Mit etwas Verspätung geht nun auch der dritte Beitrag zum Liebster Award online. Im letzten Artikel beantworte ich die Fragen von Eva Laspas. Heute geht es viel ums Schreiben, ums Bloggen und ums Sichtbar sein und werden. Also genau meine Themen. 

An dieser Stelle auch nochmal ein herzliches Dankeschön an Eva, Jane und Timo für die Nominierungen. Auch nach 33 beantworteten Fragen bin ich immer noch sehr glücklich darüber und auch ein bisschen stolz. Außerdem hat’s wirklich Spaß gemacht. Und wie schon im ersten Artikel erwähnt: Solche Fragen sind auch einfach gut für die Selbstreflexion. Also nur zu, du, liebe Leserin, lieber Leser, kannst alle Fragen auch für dich selbst beantworten!

Aber zurück zum Thema, hier sind die elf Fragen von Eva:

1.) Was war deine bisher beste Methode, deinen Blog sichtbar zu machen?
Ha, das ist einfach: Meine Blog-Parade, die grade zu Ende gegangen ist. Ganz ehrlich, so einen Boost hätte ich nicht erwartet. Ich fand einfach die Idee toll, Strategien zu sammeln, wie man an Ideen und Themen für Blog-Artikel kommt. Weil ich weiß, dass das vielen schwer fällt. Da wollte ich helfen. Und weil doch jeder eine etwas andere Herangehensweise hat und meine eigenen Methoden auch nicht für alle richtig sind, wollte ich so viele wie möglich sammeln, um eine echte Problemlösung anbieten zu können. Für alle.

2.) Hast du schon einmal selber eine Challenge veranstaltet? Wenn ja, erzähle ein bisschen davon! Wenn nein, warum nicht?
Bis jetzt nicht, aber ich plane gerade eine. Auch so eine spontane Idee, aber die sind ja oft die besten. In der Blog-Parade gab’s zwar jede Menge Strategien, aber die helfen bei der Umsetzung nur bedingt. Manche brauchen da einfach ein bisschen mehr. Und deshalb wird’s von mir demnächst eine Challenge geben, in der wir in einer Woche oder vielleicht auch in zehn Tagen Themen für Blog-Artikel für ein ganzes Jahr entwickeln. Genial, oder? 😉

3.) Sichtbar macht dich auch ein Buch. Hast du schon ein oder mehrere Bücher veröffentlicht? Wie bist du auf die Idee gekommen, dein erstes Buch zu schreiben? Wenn nein, hast du schon daran gedacht, ein Buch für deine Sichtbarkeit zu veröffentlichen?
Nein, bisher habe ich kein Buch veröffentlicht. Aber es steht definitiv auf meiner To do-Liste, spätestens für 2017. Allerdings nicht mal unbedingt, um meine Sichtbarkeit zu erhöhen. Ich gebe es zu, das ist vielleicht ein bisschen egoistisch, aber es ist einfach ein Traum von mir, mal ein Buch zu veröffentlichen. Und es wäre dann wieder ein Punkt, den ich von meiner (noch imaginären) Bucket List streichen könnte. Zuerst wird es ein Sachbuch geben. Aber irgendwann, und das mache ich hiermit öffentlich, irgendwann schreibe ich auch mal einen Roman.

4.) Wie kam es, dass du gerade das machst, was du jetzt machst? Also warum bist du z. B. nicht Schuster geworden?
Weil es das ist, was ich am besten kann. Und das war irgendwie schon immer so. In der Grundschule hab ich meine erste Kurzgeschichte geschrieben, wenn’s im Aufsatz mal ne 2 gab, dann war das ein Anlass für Tränen und ganz viel Drama. Journalistin war schon mit ungefähr 13 Jahren mein Berufswunsch. Mit 14 wurde dann mein erster Artikel veröffentlicht – ein Erlebnisbericht der USA-Reise der Jugendkapelle. Und was total witzig ist: Also ich diesen Artikel durch Zufall letztes Jahr wieder gelesen habe, da wusste ich schon beim zweiten Satz: Ui, das ist ja von mir! (Ich hab mich daran zuerst nicht mehr erinnert.)

