In den USA ist Wahlkampf! Auch wenn die nächsten Präsidentschaftswahlen erst am 8. November 2016 stattfinden, die potentiellen Kandidaten fürs Weiße Haus haben bereits jetzt damit begonnen, sich zu positionieren und Wahlkampf zu machen. Immerhin gilt es, erst einmal die Vorwahlen zu überstehen, um dann tatsächlich für das Amt des US-Präsidenten kandidieren zu können. Weiterlesen

federführend liest

Für meinen Job muss ich nicht nur viel schreiben, sondern es gehört auch dazu, viel zu lesen. Zum einen zu Recherchezwecken, zum anderen aber auch, weil man schließlich immer auf dem Laufenden bleiben muss. Dabei stolpere ich immer wieder auch über ganz besonders spannende Artikel, die nicht nur für mich lesenswert sind.

Daher möchte ich euch unter der Rubrik „Federführend liest“ einmal im Monat etwas vorstellen, was ich gelesen habe und was ich für teilenswert erachte. Das können Blog-Artikel sein, Bücher, aber auch durchaus mal ein Print-Text oder gar ein Buch. Die Rubrik „Federführend liest“ findet ihr zukünftig am letzten Donnerstag im Monat hier an dieser Stelle.

Im Mai geht es gleich mit einem spannenden und heiß diskutierten Thema los: Mit der Bezahlung von Bloggern. Sandra Lachmann von Blogland hat einen tollen Artikel dazu verfasst, was Blogger eigentlich kosten (sollten). Der Text richtet sich sowohl an Blogger selbst als auch an Unternehmen und hilft beiden Seiten bei der Preiskalkulation bzw. Budgetplanung.

Schreiben ist Arbeit, Arbeit bedeutet Zeit und Zeit kostet Geld

Sandra macht in ihrem Artikel deutlich, wie viel Arbeit in einem Blog-Artikel steckt. Klar, ich kann unter Umständen einen Text mit der Hand am Arm herunterschreiben, der in 30 Minuten fertig ist. Wenn ich aber einen guten Text schreiben möchte, dann ist diese Zeit absolut utopisch. Denn dann muss ich mir Gedanken machen, welche Inhalte ich vermitteln möchte, womit ich meine Leser am besten erreiche, wie ich den Artikel strukturiere. Ich muss mir Gedanken über den Titel und die Überschriften machen, meistens auch noch unter SEO-Gesichtspunkten.

Erst wenn ich das alles getan habe kann ich anfangen, tatsächlich zu schreiben. Da schreibe ich erstmal gradeweg runter, dann kommt der Feinschliff. Und wenn ich mit dem Text fertig bin, dann brauche ich kurz ein bisschen Abstand und muss ihn dann nochmal lesen, um eventuelle Unstimmigkeiten, inhaltliche Lücken oder Doppelungen, Tippfehler und dergleichen zu finden.

Viele Arbeitsschritte bis zum fertigen Blog-Artikel

All diese Arbeitsschritte gehören zum Erstellen eines Blog-Artikels dazu. Bis dahin ist schon ziemlich viel Zeit ins Land gegangen. Je nach Auftrag gehört es dann auch noch dazu, den Artikel in ein Content-Management-System einzupflegen und zu veröffentlichen, Bilder zu recherchieren oder selbst zu fotografieren und die Fotos entsprechend zu bearbeiten. Und wenn der Artikel erst einmal online ist, dann will er auch via Social Media verbreitet werden.

Bezahlung von Bloggern: Ein wunder Punkt?

Sandra trifft mit ihrem Artikel so etwas wie einen wunden Punkt. Denn während es in den USA bereits Gang und Gäbe ist, Blogger für ihre Arbeit entsprechend zu entlohnen ist das bei uns in Deutschland leider bei vielen immer noch nicht angekommen. Daher auch mein Appell: Liebe Auftraggeber, bevor ihr einem Blogger (oder Texter oder sonst einem Schreiberling) ein Angebot macht überlegt euch mal, ob ihr für den angebotenen Betrag auch nur einen Finger krumm machen würdet. Und überlegt euch, was ihr erwartet. Wenn ihr Qualität erwartet, dann muss diese auch entsprechend entlohnt werden.

Hier geht’s direkt zum Artikel auf Blogland. 

