Immer wieder höre oder lese ich „Ich würde ja schon gerne bloggen, aber mir fällt einfach nichts ein!“ Oder auch „Ich habe mir vorgenommen, regelmäßig zu bloggen, aber woher soll ich bloß die Ideen für die Blog-Artikel nehmen?“ In dieser kleinen Artikel-Serie verrate ich euch, wie ihr zukünftig nicht mehr um Artikel-Ideen verlegen seid.

Fehlende Ideen für Artikel-Themen sind jetzt keine Ausrede mehr!

Ja, die Ideenfindung für Blog-Artikel ist manchmal gar nicht so einfach. Ich weiß das aus eigener Erfahrung – der Blog auf meiner alten Website ist unter anderem deswegen eingeschlafen. Aber inzwischen blogge ich ja schon recht lange zu den verschiedensten Themen und habe einiges an Erfahrung dazu gewonnen. Und die möchte ich heute mit euch teilen, vielleicht hilft es euch ja weiter oder es bringt euch dazu, endlich den inneren Schweinehund zu überwinden und mit dem Bloggen zu beginnen.

Zugegeben, viele Ideen für Blog-Artikel habe ich oft eher zufällig – unter der Dusche oder beim Kochen. Aber trotzdem gibt es Phasen, an denen ich am Schreibtisch sitze und grüble: „Worüber könnte ich nur schreiben?“ Inzwischen habe ich zweierlei Herangehensweisen entwickelt, wenn die Ideen für spannende Themen mal ausbleiben. Ich nenne sie jetzt einfach mal „Ideenfindung durch Recherche“ und „Ideenfindung über die Art des Artikels“ – letzteres klingt ein bisschen komisch, ich weiß, aber mir fällt dazu einfach nichts passenderes ein. Ich denke aber, es wird nachher noch klar, was damit gemeint ist.

Recherche als Grundlage – Pressemitteilungen

Ideenfindung durch Recherche ist wohl selbsterklärend. Hier nutze ich beispielsweise Pressemitteilungen, die in meinem Postfach landen. Ich schaue, welches Thema interessant sein könnte und schreibe dann etwas dazu. Hat den Vorteil, dass ich mir sicher sein kann, dass die Informationen in der Pressemitteilung auch tatsächlich stimmen. Aber natürlich kann man diesen Weg nicht immer nutzen – für den Federführend-Blog geht das zum Beispiel auch nicht. Wer jedoch die Möglichkeit hat, in relevante Presseverteiler aufgenommen zu werden, der sollte das auf jeden Fall nutzen.

Recherche in Blogs, Websites und mit Hilfe von Suchmaschinen

Doch natürlich gibt es noch weitere Optionen. Ich habe zum Beispiel jede Menge Newsletter abonniert, die mich auch immer wieder inspirieren. Außerdem lese ich viele andere Blogs – das sollten Blogger grundsätzlich tun – und dann nutze ich natürlich auch schlicht und ergreifend die Google-Suche (manchmal auch Bing). Über all diese Wege finde ich immer wieder spannende Themen, manchmal auch Diskussionen, die weitere Fragen aufwerfen und die man dann zum Beispiel beantworten kann. Oder man liest einen Artikel und denkt sich: „Also dem stimme ich ja überhaupt nicht zu!“ Wenn man das vernünftig begründen kann, dann ist das ebenfalls ein tolles Artikel-Thema.

Inspirationsquelle Social Media

Eine meiner wichtigsten Inspirationsquellen sind inzwischen die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+. Denn in meinen Streams und Timelines finden sich oftmals auch ganz wunderbare Artikel-Ideen, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Und ich meine damit nicht, dass ich einfach nur Artikel von anderen umschreibe. Man bekommt aber so mit, was die Leute interessiert, worüber die diskutieren, was vielleicht noch vertieft oder ergänzt werden sollte.

Sagt es auf eure Art, mit euren Worten!

Natürlich kämpfe auch ich immer wieder mit dem Gedanken „Eigentlich wurde dazu doch schon alles gesagt…“ Das mag ja stimmen, aber nicht von mir und nicht mit meinen Worten. Es gibt zig Artikel darüber, wie man die besten Ideen für Blog-Artikel hat. Aber ich erzähle euch heute, wie ich es mache und welche Artikel ich besonders gerne mag – Möglichkeiten gibt es viel mehr, daher gibt’s am Ende der Artikel-Serie auch noch eine kleine Liste weiterführender Links. Dieser Artikel ist also ein Best Practice-Artikel, wenn man so will. Das führt auch schon direkt weiter zu Kategorie Nummer 2, der Ideenfindung aufgrund der Art des Artikels. Was genau man sich darunter vorstellen kann, das verrate ich euch im zweiten Teil der Artikel-Serie.