Wenn ich die Frage auf meine Selbständigkeit beziehe, dann geht es in eine etwas andere Richtung. Ich mache das, was ich jetzt mache, weil ich selbstbestimmt arbeiten wollte. Weil ich keine Lust mehr hatte, auf Anweisung zu handeln und dabei genau zu wissen: Das ist falsch oder total schlecht, was du da grade machst, du kannst es besser, darfst aber nicht. Und weil ich keine Lust mehr hatte auf cholerische Chefs. Manch einer mag jetzt sagen: Oha, das würde ich aber so nicht schreiben. Doch, ich schreibe es so! Weil es stimmt – und weil ich heute total glücklich bin, dass ich so wunderbare Kunden habe, mit denen ich einfach gerne zusammenarbeite – und wenn ich mir die Rückmeldungen ansehen, dann geht’s den Kunden genauso.

5.) Hast du schon einmal an einem Onlinekurs selber als Teilnehmerin mitgemacht? Wenn ja, was hat dir an dem „Online-Aspekt“ gefallen? Wenn nein, was hat dich davon abgehalten?
Online-Kurse hab ich schon mehrere mitgemacht. Am Online-Aspekt gefällt mir, dass man ortsunabhängig arbeiten kann, je nach Kurs auch zeitunabhängig. Ich muss keine weiten Strecken fahren, sondern kann alles ganz entspannt aus meinem Büro oder sogar vom Sofa aus erledigen.

6.) Wenn eine gute Fee zu dir kommt und dir 3 Wünsche freistellt, welches wären deine 3 Wünsche? (Wähle gut, denn sie könnten in Erfüllung gehen!)
Ui, das ist echt schwierig. Wenn ich jetzt sage: Weltfrieden, dann tippt sich die Fee vermutlich an die Stirn und sagt „Geht’s noch???“ Okay, ich vermute mal, damit sind vielleicht auch einfach nur drei persönliche Wünsche gemeint? Trotzdem muss ich da ein bisschen nachdenken.
Gut, Nummer 1: Ich wünsche mir immer genügend Zeit und Kleingeld für Reisen. Daraus schöpfe ich Kraft und Inspiration. Ich liebe es, neue Länder bzw. Orte, Kulturen und Menschen kennenzulernen, mich auf Neues einzulassen, die Perspektive zu wechseln! Oder auch altbekannte Ort immer wieder neu zu entdecken.

Wunsch Nummer 2: Gesund und glücklich alt werden. Und die Betonung liegt tatsächlich auf „alt“, denn ich möchte gerne 100 werden. Klingt verrückt? Ja, wenn ich so in die Welt hinausschaue, dann klingt es wirklich verrückt. Aber das Leben kann so schön sein, wenn man nur die Schönheit und das Glück in den ganz kleinen Dingen erkennt!

Und der dritte Wunsch: Ich möchte mehr innere Ruhe und Gelassenheit. Manchmal rege ich mich zu schnell auf und steigere mich in Dinge hinein. Meistens sind das Dinge, die ich sowieso nicht oder nur bedingt ändern kann. Da wünsche ich mir manchmal, dass ich etwas entspannter wäre.

7.) Welches große Ziel hast du 2017 für dein Unternehmen? Schreibe uns ein bisschen davon!
2017 möchte ich die Richtung aus 2016 fortsetzen. In diesem Jahr ging es konstant bergauf. Und das freut mich natürlich riesig. Ich habe fachlich und persönlich viele Fortschritte gemacht, mich weiterentwickelt, tolle Menschen kennenlernen dürfen und blicke jetzt auf ein großartiges Jahr zurück. So kann und darf es weitergehen. Mir ist klar, dass ich daran auch weiterhin arbeiten muss. Aber mich auf bereits errungenen Lorbeeren ausruhen ist eh nicht mein Ding.