Dolphin Inn Cocoa Beach

Es ist ein Gedanke, den wir sicherlich alle schon mal hatten: Was wäre, wenn Geld keine Rolle spielte? Linda Benninghoff von MyMoneyMind hat zur Blogparade aufgerufen, und auch wenn es thematisch vielleicht nicht hundertprozentig passt – ich bin dabei! Hier im Blog möchte ich immer wieder auch Einblicke geben in „meine Schreibe“. Außerdem schreibe ich auf der Über mich-Seite, ich sei eine Über-den-Tellerrand-Blickerin. Genau das möchte ich mit diesem Beitrag auch tun, einfach mal über den Tellerrand schauen, meinen Gedanken freien Lauf lassen. Viel Spaß beim Lesen!

Was wäre, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Diese Frage zu beantworten fällt mir nicht schwer. Mich dabei kurz zu fassen aber schon. Denn ich habe ja immer tausende Ideen, für die mir leider meist die Zeit und manchmal auch das Geld fehlt. Aber vielleicht ändert sich das ja eines Tages. Nein: Es wird sich eines Tages ändern, denn man soll ja immer Ziele haben, auf die man hinarbeitet. Also:

Schaffen, sparen, Häusle bauen – oder so ähnlich

Als allererstes würde ich monatlich einen bestimmten Betrag zur Seite legen – für schlechte Zeiten, die ja immer mal kommen können. Für besondere Anschaffungen. Und einfach, weil man eben doch ein gewisses Sicherheitsbedürfnis hat. Davon mal abgesehen macht Sparen ja auch Spaß und es ist toll zu sehen, wie der gesparte Betrag jeden Monat wächst. Und vielleicht bin ich auch einfach zu sehr Schwäbin, um ganz darauf zu verzichten. (Selbst in schlechten Zeiten habe ich ein kleines Sparschwein, in das Kleingeld wandert, für Notfälle, für Urlaub, für besondere Anschaffungen.)

Musik liegt in der Luft

Natürlich würde ich mich auch sozial engagieren. Das tue ich ja ohnehin schon, zum einen ehrenamtlich als stellvertretende Schriftführerin im Musikverein, zum anderen auch bei meiner Theatergruppe. Dort werden alle Einnahmen für den guten Zweck gespendet. Über die Jahre ist so ein stolzes Sümmchen zusammengekommen. Weil ich finde, dass Musik einfach zum Leben gehört, weil es der Seele gut tut, weil sie Türen öffnet und weil es einfach schön ist, wenn man ein Instrument beherrscht würde ich gerne Musikunterricht für Kinder ermöglichen, deren Eltern sich das sonst nicht leisten könnten. Mir hat die Musik als Jugendliche (und bis heute) so viel Tolles gebracht, die Gemeinschaft in den diversen Orchestern, den Spaß, den das Musizieren macht. Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt. Ganz zu schweigen von großartigen (Konzert-)Reisen in die USA, nach Ungarn, nach Italien, nach Bonn. Diese Erlebnisse möchte ich nicht missen. Ich hatte aber auch das Glück, dass meine Eltern mich dabei voll unterstützt haben und mir das ermöglichen konnten. (Als Einzelkind hat man in dieser Hinsicht einen klaren Vorteil.) Ach ja, und wenn mein Patenkind mal alt genug ist, dann würde sie natürlich auch den Musikunterricht von ihrer Tante bekommen!

Und ja, wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann würde ich natürlich auch an mich denken und mir den einen oder anderen Traum erfüllen – einfach, weil ich’s könnte! Über die Stränge schlagen ist aber nicht so mein Ding, und ganz ohne Arbeiten kann ich mir ein Leben ehrlich gesagt auch nicht vorstellen. Außerdem müsste es etwas sein, von dem auch mein Mann was hätte. Denn zu zweit macht’s einfach mehr Spaß!

This must be paradise!

Ich würde mir das Paradies kaufen! Okay, das klingt jetzt ziemlich großkotzig. Hatte ich nicht gesagt, ich will nicht über die Stränge schlagen? Lasst mich das erläutern. Als wir 2013 in den USA unterwegs waren, da kamen wir in Cocoa Beach (Florida) in unserer Unterkunft an und mein erster Gedanke, den ich die folgenden Tage nicht mehr los wurde war: Das hier ist das Paradies! Also: Ich würde das Dolphin Inn in Cocoa Beach kaufen, ein süßes, kleines Hotel mit schnuckeligen Zimmern, direkt am Banana River gelegen (eine Art Seitenarm des Atlantiks, kein Fluss im eigentlichen Sinne), mit Steg. Zum Meer sind’s nur ein paar Schritte über die Straße, der Strand dort scheint endlos und ist nicht überfüllt – in unserem Fall hatten wir sogar das Gefühl, ganz alleine dort zu sein. Wenn ihr euch die Fotos hier im Artikel anschaut, dann wisst ihr, was ich meine und warum ich mich in dieses Fleckchen Erde so verliebt habe.

