Keine Angst vor Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung – keine Angst vor SEO!

Wenn sie SEO hören, denken viele als erstes an Keywords und miserabel geschriebene Texte. Und bei einigen löst der Begriff ein großes Unbehagen aus, sie haben Respekt davor oder verschließen sich dem Thema völlig. Dabei wäre das gar nicht nötig. Warum Suchmaschinenoptimierung mehr als Keywords und schlechte Texte ist und warum sie kein Hexenwerk sein muss, darum soll es heute gehen. 

Ich gebe es zu, ich gehöre auch zu denjenigen, die bei SEO gerne mal an grausame Texte denken, die kein Mensch lesen mag. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich selbst schon Derartiges geschrieben habe – zu meiner Verteidigung sei gesagt: Ich war jung und brauchte das Geld! 😉 Wobei das durchaus ernst gemeint war, es war damals ein sehr gut bezahlter Auftrag, für den man schon mal seine Prinzipien und seine Schreiber-Ehre über Bord wirft.

Einen SEO-optimierten Text merkt man nicht

Heute sieht es zum Glück weitgehend anders aus: Einem SEO-optimierten Text muss man die Optimierung nicht mehr ansehen. Denn nicht nur Google, sondern auch viele Website-Betreiber und Agenturen haben inzwischen begriffen, dass die Qualität eines Textes immer noch der wichtigste Punkt sein sollte. Und somit ist Suchmaschinenoptimierung heute eben viel mehr, als das krampfhafte Einsetzen von Keywords, jenseits aller Regeln zu Rechtschreibung und Grammatik und jenseits der Lesbarkeit.

Es kommt noch mehr zum Thema SEO!

Hinweis: Dieser Artikel soll lediglich eine Art Einleitung darstellen. Ich lege noch mindestens einen Artikel zum Thema Suchmaschinenoptimierung nach, in dem ich dir Maßnahmen aufzeige, die du selbst ohne allzu viel Aufwand und Hintergrundwissen umsetzen kannst. Fürs Erste möchte ich dir aber die Angst nehmen, das Thema SEO anzugehen und dir zeigen, dass du das auch ohne riesigen finanziellen oder zeitlichen Aufwand und ohne großes Technik-Wissen schaffen kannst.

Schlaue Suchmaschinen

Die Suchmaschinen sind in den letzten Jahren sehr viel schlauer geworden und können auch die Qualität eines Textes beurteilen. Außerdem fließen sehr, sehr viele weitere Faktoren ein, wenn‘s ums Ranking bei Google und Co geht, also die Platzierung in den Suchergebnissen. Der ernüchternde Faktor zuerst: Suchergebnisse sind bei jedem Nutzer anders, denn die Suchmaschinen beziehen auch vorherige Suchen sowie Websites, die man bereits besucht hat, in die jeweilige Reihenfolge der Ergebnisse mit ein.

Heißt das jetzt, dass wir sowieso nichts machen können, um bei Google ganz oben zu stehen? Nein, das heißt es glücklicherweise nicht. Man kann sogar sehr viel machen, sowohl onpage – also auf der eigenen Website oder im Blog – als auch offpage – darunter versteht man alle SEO-Maßnahmen, die nicht auf der eigenen Website stattfinden. Und von der schieren Menge der Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung fühlen sich viele dann gleich völlig erschlagen.

Keine Panik vor der Suchmaschinenoptimierung

Das muss aber gar nicht sein. Denn einige Maßnahmen macht man einmal, andere wiederum muss man regelmäßig – zum Beispiel bei jedem neuen Blog-Artikel – durchführen, dafür sind die meisten davon nicht sonderlich zeitaufwändig. Also kein Grund zur Panik! Du brauchst für viele der Maßnahmen auch keinen teuren Spezialisten und keine oder zumindest sehr einfach zu handhabende Tools.

Einmalige und regelmäßige Maßnahmen

Für einmalige Maßnahmen – das können beispielsweise die Indexierung deiner Website bei Suchmaschinen oder die Meta Description für statische Seiten sein, aber dazu in den nächsten Wochen mehr – kannst du dir einen Plan zurechtlegen und diesen dann Schritt für Schritt abarbeiten. Vieles davon hast du vielleicht sogar schon gemacht. Wenn du einen Blog hast, solltest du für jeden einzelnen Blog-Artikel bestimmte Schritte vornehmen, was aber in wenigen Minuten erledigt ist.

Wozu gibt es denn dann Agenturen, die SEO für teures Geld anbieten, fragst du dich jetzt vielleicht. Sowohl die Frage als auch diese Agenturen haben ihre Berechtigung. Große Websites – und damit meine ich jetzt Seiten mit 100 und mehr Unterseiten – oder Shops brauchen schon etwas mehr an Suchmaschinenoptimierung als du für deine Unternehmenswebsite. Denn auch wenn es dir vielleicht scheint, als ob du viele einzelne Seiten hättest, gilt deine Website bei Experten noch als eher kleine Seite. Für dich ist der allerwichtigste Punkt: Liefere gute Inhalte! Und zwar völlig egal, ob du „nur“ eine Website hast oder ein Blog mit dazugehört. Richtig geiler Content ist das A und O.

