilig und einfallslos seid ihr ja ohnehin nicht! Nein, ihr sollt euch davon nur für eure eigenen Weihnachtstexte inspirieren lassen, die Texte von Jutta sollen euer Gedankenfeuer entfachen und eure eigenen Ideen nur so sprudeln lassen. Noch ein bisschen nette Hintergrundmusik dazu (bei mir läuft grade diese YouTube-Playlist rauf und runter, weil ich mich damit auch gleich auf die Konzerte Anfang Dezember einstimme), eine Tasse heißen Tee oder Kaffee und wenn ihr mögt ein paar Plätzchen – und dann ran an Füller oder Tasten!

Damit entlasse ich euch jetzt in die Adventszeit und hoffe, ihr findet trotz aller Hektik, die sich am Jahresende ja gern breit macht, auch noch ein bisschen Zeit für Ruhe und Stimmung und Plätzchen. Gerne dürft ihr eure weihnachtlichen Ergüsse auch hier in den Kommentaren mit uns teilen. Oder verratet mir doch, was die schönste Weihnachtskarte oder E-Mail war, die ihr bisher bekommen habt.

federführend liest

Den Einstieg in einen Artikel zu finden, damit tun sich viele schwer. Jeder, der regelmäßig schreibt, kennt das Problem: Wie fange ich bloß an? Auch mir geht es ab und zu so, dass ich einfach nicht reinkomme. Zu diesem Thema hab ich gestern einen wunderbaren Artikel von Gitte Härter auf schreibnudel.de gefunden, den ich sofort für die Rubrik „Federführend liest“ verwursteln musste.

Im Artikel „Der Einstieg in deinen Artikel – in mehreren Einstiegen“ beschreibt Gitte Härter auf anschauliche Art und Weise und mit verschiedenen Beispielen, wie der Anfang eines Artikels aussehen kann. Der Text zeigt euch aber nicht nur einfach verschiedene Möglichkeiten, wie man einen Artikel beginnen kann, sondern ist auch eine wunderbare Inspiration. Mein Tipp an euch: Bookmarken und immer, wenn ihr Schwierigkeiten habt, einen passenden Einstieg zu finden, dann holt den Artikel hervor und lasst euch inspirieren.

Wie fange ich nur an?

Auch mir geht es immer mal wieder so, dass ich einfach den Einstieg in einen Artikel nicht finde. Erst heute habe ich auf techgeflüster einen Testbericht veröffentlicht, der seit einiger Zeit halb fertig auf der Festplatte herumlag. Der Inhalt stand eigentlich, bei einem Testbericht ist das ja auch nicht wirklich das Problem. Aber ich wusste einfach nicht, wie ich anfangen soll. Also hab ich den Artikel einfach mal eine Weile weggelegt – und ganz plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen und ich hatte meinen Einstieg gefunden.

Den Anfang am Schluss schreiben

Und noch ein Tipp zum Thema Einstieg: Schreibt erst den Artikel und ganz zum Schluss, wenn alles fertig ist, die Einleitung. Das war eines der ersten Dinge, die ich an der Uni gelernt – und auch konsequent beherzigt – habe. Klar, man kann sich immer Notizen dazu machen, Ideen festhalten.

Wenn man aber einen Artikel in einem durch schreibt, dann kann folgendes Problem auftreten: Im Laufe des Schreibens entwickelt sich der Artikel in eine andere Richtung als ursprünglich geplant, weil man neue Ideen oder Erkenntnisse hat. Und dann muss man fast immer den Einstieg neu schreiben. Außerdem kommt einem die passende Idee für den Einstieg manchmal auch erst beim Schreiben.

Passen Anfang und Ende zusammen?

Klar, wenn ihr einen tollen Anfang habt, dann haltet den fest. Ich fange heute bei Blog-Artikeln auch meist mit der Einleitung an, weil ich so besser in den Flow komme und an einem Stück durchschreiben kann. (Bei längeren Texten, die über 10, 20 oder 100 Seiten gehen wäre das was anderes.) Aber auf jeden Fall müsst ihr, wenn alles fertig geschrieben ist noch einmal überprüfen, ob der Einstieg zum restlichen Artikel und zum Schluss passt. Sonst kann es passieren, dass der ganze Artikel inkonsistent ist, dass man sich selbst widerspricht. So, und jetzt freue ich mich auf ganz viele wunderbare Artikel-Anfänge von euch, haut rein!

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Huch, ist es schon wieder so weit? Der September ist geradezu im Flug vergangen. Somit ist es wieder einmal Zeit für meinen Lese-Tipp an euch. Diesmal ist es kein Artikel, sondern eine Facebook-Seite zu einem ehrenamtlichen Projekt: Medienkompetenz.