Den Hotelbetrieb würde ich natürlich aufrecht erhalten, da müsste man dann jemanden einstellen, der das übernimmt. Da es dort kein Frühstück gibt, sondern nur die Zimmer, ist der Aufwand relativ überschaubar und mit zwei Mitarbeitern (plus Gärtner, die den wunderschönen Garten in Schuss halten) ist das gut zu machen. Ums Marketing kann ich mich selbst kümmern, ist ja schließlich mein Metier. Wenn man da nur ein bisschen was macht, den Gästen im Hotel ein freundliches Willkommen bereitet, dann ist das Dolphin Inn eine echte Goldgrube, weil es einfach einen unglaublichen Charme hat. Ein Zimmer würde ich immer freihalten für meinen Vater – ich bin mir sicher, dass es ihm dort auch richtig gut gefallen würde. Freunde und Familie wären natürlich generell immer herzlich willkommen.

Arbeiten weil’s Spaß macht

Außerdem würde ich natürlich trotzdem noch arbeiten. Allerdings hätte ich jetzt die Möglichkeit, mich an all die Projekte zu machen, auf die ich schon immer Lust habe (ihr glaubt nicht, was für Ideen hier in meinem Schatzkästchen schlummern!) und für die mir einfach die Zeit fehlt. Für techgeflüster würde ich mir noch drei, vier Leute suchen, die dafür schreiben und mich unterstützen. Die anderen Projekte könnte ich selbst stemmen, da es dabei nicht darauf ankommt, das da jede Woche zwei, drei Artikel veröffentlicht werden, Aktualität wäre auch nicht das ganz große Thema. Das könnte ich also nach und nach und ganz in Ruhe angehen. Und ich bin ja auch der Meinung, dass in dieser Umgebung (Paradies, Garten, Meer) die Kreativität nur so sprudelt. Da es nicht aufs Geld verdienen ankommt könnte ich ja auch entsprechend viel experimentieren und ausprobieren.

Ein kleiner, grüner Flitzer

Um mobil zu sein – in den USA ganz wichtig, da wird es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig – würde ich mir einen weiteren Traum erfüllen: Ein Mini Cooper von John Cooper Works. Also nicht die Standard-Version, die jeder hat. Sondern schon ein bisschen was Besonderes. Ich bin schon immer ein großer Mini-Fan. Aber inzwischen fahren so viele davon rum, dass ich meinen Mini schon stark individualisieren würde. British Racing Green, Verchromte Spiegel, John Cooper Works Streifen auf der Motorhaube, den Union Jack auf dem Dach und was man sich sonst noch so alles vorstellen kann. Oder alternativ ein Cooper S Cabrio. Da müsste ich wohl ein paar Nächte drüber schlafen. Und mein Mann würde einen schönen „Truck“ (wie er es immer nennt) bekommen, einen Ford F150 oder einen Dodge Ram oder sowas. Was Großes halt, auf amerikanischen Straßen geht das ja. Und zum Mini wäre das ein netter Kontrast. (Ist das jetzt Ironie des Schicksals, dass während ich diese Zeilen schreibe vor meinem Fenster ein Dodge Ram parkt?) Für meinen Vater würde ich einen schönen Oldtimer suchen und ihm damit hoffentlich eine Freude machen.

Neues entdecken!

Auch von Paradies braucht man mal Urlaub. Das wäre ein fester Bestandteil unseres Lebens. Wir hätten also auch noch ein kleines Häuschen irgendwo auf den britischen Inseln, vermutlich in Schottland, in Oban. Oder in Irland, in Galway oder Killarney oder in Kinsale. Ja, das Meer würde eine große Rolle spielen. Ich glaube ja, ich könnte an fast jedem Ort der Welt glücklich sein, wenn ich nur die/den richtigen Menschen um mich rum und das Meer vor der Haustür hab. (Ich bin auch ohne Meer glücklich, aber das wäre eben das Tüpfelchen auf dem i.) Und einmal im Jahr würden wir in ein Land fahren, das wir noch nicht kennen, denn man will ja auch Neues entdecken und kennenlernen. Auf jeden Fall würde ich Linda auf ihrer Finca besuchen!

Ein Instrument lernen

Und last, but not least – um wieder auf die Musik zurückzukommen, da schließt sich dann wohl der Kreis: Ich würde Fagott spielen lernen. Ein wunderschönes Instrument, das leider viel zu oft ein stiefmütterliches Dasein fristet, weil es nicht so viele gibt, die Fagott spielen. Die tiefen Instrumente haben es mir ja schon immer irgendwie angetan. Wenn ich die Zeit dazu hätte, dann würde ich mit Sicherheit auch noch andere Dinge ausprobieren, aber da wäre die Frage: Wo anfangen? Es gibt ja so Vieles, was ich gerne mal machen würde…

Und was sind eure Träume?