Und ein kleines Goodie hab ich noch für euch: Ihr seid wirklich total blockiert und wisst nicht so recht, wo ihr anfangen sollt? Dann hinterlasst mir einen Kommentar mit dem Link zu euren Blog – ich finde mindestens zwei Artikel-Ideen für euch!

Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich für mein Leben gerne koche. Kein Wunder also, dass mir beim Nachdenken über meine Arbeit die Analogie zwischen Texten und Kochen aufgefallen ist. Denn ich finde, so lässt sich ganz toll beschreiben, wie ein Text entsteht, wie viel Arbeit darin steckt und warum ein Text nicht eben mal so nebenbei entsteht.

Der Spaghetti Bolognese-Text

Gehen wir einmal davon aus, wir wollen Spaghetti Bolognese kochen, das Rezept bzw. Gericht haben wir also schon. Aufs Schreiben bezogen heißt das: Das Thema steht und auch das Medium, für welches der Text bestimmt ist, ist bekannt. Dann geht es los mit Einkaufen und dem Zusammentragen der Zutaten. Beim Schreiben ist das die Recherche, die Ideenfindung. Je nachdem, wie aufwändig das Rezept ist geht das schneller oder dauert eben etwas länger.

Zutaten vorbereiten – Text strukturieren

Sind alle Zutaten vorhanden, dann müssen sie abgewogen und vorbereitet werden – das heißt, man muss z.B. Karotten schneiden, Zwiebeln schälen, den Wein aus dem Kühlschrank holen und die Tomatensauce (aus eigenen Tomaten natürlich!) aus dem Gefrierschrank, dass sie an- oder auftauen kann. Beim Schreiben bringt man in dieser Phase Struktur in den Text. Man überlegt sich die einzelnen Abschnitte, die Reihenfolge der Inhalte, wie man sie aufeinander aufbaut, wo man gute Überleitungen hinbekommt und was besonders wichtig ist.

Kochen und Schreiben: Oftmals sind mehrere Schritte notwendig

Erst jetzt beginnt man mit dem eigentlichen Kochen respektive dem Schreiben. Und so wie das beim Kochen meist nicht nur mit ein bisschen Rühren getan ist, so wird ein Text auch nicht einfach mit der Hand am Arm heruntergeschrieben. Bei den Spaghetti Bolognese geht das ebenso in mehreren Schritten, wie beim Schreiben auch. Ich mache für die Bolognese-Sauce ja immer erst ein Sofritto – muss man aber natürlich nicht, es gibt ja zig Rezepte für diese Sauce. (Bitte entschuldigt den Link zu einem englischen Text, ich fand aber, der trifft es am besten.)

So ähnlich ist es auch bei einem Text: Manchmal beginne ich mit der Einleitung, weil mir dazu gleich etwas knackiges einfällt. Manchmal schreibe ich aber auch erst den eigentlichen Text und mache die Einleitung am Schluss. Es kann auch vorkommen, dass im Text noch Lücken sind, die dann am Schluss erst ergänzt werden. Egal in welcher Reihenfolge, der Aufwand ist immer gleich groß, und am Ende muss ein stimmiger Text herauskommen.

Abschmecken und Würzen – Überarbeiten, Feintuning, Korrigieren

Der nächste Schritt bei der Bolognese-Sauce ist das Abschmecken und Würzen – also wir haben inzwischen das Sofritto gemacht, das Hackfleisch mit Zwiebeln angebraten, abgelöscht, Tomatensauce dazugegeben und alles köchelt fröhlich vor sich hin. Beim Schreiben steht der erste Entwurf des Textes zu diesem Zeitpunkt. Hier muss jetzt der Inhalt geprüft und gegebenenfalls nachgebessert werden: Stimmt alles inhaltlich, ist der Aufbau richtig, sodass nirgendwo Widersprüche entstehen, sind noch Fragen offen oder ergeben sich im Laufe des Textes? Und wie sieht’s mit dem Schreibstil aus? Passt der zur Zielgruppe, sind noch unpassende Wörter oder Phrasen enthalten?