Die Seite ist noch ganz neu, sie wurde von Andreas Jensvold und Marco Jahn von Lieblingskollegen PR ins Leben gerufen. Und was soll ich sagen? Ich find’s einfach großartig! Denn zumindest gedanklich habe ich mich mit dem Thema auch schon des Öfteren beschäftigt. Wenn einer meiner Facebook-Freunde mal wieder meint, mit dem Posten eines Bildchens den Facebook-AGB widersprechen zu können. Oder wenn ich sehe, wie wenig sich manche Eltern von Teenies, aber auch Lehrer mit Facebook und Co. auskennen.

Woher sollen Kinder Medienkompetenz lernen?

Da frage ich mich dann oft: Wie sollen die Kinder einen vernünftigen Umgang mit Medien lernen? Woher denn? Und bei den Widerspruchs-Bildchen á la „Hiermit widerspreche ich den AGB von Facebook…“ frage ich mich: Habt ihr mal euren gesunden Menschenverstand eingeschaltet? Aber klar, für die große Mehrheit (zumindest ab der Generation 30+) ist „dieses Internet“ und alles, was damit zu tun hat, eben Neuland. Wir sind ja nicht damit groß geworden – ich schließe mich da durchaus mit ein, denn ich habe mir das alles auch nach und nach erarbeitet und erschlossen.

Wichtiges Wissen für alle Internet-Nutzer

Deshalb finde ich aber das Projekt Medienkompetenz so toll. Denn hier wird in kurzen, klar formulierten Statements Wissen vermittelt, das jeder haben sollte, der das Internet und vor allem auch soziale Netzwerke nutzt. Und deshalb möchte ich euch das Projekt heute auch ganz besonders ans Herz legen, denn es hat eure Unterstützung verdient. Also: Däumchen hoch und dann fleißig die Beiträge teilen!

Auch im August habe ich wieder einen tollen Artikel gefunden, den ich unbedingt mit euch teilen möchte. Diesmal geht es um Hürden in der Kommunikation, um Missverständnisse und falsche Erwartungen. Dieter Petereit von Dr. Web hat sich Gedanken gemacht zu einem Cartoon und zu Missverständnissen über das gesprochene Wort.

Der Artikel beschreibt wunderbar, wie sehr unsere Erwartungshaltung, aber auch unsere Fähigkeiten, unser kultureller und sozialer Hintergrund, unsere Erfahrungen, in die Beurteilung des gesprochenen Wortes mit einfließen. Ein ganz banales Beispiel? Denken wir einfach mal an das Wort „Haus“ – was fällt euch dazu ein? Garantiert habt ihr ein völlig anderes Bild im Kopf als ich.

Oder nehmen wir eine Blume. Viele werden jetzt an eine Rose denken, manche an eine weiße, andere an eine rote oder ein roséfarbene. Und wieder andere denken bei Blume so wie ich an eine Sonnenblume. Oder eine Tulpe. Für mich gibt es gleich zwei Schlüsse, die ich aus dem Artikel ziehe: Im einen geht es um die Kommunikation mit dem Kunden, im anderen geht es um meine eigenen Texte.

Kommunikation mit Kunden: Genaue Beschreibungen, frühes Abgleichen

In der Kommunkation mit Kunden bedeutet das für mich: Wenn man mir einen Auftrag erteilt, dann sollte man so genau wie möglich sagen, was man eigentlich möchte, und gegebenenfalls auch, was man nicht möchte. Und ich wiederum sollte mit meinen Ideen dazu, mit einem ersten Entwurf oder Outline so früh wie möglich zum Kunden gehen. So können wir überprüfen, ob wir in eine Richtung schauen oder ob ich womöglich aufgrund meiner Erwartungen, meines Hintergrunds etc. eine völlig andere Vorstellung davon habe, was gewünscht wird. Missverständnisse lassen sich im zwischenmenschlichen Miteinander niemals komplett vermeiden, aber man kann daran arbeiten, dass das Ausmaß möglichst klein bleibt.

In den Leser hineinversetzen

All das gilt auch für das geschriebene Wort. Das ist übrigens ein Grund dafür, weshalb man ein Buch immer VOR dem Film lesen sollte – man hat dann seine eigenen Bilder im Kopf, nicht die des Autors. Der zweite Schluss, den ich also ziehe ist der: Wenn ich einen Text schreibe, dann muss ich mich so tief wie nur irgendwie möglich in die Leser des Textes, in die Zielgruppe hineinversetzen. Denn nur dann kann ich Missverständnisse verhindern und nur dann werde ich bzw. wird mein Text verstanden und kommt an. Für wen schreibe ich? Wie spricht derjenige? Welche Worte benutzt er, welche nicht? Das sind nur einige der Fragen, die ich mir im Schreib-Prozess immer wieder stelle – und die sich jeder, der einen Text schreibt, immer wieder stellen sollte.