So weit meine Gedankenspielerei zum Thema „Finanzielle Freiheit: Geld spielt (k)eine Rolle“. Mir ist klar, dass Vieles davon Wunschtraum bleiben wird. Aber ich weiß auch nicht, wohin die Reise führt und welche Träume ich irgendwann vielleicht doch verwirklichen kann. Der eine oder andere wird auf jeden Fall dabei sein, dessen bin ich mir sicher. Wie ist das denn bei euch? Welche Träume würdet ihr euch erfüllen, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Arbeitet ihr daran, sie zu verwirklichen? Ihr wisst ja: „Träum’ groß oder lass es bleiben!“ Ich freue mich auf eure Kommentare!

Veränderungen gehören zum Leben dazu wie der Mai zum Frühling und die Butter zur Brezel. Und Veränderungen sind gut, denn sonst tritt man auf der Stelle. Als ich 2009 in die Selbständigkeit gestartet bin, da hatte ich eine PR-Ausbildung in der Tasche und kam aus einem Job als „Werbeallrounderin“, in dem die PR ein recht stiefmütterliches Dasein fristete.

Das wollte ich ändern, und so habe ich vor allem PR-Dienstleistungen angeboten. Im Laufe der letzten gut fünf Jahre hat sich mein Schwerpunkt aber gewandelt. Das heißt nicht, dass ich gar keine PR mehr mache, aber die meisten Aufträge sind Texter- oder Blogger-Jobs und Social Media-Betreuung.

“Irgendwas mit Medien”

Das wollte ich mit einem neuen Namen eben zum Ausdruck bringen. Und da ich der Generation „IMM“ – „Irgendwas mit Medien“ entstamme und heute sozusagen crossmedial tätig bin, ist Federführend Media entstanden. Es sollte ein Name sein, bei dem jeder zumindest grob etwas mit anfangen kann (was bei PR zugegebenermaßen nicht immer der Fall ist), der alle Bereiche abdeckt, die auch ich abdecke und das „Federführend“ sollte bleiben, weil es einfach so toll passt.

Alles neu macht der Mai

Und da bin ich wieder: Mit neuem Namen, neuem Internet-Auftritt, neuem Logo – alles neu macht der Mai, sozusagen. Das war das große Ziel, auf das ich in den letzten Wochen hingearbeitet habe. Mit viel (Herz-)Blut, Schweiß und Tränen. Und wie man sehen kann: Es hat geklappt. Fast pünktlich zum Anfang des Frühlingsmonats ist die neue Website jetzt online und ich bin doch ein bisschen stolz.

Danke, danke, danke!

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an all diejenigen, die mich in diesem letzten Wochen so toll unterstützt und gepusht haben! Und ein besonderer Dank geht an Karin Wess und alle Teilnehmer der 21-Tage-Challenge, die meiner Motivation und dem Durchhaltevermögen nochmal einen ordentlichen Tritt in den Hintern gegeben haben. Ein weiteres ganz, ganz dickes Dankeschön geht an… ja, wen eigentlich? Ums nicht allzu umständlich zu machen: Eine liebe Verwandte, die überhaupt erst den Ausschlag dazu gegeben hat, mal wieder an meiner Website zu arbeiten und die damit eine regelrechte Lawine in Gang getreten hat. Außerdem ein herzliches Dankeschön an Linda Benninghoff von MyMoneyMind, die mich in den letzten Woche immer wieder inspiriert hat. Ohne euch alle hätte ich es mit Sicherheit nicht in dem Zeitrahmen geschafft, den ich mir selbst gesetzt habe.

Für die Zukunft habe ich mir fest vorgenommen, mich hier im Blog auch wieder regelmäßig zu Wort zu melden. Mit Know How, Tipps und Tricks rund ums Texten und um Social Media, ein paar Einblicken in meine Arbeit und sicherlich auch mal mit dem einen oder anderen eher persönlichen Text. Ich freue mich auf die Zukunft und bin gespannt, wo die Reise hinführt!

Federfuehrend Logo

Es ist vollbracht! Nach etlichen schlaflosen Nächten, einigen neuen grauen Haaren und viel Grübeln und Probieren ist die neue Website nun endlich online. Mit etwas Verspätung zwar – die selbstgesetzte Deadline war der 1. Mai 2015 – aber es hat nun endlich geklappt. Und ich freue mir ein Loch in den Bauch.  Weiterlesen