All diese Punkte gehe ich durch und überarbeite sie. In dieser Phase entstehen meistens auch die Überschriften, sowohl die Hauptüberschrift als auch die Zwischenüberschriften. Dann kommt vielleicht hier und da noch ein Adjektiv rein, zur Würze, oder irgendwo wird ein überflüssiges Wort gestrichen. Im letzten Arbeitsschritt werden dann noch Rechtschreibung und Grammatik überprüft und mögliche Fehler korrigiert.

Den Text über Nacht köcheln lassen

So, jetzt ist unsere Bolognese-Text-Sauce gekocht und abgeschmeckt. Im Idealfall darf sie nun noch ein bisschen vor sich hin köcheln bevor sie ein letztes Mal abgeschmeckt wird. Ein Text liegt im Idealfall über Nacht (manchmal auch über zwei Nächte), bevor ich ein letztes Mal drübergehe und alles noch einmal mit etwas Abstand betrachte.

Ansprechend anrichten und Servieren – Text veröffentlichen

Jetzt gilt es noch, das Ganze ansprechend anzurichten und zu servieren. Beim Text ist das die Veröffentlichung – und zwar egal, ob nun online oder Print. Denn bei beiden muss erst angerichtet werden, entweder in der Druckerei oder im Backend einer Website. Und dann kann der Text der Öffentlichtkeit serviert werden – guten Appetit!

Peer Wandinger von Selbständig-im-Netz hat zu einer Blogparade aufgerufen. Thema: Welche Technik steht in deinem Büro? Weil ich das Thema spannend finde und Technik ja ohnehin auch eines meiner Themen ist habe ich beschlossen, mich auch daran zu beteiligen. Tut ja vielleicht auch mal ganz gut, die eigene Technik mal ein bisschen zu überdenken.

Ohne geht nicht – die Basics

Für einen Großteil meiner Arbeit würde ein einfacher PC mit Textverarbeitungsprogramm, Internet-Zugang und E-Mail-Programm sowie einer einfachen Bildbearbeitungssoftware ausreichen. Da ich aber gelegentlich auch aufwändigere Programme zur Bildbearbeitung, zum Layouten oder für den Videoschnitt nutze ist mein Arbeits-PC ein ziemlich fettes Biest mit ordentlich Leistung: Core i7-Prozessor mit 16 GB RAM, GeForce GTX 760 Grafikkarte, schnelle SSD und Windows 7 64-bit als Betriebssystem, um mal die Eckdaten zu nennen. Als ich ihn vor gut 1,5 Jahren gekauft habe war aber auch der Hintergedanke dabei, dass ich ja nicht alle zwei Jahre einen neuen Rechner kaufen möchte, sondern er jetzt auch wieder einige Jahre seine Dienste verrichten muss. Und ich denke und hoffe, das wird er sicherlich auch noch eine Weile tun.

Nicht verzichten kann ich natürlich auch auf Tastatur und Maus, wobei beide nichts Besonderes sind. Die Tastatur ist beleuchtet, was ich aber nur noch ganz selten nutze – seit ich ein vernünftiges Licht im Büro habe, schalte ich die Tastaturbeleuchtung nur noch selten ein. Außerdem ist die Tastatur schon recht abgenutzt, einige Buchstaben kann man schon gar nicht mehr lesen. Meine Maus ist noch nicht so alt, es ist eine kabellose Mittelklasse-Maus von Logitech. Sehr sparsam im Verbrauch mit den Batterien, das gefällt mir gut. Und sie liegt gut in der Hand. Ich habe lange nach einer Maus gesucht, als die alte den Geist aufgegeben hat, bin mir der jetzigen aber auch sehr zufrieden. Dazu habe ich ein Mauspad mit Handauflage. Das war mal ein Geschenk von einem guten Freund und ich bin ihm heute noch dankbar dafür, die Auflage ist nämlich eine tolle Sache!

Größer wäre schön – der Monitor

Lediglich der Monitor ist noch ein älteres Modell, wenn ich mich recht erinnere hatte ich den schon während des Studiums. Ich hätte zu gerne einen größeren, aber so lange er funktioniert wird er nicht einfach ausgetauscht. Übrigens ist der Monitor von Philips und ich habe als er mal den Dienst versagt hat sehr gute Erfahrungen mit deren Kundenservice gemacht – wirklich vorbildlich wurde der Monitor abgeholt und ich habe ihn repariert ein paar Tage später wieder vor die Tür geliefert bekommen. Das ist schon einige Jahre her und seither läuft er einwandfrei. Der nächste wird aber definitiv größer!