8.) Wenn du daran denkst, dieses Ziel zu erreichen, worin siehst du die größte Hürde?
Für mich ist die größte Hürde das strukturierte und fokussierte Vorgehen und das Dranbleiben. Ich hab immer so viele Ideen, von denen ich total begeistert bin und die ich am liebsten sofort in die Tat umsetzen würde. Und wenn ich dann mal angefangen hab, dann lässt die Begeisterung oft ganz schnell nach. Manchmal auch erst, wenn ich mit etwas fertig bin und es dann eigentlich laut in die Welt hinausschreien müsste. Deshalb muss ich mich selbst immer wieder am Schopf packen und Dinge zu Ende bringen.
Mir ist aufgefallen, dass ich 2016 ganz toll meine Ziele aufgeschrieben hab, auf diesem netten „Ziele-Cheat-Sheet“. Das ist toll, aber was dabei gefehlt hat, war eine passende Strategie, wie ich diese Ziele erreichen will. Das muss im nächsten Jahr also anders werden. Der Weg mag zwar das Ziel sein, aber dafür sollte man zumindest die Richtung kennen, in die man gehen will 😉

9.) Was können wir LeserInnen für dich tun? Stell dir vor, jede LeserIn, die deine Antworten auf meine Fragen liest, würde einen kleinen Puzzlestein zu deinem großen Ziel legen, was genau wäre das?
Oh, da gibt’s mehrere Dinge. Zum einen natürlich: Weitersagen, dass es mich gibt. Zum anderen freue ich mich aber auch immer über Feedback zu Artikeln oder über Anregungen, was die Leser interessiert und worüber sie gerne mehr lesen möchten. Oder auch über ganz konkrete Fragen. Und falls jemand gesucht wird für einen Vortrag oder Workshop rund ums Schreiben oder Bloggen – huhu, hier bin ich! (Ich gebe es zu, ich habe Blut geleckt und richtig Gefallen an der Vorstellung gefunden, auch sowas zu machen.)

10.) Verrate uns deinen Trick, wie du nach einem anstrengenden Arbeitstag „herunterkommst“ und relaxed.
Da gibt’s mehrere Versionen 😉 Kuscheln mit der Katze steht ganz oben. Nichts bringt mich innerhalb kürzester Zeit so von 180 auf 0 wie das Schnurren der Mieze, wenn ich meinen Kopf auf ihren Bauch oder Rücken lege. Musik machen ist auch toll, um runterzukommen. Und ich zocke gern. Es gibt so Tage, da möchte ich die reale Welt einfach aussperren. Da ziehe ich mich dann in die Spielwelt zurück, spiele die große Heldin und kann alles um mich herum vergessen. Manchmal streife ich mit meiner Spielfigur auch einfach nur durch die Landschaft, pflücke Blümchen und erfreue mich an der schönen Natur oder gehe eine Runde angeln. Ach ja, und natürlich ein gutes Buch. Der Effekt ist der gleiche wie beim Zocken: Die Welt aussperren und in eine neue, andere Welt eintauchen.

11.) Wenn es noch eine 12. Frage gäbe, welche würde das sein?
Ha, geniale Frage! 😉 Da gibt’s so viele mögliche Fragen. Vielleicht: Ja, und worüber willst du denn deinen Roman schreiben? Meine Antwort dazu wäre: Keine Ahnung, aber es wird ein schwäbischer Krimi, mit viel Lokalkolorit, weil mir der im Stuttgarter Tatort in letzter Zeit so fehlt. Und so manch einer wird darin sein Fett wegbekommen – ich sag nur: sprechende Namen. Eine ganz, ganz grobe Idee dazu hab ich auch schon. Aber mehr wird nicht verraten, es könnte noch Jahre dauern, bis es tatsächlich so weit ist. Und bis dahin schmeiß ich vielleicht auch alles noch fünfmal um.

Eine alternative zwölfte Frage wäre die Frage Nummer elf, die ich an meine Nominierte stelle. Meine Antwort darauf wäre kurz und knapp – nee, weißt du was, ich verrate das nicht. Ich lasse die Leser raten. Was glaubt ihr, wenn ich mir eine Person für einen Gastartikel hier in meinem Blog aussuchen könnte (lebend, tot, real,fiktig, völlig egal), wer wäre das? Vielleicht überlege ich mir sogar eine kleine Überraschung für diejenigen, die es richtig raten.