Schau mal wieder rein

Was du sonst noch konkret tun kannst, um deine Website oder deinen Blog bei den Suchmaschinen nach vorne zu bringen, das verrate ich dir in den kommenden Wochen. Wertvolle Tipps für gute Blog-Artikel und Website-Texte findest du hier bei mir im Blog, stöbere einfach mal ein bisschen. Und wenn du bloggst, dann komm doch in meine Facebook-Gruppe „Rock your Blog“. Dort bekommst du auch Tipps und kannst Fragen stellen.

8 Kommentare
  1. Carina
    Carina says:

    Liebe Elke,

    vielen Dank für das klare Statement zum Thema. Deine Ausführungen sind klar verständlich (im Gegensatz zu vielen anderen Texten) und nehmen den Druck bei mir raus. Bin gespannt auf die Folgeartikel.

    Liebe Grüße,
    Carina

    Antworten
  2. Dr. Gabriele Frings, Schreibtrainerin
    Dr. Gabriele Frings, Schreibtrainerin says:

    Hallo Elke
    da kann ich mich nur anschließen! Danke für den ermunternden Artikel, den ich gleich geteilt habe.. „Und von der schieren Menge der Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung fühlen sich viele dann gleich völlig erschlagen.“ – treffender hätte ich es nicht formulieren können. Ich versuche mich dann aus dem Strudel herauszuholen, indem ich mich auf meinen nächsten Blogartikel konzentriere. Hier liegt auch eindeutig meine Leidenschaft. Ganz außen vor lasse ich das Thema SEO dabei zwar nicht, z. B. benutze ich für die KW-Festlegung Yoast von WordPress und ich setze onpage-links, aber das ist momentan auch fast alles. Bin deshalb gespannt auf deine weiteren Tipps!
    Viele Grüße
    Gabriele

    Antworten
    • Elke
      Elke says:

      Liebe Gabriele,
      danke fürs Teilen und für dein Feedback. Mir ging es selbst lange Zeit so, dass mich SEO einfach erschlagen und gestresst hat. Inzwischen ist mehr Routine drin und es läuft entsprechend fluffiger. Ich glaube, wenn man die Leidenschaft in die Artikel mit reinpackt, dann hat man schon einen ganz wichtigen Schritt getan, denn das merken die Leser und entsprechend reagieren sie auch. (Merke ich jetzt an diesem Artikel auch wieder.) Übrigens mache ich es genauso wie du: Keywords mit Yoast, interne und externe Links. Wenn’s mal schnell gehen muss, war’s das auch schon. Im Normalfall nehme ich mir aber schon ein paar Minuten mehr Zeit, aber ich will jetzt noch nicht zu viel verraten 😉
      Sonnige Grüße
      Elke

      Antworten
  3. Lisa Sirch
    Lisa Sirch says:

    Hallo Elke,
    fachlich ein guter Artikel, er nimmt in meinen Augen wirklich die Angst, sich mit SEO auseinanderzusetzen. 🙂
    Was ich ergänzen möchte, ist die nachhaltige Power, die von SEO ausgeht. Warum macht man das Ganze? Man kann so immens Geld sparen, wenn die Webseite den richtigen (!) Traffic erhält, also genau die passenden Interessenten freiwillig ohne pushy Anzeigen auf die Webseite gelangen. Das fängt bei den gesparten Anzeigenkosten an und hört bei der (nicht-vorhandenen) Preisdiskussion auf. 😉
    Auch ist der Wettbewerb in manchen Branchen nicht zu unterschätzen. Auch bei kleinen Unternehmen kann ein immenser Google-Wettbewerb herrschen, wenn ich mal die Bereiche Coaching, Yoga, Fitness oder Massage in einer bestimmten Stadt / Region aufführen darf.
    Das soll gar keine Kritik sein an Deinem Artikel sein, Elke! Du beschreibst konkret, was man selbst machen kann. Perfekt! 🙂
    Ich möchte mit meinem Kommentar erreichen, dass das Bewusstsein geschärft wird: Hier kann ich etwas tun und zwar langfristig. Ich spar mir nach hintenraus Geld, wenn ich durch jeden gut recherchierten und optimierten Blogbeitrag automatisch Besucher gewinne, und zwar nicht nur, wenn ich ihn in Facebook teile und bewerbe, sondern auch später noch. 🙂
    Liebe Grüße,
    Lisa

    Antworten
    • Elke
      Elke says:

      Hallo Lisa,
      super, vielen Dank für deine tolle Ergänzung! Das sehe ich auch nicht als Kritik, du schaust da ja auch von einer anderen Perspektive drauf. Und wenn ich so drüber nachdenke, dann ist den meisten die langfristige Wirkung wohl gar nicht bewusst. Muss ich im nächsten Artikel unbedingt noch mit einbauen.
      Ich merke das hier im Blog auch selbst, dass ich selbst für ältere Artikel teilweise noch recht viel Traffic bekomme. Entweder, weil das Thema einfach ein Dauerbrenner ist oder weil es nur wenig dazu gibt (Stichwort Rechtschreibung und Grammatik – da findet man zwar beim Duden sehr viel, das versteht man aber ohne Germanistik-Studium teilweise kaum) oder weil die externe Verlinkung top ist. Ich mache mir heute auch viel mehr Gedanken über Keywords als am Anfang. Da wollte ich einfach nur tolle Artikel schreiben. Aber was bringt der beste Artikel, wenn’s keiner liest? Heute freu ich mich immer wieder, dass auch neue Leser hierher finden, und genau das ist ja auch das Ziel von SEO.
      Liebe Grüße
      Elke

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