Das übliche Büro-Gedöns – vom Telefon zum Mikrofon

Zur Grundausstattung gehört natürlich auch ein Telefon sowie ein Multifunktionsgerät, das Drucker, Scanner, Kopierer und Fax vereint. An den PC angeschlossen sind außerdem Lautsprecher und eine externe Festplatte, auf der ich Texte, Bilder, Videos etc. speichere. Und weil man ja immer mal wieder ein anderes externes Gerät anschließen muss habe ich noch einen USB-Hub – ein cooles Teil, denn jeder einzelne USB-Port lässt sich separat ein- und ausschalten – vielleicht einer der besten Käufe, die ich je getätigt habe, obwohl es gar nicht mal so teuer war. (Eigentlich wollte ich den Hub hier verlinken, aber da das Teil schon etwas älter ist scheint es ihn zumindest in meiner Ausführung nicht mehr zu geben.) Außerdem hab ich ein Mikrofon hier stehen, für Skype-Telefonate, Audioaufnahmen oder falls ich mal ein Video nachträglich vertonen muss. Zukünftig wird das Mikro eventuell auch für Podcasts genutzt, da bin ich derzeit noch am Überlegen, ob das wohl ankommt oder eher vergeudete Energie ist.

Mein Handy würde ich definitiv auch zu den Basics zählen, denn ohne ginge nicht. Also theoretisch schon, für meinen Job an sich bräuchte ich das Smartphone nicht mal zwingend. Wenn man aber so viel zum Thema Smartphone und Tablet schreibt wie ich, dann sollte man doch auch eins haben.

Fotoausrüstung – für Fotos und Videos

Seit ich mein Arbeitszimmer nicht mehr in der Wohnung, sondern ein richtiges Büro habe, habe ich endlich auch Platz für meine Fotoausrüstung. Die steht im Nebenzimmer, da stört sie nicht, muss nicht jedes Mal aufgeräumt werden und ist immer einsatzbereit. (Naja, wenn nicht grade mal wieder der Akku der Kamera leer ist.) Wobei „Fotoausrüstung“ jetzt vielleicht nach mehr klingt, als es eigentlich ist. Ich habe eine digitale Spiegelreflex-Kamera von Canon. Genau genommen zwei, die eigentlich gute Kamera – eine EOS 450D – kann nämlich keine Videos, daher habe ich letztes Jahre eine gebrauchte EOS 1100D gekauft, die auch ein besseres Objektiv hat. Dazu kommt noch ein Stativ und ein Fotozelt, wobei ich das nur selten nutze. Leider kommt die Ausrüstung nicht so oft zum Einsatz, wie ich das gerne hätte – Videos drehen, schneiden und hochladen ist einfach immer sehr zeitaufwändig.

Software – unerlässliche Helferlein

Natürlich hab ich auch jede Menge Software im Einsatz, ohne die geht’s einfach nicht. Für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation nutze ich seit einigen Jahren Open Office, am Smartphone gelegentlich auch Google Docs. Mein E-Mail-Programm ist Thunderbird mit der für mich extrem sinnvollen Erweiterung quickFilters Assistant, die Mails automatisch in vordefinierte Unterordner sortiert. Somit landen alle Newsletter bereits in den thematischen Ordnern, das erspart mir sehr viel Arbeit und ich kann ganz gezielt auf einen Ordner zugreifen, wenn ich Zeit zum Lesen habe. Zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich mir die Creative Suite von Adobe gegönnt, die ich heute noch in Version 4 nutze, hauptsächlich Photoshop, aber gelegentlich auch InDesign und Illustrator. Zur Videobearbeitung nutze ich ebenfalls ein Adobe-Produkt, Premiere Elements. Für Audio-Aufgaben kommt Audacity zum Einsatz. Außerdem nutze ich Notepad++ wenn ich mal ein wenig im Code von Websites herumfummeln muss – mach ich ja nicht oft, meist für meine eigenen Projekte.

Meine Websites – techgeflüster und auch diese Website hier – laufen mit WordPress. Vor der Veröffentlichung habe ich mit XAMPP getestet und ausprobiert. Ansonsten nutze ich noch Skype. Mein hauptsächlich genutzter Browser ist Chrome, aber auch der Firefox kommt zum Einsatz und ganz selten auch mal der Interner Explorer.