So, das war es jetzt aber von mir mit dem Liebster Award. Wie schon erwähnt fand ich es sehr spannend, all die Fragen zu beantworten. Und jetzt darf ich noch nominieren. Da schon sehr viele mitgemacht haben, habe ich beschlossen, nur noch eine Nominierung auszusprechen. Und zwar an einen der tollen, wunderbaren Menschen, die ich dieses Jahr kennenlernen durfte: Liebe Silke Steigerwald, jetzt bist du an der Reihe. Beantworte mir und deinen Lesern doch bitte diese elf Fragen:

1.) Du bist Coach und Anti-Stress-Trainerin. Davon gibt’s ganz viele, aber ich weiß, dass du aus der Masse hervorstichst. Was machst du anders?
2.) Wenn du in drei Sätzen eine Anleitung zum Glücklich sein schreiben müsstest, wie würde diese Anleitung aussehen?
3.) Deine Wochenend-Seminare finden ja immer an besonderen Orten statt. Welches war der schönste Ort, an dem du ein Seminar gehalten hast?
4.) Was magst du an deiner Arbeit am meisten?
5.) Was ist für dich persönlich die beste Methode, um zu entspannen?
6.) In deinem Artikel „56 Fakten über mich…“ schreibst du „Ich bin spirituell, aber nicht esoterisch. Für mich ein RIESEN-Unterschied.“ Willst du darüber reden? 😉 (Musste ja eine Frage sein, sonst hätte ich geschrieben: Erklär mir den Unterschied.)
7.) Gab es eine Art „Stein des Anstoßes“, der dich zum Bloggen gebracht hat?
8.) Wenn dich ein Blog-Einsteiger um Rat fragt, welchen Tipp würdest du ihm/ihr mit auf den Weg geben?
9.) Was motiviert dich beim Bloggen am meisten? Und wie motivierst du dich selbst dazu? Oder musst du das womöglich gar nicht?
10.) Gibt es einen Artikel, auf den du besonders stolz bist? Oder einen, den du vielleicht lieber nicht geschrieben hättest?
11.) Und eine Frage hätte ich noch, die ein bisschen deine Phantasie (er)fordert: Wenn du frei wählen könntest, wer würde für deinen Blog den nächsten Gastartikel schreiben? (Real, fiktiv, lebendig, tot, Männlein, Weiblein – völlig wurscht!)

Liebster Award – die Spielregeln

Ach ja, hier noch die Spielregeln:

  • Danke der Person, die dich für den „Liebster Award“ nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Entweder in deinem Blogartikel oder in einem speziellen Interview. Wenn du die Fragen im Interview beantwortest, schreibe noch einen eigenen Blogartikel für den „Liebster Award“.
  • Nominiere 3 bis 11 weitere Blogger für den „Liebster Award“.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum „Liebster Award“, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.
  • Das Logo kannst du dir hier herunterladen.
3 Kommentare
  1. Eva Laspas
    Eva Laspas sagte:

    Liebe Elke,
    so feine Antworten – ich sag der Fee, sie soll mal bei dir vorbeischauen. ,-) Und gerne denke ich an dich, wenn ich mal Unterstützung bei der Akademie Schreiben lernen als Tutorin brauche, das kommt ganz bestimmt sogar – das ist so geplant, dass viele Menschen mit wirken. 😉
    lg Eva Laspas aus Wien

    Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Eigentlich müsste ich jetzt drei bis elf weitere Blogger für den Liebster Award nominieren, die dann meine Fragen beantworten sollen. Das tue ich aber nicht – aus zwei Gründen. Zum einen, weil ich einen Scheiß muss 😉 Und zum anderen, weil die meisten, die ich nominieren würde, bereits eine Nominierung erhalten haben oder ich das schon letztes Jahr getan habe. […]

  2. […] einigen Tagen wurde ich eingeladen, beim LIEBSTER AWARD mitzumachen. Danke liebe Elke für die Nominierung und deine 11 Fragen, die ich so spannend fand, […]

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