Auch im Juli hab ich wieder fleißig gelesen. Ein Thema hat mich dabei ganz besonders beschäftigt: Markenbildung oder auch die Frage nach der Notwendigkeit einer eigenen Marke. Zu den Hintergründen komme ich nachher noch. Besonders gut gefallen hat mir zu diesem Thema ein Artikel meiner lieben Kollegin Tamara Krantz aka Frau Fuchsia.

In ihrem Artikel „Warum auch kleine Unternehmen eigene Marken brauchen“ erläutert sie ganz wunderbar, wie wichtig die eigene Marke ist – und zwar völlig egal, ob man nun ein Weltkonzern wie Daimler oder Coca-Cola ist (und die haben eine verdammt starke Marke – ich empfehle jedem, der sich für das Thema Marke und Markenbildung interessiert unbedingt einen Besuch in der World of Coca-Cola in Atlanta!) oder eben Freiberufler oder Einzelunternehmer.

Eine Marke bleibt in Erinnerung

In einer Welt, die so voller Reize ist, wo die Informationsflut uns geradezu erschlägt, ist eine Marke einfach unerlässlich, sonst wird man zu leicht austauschbar und selbst treue Kunden sind dann plötzlich weg. Und das kann sich schließlich keiner leisten, selbst dann nicht, wenn die Geschäfte eigentlich gut laufen. Denn aus einem Kunden, der nicht mehr kommt, werden irgendwann zehn und dann irgendwann vielleicht auch mal hundert.

Ich habe ja in den letzten Wochen an der Festschrift für meinen Musikverein gearbeitet. Und da war ich eben auch für die Werbeanzeigen zuständig. Die Firmen haben mir ihre Anzeigen geschickt, ein paar Anzeigen hab ich auch selbst gebaut. Dabei fiel mir dann auf, dass manche das echt gut machen und tolle Anzeigen haben, Logos, an die man sich erinnert. Aber manche eben nicht. Und Viele sind sich gar nicht bewusst, wie wichtig es eigentlich ist, dass man sie wiedererkennt. Daher möchte ich euch allen den Artikel von Tamara ans Herz legen. Wenn ihr den gelesen habt, dann steht völlig außer Zweifel, dass eine Marke einfach sein muss – auch als ganz kleines Licht!

Was die Marke mit Text zu tun hat

Nun mag man denken, dass eine Marke doch in erster Linie mit Grafik zu tun hat und wenig mit Text. Aber so ganz stimmt das nicht. Denn zu einer Marke gehört zum Beispiel auch ein Slogan, der in Erinnerung bleibt. Oder eben die Texte in Flyern, Broschüren und auf der Website. Auch sie tragen zur Markenbildung bei. Denn auch sie transportieren eine Marke, festigen ein Image, sind Grundlage für einen guten Ruf. Oder haltet ihr ein Unternehmen für seriös, dessen Website voller Rechtschreibfehler ist? Einen Anwalt, der seine potentiellen Klienten auf flapsige Art und Weise anspricht, ein Beerdigungsinstitut, das auf seinem Flyer einen Witz abdruckt? Oder einen Coach, der sich in schönstem „Beamtendeutsch“ auf seiner Website ausdrückt? Also ich nicht!

Genauso wie es bei der Gestaltung von Logo, Flyern und Website wichtig ist, auf die Farbgebung zu achten, die zum Unternehmen passen und den Kunden ansprechen muss, ist es auch bei Texten wichtig, ihnen die richtige „Farbe“ zu geben. Die Wortwahl entscheidet, ob ein möglicher Kunde sich auf der gleichen Wellenlänge fühlt, den Eindruck gewinnt, hier gut beraten zu werden oder ob der Unternehmer als Experte wahrgenommen wird.

„Nichts ist unmöglich“ – ein Slogan, der im Gedächtnis bleibt

Oder erinnern wir uns mal an Sätze wie „Nichts ist unmöglich“ oder „Just do it“ – man denkt sofort an Toyota und an Nike. Ein Slogan ist also auch ein nicht zu unterschätzendes Markenelement – allerdings auch eines der schwierigsten. Denn einen Slogan, der einprägsam und zugleich verständlich ist, den findet man nicht eben in fünf Minuten. Ich habe meinen vor ein paar Tagen ganz zufällig gefunden, als ich einen Elevator Pitch vorbereitet hab. Davor habe ich lange darüber nachgedacht, gegrübelt, gekritzelt, verworfen und neu erdacht. Zufrieden war ich nie, bis mir dann der Zufall zu Hilfe kam. Jetzt muss ich mir also nur noch überlegen, wie ich den Slogan auf der Website einbinden und in meiner Marketing-Strategie unterbringen kann. Denn – so zumindest mein Gefühl – das ist der Grundstein, auf dem ich alles andere aufbauen kann und muss.