Neben fest installierter Software nutze ich auch noch das eine oder andere Online-Tool. Mein derzeitiges Lieblings-Tool ist Toodledo, eine Aufgabenverwaltung, die ich nach langem Ausprobieren als für mich am besten passend empfunden habe. Außerdem ist auch der Google-Kalender für mich zum unerlässlichen Begleiter geworden – schon allein deswegen, weil ich von überall darauf zugreifen kann.

Wünsch dir was – was ich gerne noch hätte

Eigentlich bin ich was die Technik anbelangt ganz gut ausgestattet. Aber Wünsche hat man ja irgendwie immer. So hätte ich zum Beispiel gerne noch einen kleinen, handlichen Laptop, ein Chromebook oder ein Surface-Tablet. Grade jetzt im Sommer wäre das eine feine Sache, weil ich einfach mal meinen Arbeitsplatz nach draußen verlagern könnte und im Garten oder auf dem Balkon arbeiten. Oder mal unterwegs in einem Café. Meine Ansprüche daran sind auch gar nicht groß, denn hier gilt das, was ich oben schon gesagt habe: Er muss Textverarbeitung können, Internet und E-Mail und vielleicht noch ein bisschen Bildbearbeitung, mehr aber nicht. Nicht allzu groß sollte er sein und möglichst leicht, dass man ihn auch gut mitnehmen kann.

Der Laptop ist eigentlich das Einzige, was mir wirklich fehlt. Alles andere wäre… naja, vielleicht nicht unnötig, aber auch nicht wirklich nötig. Für den Blog techgeflüster hätte ich gerne noch ein iOS-Gerät und ein Windows Phone, weil mir das helfen würde, wenn ich Anleitungen schreibe und einfach direkt ausprobieren könnte. So muss ich eben immer entsprechend recherchieren oder jemanden fragen, ob ich mal sein iPhone haben darf oder wie das jetzt eigentlich bei einem Windows Phone so ist.

Probleme – ich klopfe kräftig auf Holz!

Zum Thema Probleme traue ich mich im Moment fast gar nicht, etwas zu schreiben und klopfe zur Sicherheit mal schnell auf Holz. Denn in letzter Zeit läuft eigentlich alles bestens. Das einzige Problem, das ich schon seit längerer Zeit habe und für das bisher noch niemand eine Lösung finden konnte ist folgendes (und auch das ist irgendwie ein Luxus-Problem): Bei einem meiner Telefone bzw. einer meiner Nummern zeigt es beim Angerufenen immer die falsche Nummer an. Glücklicherweise ist das die private Nummer und nicht die geschäftliche, sonst wäre das richtig ärgerlich. So ist es halt nur komisch wenn die Leute mich zurückrufen und auf dem Anrufbeantworter landen. Auch mehrere Anrufe beim Kundencenter von Vodafone haben nichts gebracht. Man hatte zwar eine Lösungsmöglichkeit für mich parat, allerdings hat das trotzdem nicht funktioniert. Das ist aber auch echt alles. Mein Rechner, den ich jetzt seit über 1,5 Jahren habe, läuft einwandfrei, ohne Abstürze (noch nie!!!) und zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ganz ehrlich: Mein iMac bei meinem letzten Arbeitgeber hat mehr Probleme gemacht.

Wenn ich jetzt, gegen Ende des Artikels, so darüber nachdenke, dann bin ich technisch eigentlich richtig gut ausgerüstet und kann mich nicht beklagen. Das allerwichtigste für mich ist, dass die Technik auch funktioniert, denn nichts nervt mich mehr als eine Idee oder eine Aufgabe, die ich nicht umsetzen kann, weil mich irgendein Gerät im Stich lässt. Zumindest für den PC wäre aber auch noch ein Ersatz vorhanden, der alte Arbeitsrechner steht jetzt im Wohnzimmer, und für einfache Aufgaben reicht der auch vollkommen aus. Und auf alles andere könnte ich zumindest kurzfristig verzichten.

Kauft euch einen Duden!

Ach ja, einen kleinen Zusatz hätte ich noch. Dabei geht’s zwar nicht um Technik, aber eben um etwas, worauf ich auf gar keinen Fall verzichten möchte und was ich selbst jedem Hobby-Blogger sehr ans Herz legen möchte: Unverzichtbar für mich ist ein Duden. Auch wenn ich ihn nur selten brauche, wenn es mal so ist, dann leistet er gute Dienste. Und wenn ich so im Netz herumlese – was ich zwangsläufig sehr viel tue – dann rollen sich mir immer wieder die Fußnägel hoch und ich möchte so manchem Blogger, Website-Betreiber oder sonstigem Schreiberling gerne ein Exemplar des Rechtschreib-Dudens (Band 1) schenken. Der sollte wirklich bei jedem, der irgendwie schreibt, zur Grundausstattung gehören!

federführend liest

Für meinen Job muss ich nicht nur viel schreiben, sondern es gehört auch dazu, viel zu lesen. Zum einen zu Recherchezwecken, zum anderen aber auch, weil man schließlich immer auf dem Laufenden bleiben muss. Dabei stolpere ich immer wieder auch über ganz besonders spannende Artikel, die nicht nur für mich lesenswert sind.

Daher möchte ich euch unter der Rubrik „Federführend liest“ einmal im Monat etwas vorstellen, was ich gelesen habe und was ich für teilenswert erachte. Das können Blog-Artikel sein, Bücher, aber auch durchaus mal ein Print-Text oder gar ein Buch. Die Rubrik „Federführend liest“ findet ihr zukünftig am letzten Donnerstag im Monat hier an dieser Stelle.

Im Mai geht es gleich mit einem spannenden und heiß diskutierten Thema los: Mit der Bezahlung von Bloggern. Sandra Lachmann von Blogland hat einen tollen Artikel dazu verfasst, was Blogger eigentlich kosten (sollten). Der Text richtet sich sowohl an Blogger selbst als auch an Unternehmen und hilft beiden Seiten bei der Preiskalkulation bzw. Budgetplanung.

Schreiben ist Arbeit, Arbeit bedeutet Zeit und Zeit kostet Geld

Sandra macht in ihrem Artikel deutlich, wie viel Arbeit in einem Blog-Artikel steckt. Klar, ich kann unter Umständen einen Text mit der Hand am Arm herunterschreiben, der in 30 Minuten fertig ist. Wenn ich aber einen guten Text schreiben möchte, dann ist diese Zeit absolut utopisch. Denn dann muss ich mir Gedanken machen, welche Inhalte ich vermitteln möchte, womit ich meine Leser am besten erreiche, wie ich den Artikel strukturiere. Ich muss mir Gedanken über den Titel und die Überschriften machen, meistens auch noch unter SEO-Gesichtspunkten.

Erst wenn ich das alles getan habe kann ich anfangen, tatsächlich zu schreiben. Da schreibe ich erstmal gradeweg runter, dann kommt der Feinschliff. Und wenn ich mit dem Text fertig bin, dann brauche ich kurz ein bisschen Abstand und muss ihn dann nochmal lesen, um eventuelle Unstimmigkeiten, inhaltliche Lücken oder Doppelungen, Tippfehler und dergleichen zu finden.

Viele Arbeitsschritte bis zum fertigen Blog-Artikel

All diese Arbeitsschritte gehören zum Erstellen eines Blog-Artikels dazu. Bis dahin ist schon ziemlich viel Zeit ins Land gegangen. Je nach Auftrag gehört es dann auch noch dazu, den Artikel in ein Content-Management-System einzupflegen und zu veröffentlichen, Bilder zu recherchieren oder selbst zu fotografieren und die Fotos entsprechend zu bearbeiten. Und wenn der Artikel erst einmal online ist, dann will er auch via Social Media verbreitet werden.

Bezahlung von Bloggern: Ein wunder Punkt?

Sandra trifft mit ihrem Artikel so etwas wie einen wunden Punkt. Denn während es in den USA bereits Gang und Gäbe ist, Blogger für ihre Arbeit entsprechend zu entlohnen ist das bei uns in Deutschland leider bei vielen immer noch nicht angekommen. Daher auch mein Appell: Liebe Auftraggeber, bevor ihr einem Blogger (oder Texter oder sonst einem Schreiberling) ein Angebot macht überlegt euch mal, ob ihr für den angebotenen Betrag auch nur einen Finger krumm machen würdet. Und überlegt euch, was ihr erwartet. Wenn ihr Qualität erwartet, dann muss diese auch entsprechend entlohnt werden.

Hier geht’s direkt zum Artikel auf Blogland.